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aktuelle Infos straßen.nrw


16.05.2012
3.600 neue Bäume an NRW-Straßen

Gelsenkirchen (straßen.nrw). In der abgelaufenen Pflanzperiode hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen 3.600 Bäume an seine Autobahnen,
Bundes- und Landesstraßen gepflanzt (2010/2011: 3.650). Zudem wurden weitere rund 350.000 Sträucher an die Straßen gesetzt (380.000). Rund drei Millionen Euro haben die Arbeiten zwischen Oktober vergangenen Jahres bis April dieses Jahres gekostet.

Die Begrünung der Straßen genieße hohe Priorität in der NRW-Straßenbauverwaltung, hieß es in Gelsenkirchen. Sie ist Bestandteil des "Ausgleiches für den Eingriff in die Natur" beim Bau von Straßen. Zusätzlich haben die parallel der Straßen verlaufenden Grünflächen eine große Bedeutung als Lebensraum für die vielfältigen Pflanzen- und Tierarten. Durch eine "strukturreiche Ausbildung der Straßenseitenräume" wird die aus ökologischen Gründen an Bedeutung gewinnende biologische Vernetzung der Landschaft gefördert.
Neben den ökologischen Aspekten übernimmt die fachgerechte Begrünung aber auch bautechnische Funktionen. Beispielsweise wird der Boden durch die Einsaat mit Gräsern vor Bodenerosionen geschützt. Entgegen der landläufigen Meinung dienen die Gehölze entlang von Straßen allerdings nicht dem Lärmschutz. Geplant werden die Pflanzungen von Fachleuten in den Niederlassungen des Landesbetriebes und ausgeführt von Firmen des Garten- und Landschaftsbaus.

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13.04.2012
Neu aufgelegt: Landesweiter Leitfaden für barrierefreien Straßenraum Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger: "Wir wollen überall in NRW bei der Barrierefreiheit im Straßenraum ein einheitliches und hohes Niveau erreichen."

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat jetzt die zweite, überarbeitete Auflage seines "Leitfadens 2012.
Barrierefreiheit im Straßenraum" herausgegeben. Der Leitfaden gibt den Straßen.NRW-Regionalniederlassungen, Städten und Gemeinden, Ingenieurbüros und Planern Empfehlungen für einheitliche Standards. "Unser Ziel ist es, überall in Nordrhein-Westfalen bei der Barrierefreiheit im Straßenraum einheitliche Standards auf hohem Niveau zu erreichen", begrüßte Verkehrsminister Harry K.Voigtsberger das Engagement der Straßen.NRW-Verkehrsplaner, die zusammen mit Behindertenorganisationen die Leitlinien erarbeitet hatten.

"Das Thema geht uns alle an, nicht nur, weil wir alle immer älter werden", so Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf. Die zweite Auflage des Leitfadens wird in diesen Tagen an alle kommunalen Baulastträger versandt. Zudem ist er auf den Webseiten von Straßen.NRW verfügbar. Dort wird auch eine barrierefreie Version des Dokuments in Kürze folgen. Die Erstauflage war 2009 erschienen.

Der Leitfaden will blinden und sehbehinderten Menschen genauso gerecht werden wie Körperbehinderten, die einen Rollstuhl nutzen, oder älteren Menschen, die beispielsweise auf einen Rollator angewiesen sind. An Straßenquerungen gilt es beispielsweise, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Betroffenen durch eine so genannte Kombilösung gerecht werden. Eindeutige Hell-Dunkel-Kontraste helfen Sehbehinderten (weiße Farbe bei hohen Bordsteinen, keine Markierung bei Absenkungen), aber auch Rollatornutzern oder Rollstuhlfahrern. Akustische Signale bilden eine weitere Möglichkeit der Hilfestellung.

Fahrbahnoberflächen mit Noppen oder Rippen erleichtern vor allem Nutzern von Blindenstöcken die Orientierung und sollen - anders als bisher - möglichst landesweit einheitlich verwendet werden. "Durch unseren Leitfaden habe ich die Hoffnung, dass blinde und sehbehinderte Menschen flächendeckend die gleichen Informationen über Noppen- und Rippenplatten erhalten und nicht aufgrund unterschiedlicher Konzepte verschiedener Verantwortlicher verunsichert werden", sagte Pagenkopf.

Die Experten bei Straßen.NRW haben sich vor allem auf Querungsbereiche von Straßen konzentriert, aber auch auf Bushaltestellen, Geh- und Radwege, Ampeln, Bahnübergänge, Raststätten, Notrufsäulen, Treppen und Rampen.


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12.04.2012
Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern

Wesel / Mönchengladbach (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein lässt in den kommenden Wochen an allen Bundes- und Landesstraße in den Kreisen Heinsberg, Rhein-Kreis-Neuss, Viersen, Kleve, Wesel, Mettmann und den Außenbereichen der Städte Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf die Raupen des Eichenprozessionsspinners gezielt an den befallenen Bäumen bekämpfen.

Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners, einer von Juli bis September aktiven Mottenart. Die Raupen sind für den Menschen auf Grund ihrer giftigen Behaarung gefährlich. Bei Kontakt mit der Haut können starke Juckreize oder allergische Schockreaktionen auftreten. Werden Raupenhaare eingeatmet, kann es zu Entzündungen der Luftwege kommen.

Bei dem angewendeten Bekämpfungsverfahren werden die befallenen Bäume großflächig besprüht. Das aufgesprühte Mittel (Wirkstoff: Bazillus Thuringiensis), ist ein bakterielles Protein und wirkt als selektives Fraßgift.
Dieses wird über die Nahrung von den jungen Raupen aufgenommen und führt dazu, dass die Darmwand der Raupen perforiert und diese schließlich eingehen. Für Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich. Damit sich das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen verteilen kann, muss die Sprühaktion bei trockenem Wetter durchgeführt werden.

Da für die Bekämpfung der Raupen lediglich ein Zeitraum weniger Wochen zur Verfügung steht, sind die mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Fahrzeuge bei entsprechender Wetterlage ab den frühen Morgenstunden bis in den Abend hinein unterwegs.

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04.04.2012
A61/A74: Deutsch-niederländisches Autobahnnetz bei Venlo verknüpft

Nettetal (straßen.nrw). Pünktlich zur "Floriade" in den Niederlanden ist auch der Lückenschluss des deutsch-niederländischen Autobahnnetzes bei Venlo offiziell besiegelt worden. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat heute
(4.4.) zusammen mit der niederländischen Ministerin Melanie Schultz von Haegen und NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger die "Südumgehung Venlo" im Verlauf der Autobahnen A61 auf deutscher und A74 auf niederländischer Seite dem Autofahrer übergeben, auch wenn der Verkehr erst am Donnerstagmorgen (5.4.) ab fünf Uhr tatsächlich über die neue Strecke fließen wird. 32 Millionen Euro Baumittel sind in die drei Kilometer lange neue Autobahn geflossen.

"Europa wächst zusammen. Wir investieren deswegen in leistungsfähige, grenzüberschreitende Verkehrswege. Durch die Verknüpfung der A 61 mit der A 74 wird die Lücke im grenzüberschreitenden Autobahnnetz geschlossen. Deutschland und die Niederlande sind im transeuropäischen Straßennetz nun optimal miteinander verbunden", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

"Der überregionale Verkehr in dieser Region wird mit dieser Maßnahme sinnvoll gebündelt. Endlich gibt es eine durchgehende Autobahn bei Venlo. Davon profitieren auch die Menschen in den Außenbezirken dieser Stadt, die wesentlich vom Verkehr entlastet werden ", hob Minister Voigtsberger während der Freigabe hervor. "Der Transitverkehr gehört auf ein leistungsfähiges und durchgängiges Autobahnnetz, schließlich rechnen wir im Jahr 2020 mit fast 50.000 Fahrzeugen, die täglich die A61 nutzen werden", fügte Harald-Friedrich Austmeyer, Geschäftsführer des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen, hinzu. Die neue A61 auf deutscher Seite und die Weiterführung als A74 auf niederländischer Seite schaffen eine Verbindung zur Maastalautobahn Rijksweg A73 und knüpfen mit dem vor drei Jahren erfolgten Lückenschluss zwischen der A52 bei Elmpt und der Maastalautobahn bei Roermond eine weitere leistungsfähige Masche im Netz zwischen Mittel-Limburg und der Rhein-Ruhr-Region.

Fünf Brücken sind im Verlauf der neuen Autobahn gebaut worden. Geplant wurde von
1995 bis 2010. Der "Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande" über den Zusammenschluss der Autobahnen wurde
2005 unterzeichnet. Im August 2010 starteten die Arbeiten. Bis zum Jahresende stehen noch Arbeiten an der neuen Kreisstraße K2 und ihrer Anbindung an die Autobahn auf dem Programm. Die Autobahn ist mit einem so genannten offenporigen Asphalt ausgestattet, der um bis zu fünf Dezibel leiser ist als herkömmlicher Asphalt. Zudem ist im Bereich Schwanenhaus eine 550 Meter lange Lärmschutzwand gebaut worden. Für die Tiere sind Schutzzäune entlang der Autobahn installiert worden, die zur Grünbrücke auf niederländischer Seite führen. Vögel können sich beim Überfliegen der Straße an den so genannten Leitpflanzungen orientieren, um die Kollision mit den Autos zu verhindern. Mehr als 13 Hektar wurden als "Ausgleichsflächen" für den Eingriff in die Natur angelegt. In Schwalmtal-Waldniel sind zudem 2,4 Hektar Wald aufgeforstet worden.

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02.April 2012
Mildester Winter seit fünf Jahren: 60.000 Tonnen Salz wurden verbraucht

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Rund 60.000 Tonnen Salz, so die erste Bilanz, hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in der zurück liegenden Wintersaison auf seine 20.000 Kilometer Straßen gebracht. Das ist gerade mal ein Viertel der Menge, die noch im vorherigen Winter für die Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen benötigt wurde. Damit war der zu Ende gegangene Winter der mildeste seit fünf Jahren. Die Kosten fallen in der vorläufigen Kalkulation mit
15,7 Millionen Euro im Vergleich zu 50 Millionen Euro in der Saison 2010/11 vergleichsweise gering aus.

Nicht angetastet werden musste die zusätzliche Streusalzreserve, die Straßen.NRW im Auftrag des Bundes und des Landes angelegt hatte. Für das kommende Jahr ist somit bereits vorgesorgt. Mit Ablauf des Monates März endete der Winter auf den Straßen von NRW auch offiziell: Die rund um die Uhr bei Straßen.NRW besetzte Winterdienstzentrale in den Autobahnniederlassungen Hamm und Krefeld hat ihre Pforten bis zum Oktober geschlossen.


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02.03.2012
Achtung: Bei Frühlingstemperaturen werden Kröten munter!
Straßen.NRW achtet auf Sicherheit für Autofahrer und Amphibien

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Bei steigenden Temperaturen in den kommenden Tagen müssen Autofahrer mit Krötenwanderungen auf den Straßen rechnen. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Bleibt das Wetter dauerhaft im positiven Temperaturbereich, hält es die Amphibien nicht länger in ihren Winterverstecken. Dann machen sie sich auf zu den Tümpeln, Bächen und Weihern, in denen sie geboren wurden, um dort ihren Laich abzulegen.

Bedroht sind Frosch, Unke, Molch & Co. auf ihrer "Hochzeitsreise" durch den Straßenverkehr; aber auch Autofahrer müssen mancherorts mit erhöhter Rutschgefahr durch überfahrene Tiere rechnen. Die Straßenmeistereien des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen errichten an den bekannten Wegen der Kröten Warnschilder mit dem Zusatzzeichen Krötenwanderung (Z1006-37) und stellen wo möglich Krötenzäune und Sammelbehälter auf. Soweit vorhanden werden fest installierte Amphibientunnel unter den Straßen gereinigt; einige Straßen werden zeitweise sogar in den Abend- und Nachtstunden gesperrt.

Für die Verkehrssicherheit von Kröten und Straßenbenutzern arbeiten die Straßenmeistereien mit Landschaftsbehörden, örtlichen Naturschutzgruppen, aber auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich im Amphibienschutz engagieren. Die freiwilligen Helfer arbeiten spät abends und früh morgens als
"Krötentaxi": Sie tragen die Sammelbehälter über die Straßen, in denen die Amphibien landen, wenn es an den Schutzzäunen nicht weitergeht.

Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz appellierte heute in Gelsenkirchen an die Autofahrer: "Gehen Sie bitte vom Gas und fahren Sie vorsichtig, wenn Sie das Warnschild 101 mit dem Zusatz 'Krötenwanderung' sehen."
Gefahr für die Kröten gehe auch von dem Luftsog aus, den die Karosserie erzeuge, wenn ein Fahrzeug zu schnell über die Kröte hinweg fahre, so Pudenz.

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22.02.2012
A42: Vegetationsumbau geht in eine weitere Phase - "Ohren" der A 42 Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst werden "zu wilden Inseln"

Bochum/Castrop-Rauxel (straßen.nrw). Ab morgen (Donnerstag, 23.2.) beginnt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr mit einem weiteren Baustein zur "Parkautobahn A42". Die Landschaftsbauer rücken mit ihren Gerätschaften an, um die äußeren Randbereiche des Gehölzbestandes der Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst vor allem parallel zur A42 von so genannten "in die Jahre gekommenen" und somit abgängigen Bäumen zu befreien und somit aufzuwerten.
Hier wird der vorhandene Gehölzbestand bis auf zehn Meter freigeschlagen, um Luft und somit Licht und mehr Lebensraum für Flora und Fauna zu schaffen. Ziel der landschafpflegerischen Maßnahme ist es, breite Wiesenstreifen zwischen Fahrbahn und Gehölzbeständen zu entwickeln. Dort, wo ein breiter Wiesenstreifen bereits vorhanden ist, wird in einem zehn Meter breiten Band der Bestand bis zu 30 Prozent "geläutert", um die Bodenvegetation zu fördern und den vorhandenen Waldmantel lebensfähig zu halten. Die vorhandenen Sträucher werden zudem verjüngt, in dem sie "auf den Stock gesetzt" werden.

Anfallendes Stammholz und Strauchmaterial werden als so genannte "Totholzhaufen", die drei Meter lang, zwei Meter breit und in etwa einen Meter hoch sind, im Bestand gelassen. Hier entsteht weiterer wertvoller Lebensraum für die Kleintierfauna. Die "Innenohren", die Flächen in der Mitte, bleiben als "Altbestände" ohne weitere Pflegemaßnahmen erhalten.

Unmittelbar nach der Entnahme der Gehölze werden die "Wurzelstubben" gefräst und die neu entstandenen "gehölzfreien Flächen" angesät. Einzelne heute schon ökologisch wertvolle Wiesenstreifen bleiben im so genannten Mosaikmuster erhalten, um den vorhandenen Lebensraum partiell so zu belassen wie bisher. Um den Waldmantel aufzuwerten werden vereinzelt Ilexsträucher (Stechpalme) gepflanzt, Ilex aber auch um der A 42 Anschlussstelle "Bladenhorst" ihr eigenständiges Profil zu geben.

Die landschaftspflegerischen Maßnahmen kosten einschließlich einer bis zu fünfjährigen Pflege 60.000 Euro.

Zum Hintergrund
Die aus landschaftspflegerischer Sicht notwendige Aufwertung der "Ohren" der A
42 Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst ist gemeinsam mit Vertretern des "BUND" initiiert worden. Die Zielsetzung ist es, breite Wiesenstreifen zu schaffen, den vergreisten Waldrand zu verjüngen sowie Licht und Raum in den angrenzenden Waldmantel zu bringen. So bietet diese Anschlussstelle eine weitere Möglichkeit, die Vielfalt der Ideen im Rahmen des Projektes "Parkautobahn A42"
darzustellen, hier exemplarisch am Beispiel "wilde Grüninseln" an den Zufahrten Bladenhorst.

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01.02.2012
A40: Gehölzpflege bei Mülheim

Mülheim (straßen.nrw). Seit Anfang der Woche werden zur Erhaltung der Verkehrssicherheit umfangreiche Gehölzpflegearbeiten im Bereich der A40 Abfahrt Mülheim-Heißen in Fahrtrichtung Venlo durchgeführt. Zwischen der rechten Hauptfahrspur und der A40-Abfahrt wird der "veraltete", 40 bis 50 Jahre alte Baumbestand "verjüngt": Abgestorbene Bäume, so genanntes "Totholz", werden entfernt und der Bestand durchgeforstet sowie Sträucher "auf den Stock gesetzt".
Die umfangreichen Pflegearbeiten auf einer Gesamtfläche von drei Hektar dauern voraussichtlich bis Ende Februar und kosten 50.000 Euro. Gepflegt werden die Gehölzbestände in beiden Fahrtrichtungen, dazu wird abschnittsweise der Standstreifen gesperrt.

Zum Hintergrund:
Dass Grünflächen in Kulturlandschaften und insbesondere in der Nähe von stark frequentierten Verkehrswegen nicht sich selbst überlassen werden können, ist unstrittig. Sie bedürfen einer dauerhaften, gezielten Pflege, die auch unter wirtschaftlichen Aspekten gesehen werden muss. Die alten Gehölzbestände mit sehr hohen Baumanteilen haben sich aufgrund der starken Konkurrenz untereinander zu typischen, so genannten Stangenwäldern mit geringer Artenvielfalt entwickelt.
Ziel der Pflege ist es, durch Entnahme von nicht standsicheren und kranken Bäumen die Pflanzungen auszulichten, um zurückgedrängte Straucharten und Hochstaudenfluren zu fördern. Die ausgelichteten Pflanzungen entwickeln sich standsicher und unerwünschte Auswirkungen auf den Verkehrsraum werden vermindert. Die Gehölze werden "auf den Stock gesetzt", das heißt zehn Zentimeter über dem Boden abgesägt. Die auf den "Stock gesetzten" Gehölze treiben ein Jahr später strauchartig wieder aus und lockern den Bestand auf.

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16.01.2012
A2: Auf sechs Fahrstreifen vom Ruhrgebiet bis Berlin

Gelsenkirchen/Kamen (straßen.nrw). Die Zeit der großen Baustellen für den Ausbau der A2 zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin ist Geschichte: Eine der wichtigsten Ost-West-Autobahnen Deutschlands ist jetzt durchgehend sechsstreifig ausgebaut.
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und NRW-Verkehrsminister Harry K.
Voigtsberger gaben heute (16.1.2012) den letzten, insgesamt rund neun Kilometer langen Ausbauabschnitt zwischen dem Kamener Kreuz und der Anschlussstelle Hamm offiziell für den Verkehr frei. Die Bundesregierung investierte rund 90 Millionen Euro in diesen Autobahnabschnitt. Der sechsstreifige Ausbau der insgesamt 470 Kilometer langen A2 ist damit abgeschlossen.

"Jetzt stehen den Verkehrsteilnehmern durchgängig sechs Fahrspuren zwischen Oberhausen und Berlin zur Verfügung. Die A 2 ist damit eine leistungsfähige und sichere Magistrale, die das Ruhrgebiet mit den Wirtschaftszentren Hannover, Braunschweig und Magdeburg und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg verbindet. Insgesamt hat der Bund in den sechsstreifigen Ausbau der A 2 rund 3 Milliarden Euro investiert", so Bundesverkehrsminister Ramsauer.

"Mit dem heutigen Tag finden die erheblichen Kraftanstrengungen für den Ausbau der A 2 ihren Abschluss. Der Ausbau auf sechs Fahrstreifen wird Staus und Fahrtzeitverluste erheblich reduzieren und die Verkehrssicherheit erhöhen.
Höhere Lärmschutzwände und Lärm mindernder Asphalt sorgen dafür, dass der Lärmschutz für die Anwohner sich spürbar verbessert", sagte Minister Voigtsberger. "Nun fehlt auf diesem Autobahnabschnitt noch die letzte Deckschicht, die aus so genanntem offenporigen Asphalt bestehen soll. Dieser verringert die Verkehrsgeräusche. Wir können ihn aber erst einbauen, wenn wir im Frühjahr beständig frostfreies Wetter haben", erläutere Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW. Erst wenn dieser letzte Arbeitsschritt getan ist, wird die jetzt noch gelbe Baustellenmarkierung durch eine weiße, endgültige ersetzt.

Der sechsstreifige Ausbau der in Nordrhein-Westfalen 195 Kilometer langen Autobahn hat schon 1976 mit dem rund zwölf Kilometer langen Autobahnabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost und Kreuz Kamen begonnen. Grundlage dafür war der Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 1971 bis 1985. Darin war die Verbreiterung der A2 allerdings noch mit einer nachrangigen Dringlichkeitsstufe aufgeführt. Bedingt durch die völlig veränderten Verkehrsverhältnisse nach der Wiedervereinigung wurde die Maßnahme dann im Bundesverkehrswegeplan 1992 als "Vordringlicher Bedarf" ausgewiesen. Im Frühjahr 2007 bekam Straßen.NRW vom Bund den Auftrag, den noch nicht sechsstreifig ausgebauten Streckenabschnitt vom Kamener Kreuz bis zur Anschlussstelle Hamm-Uentrop auszubauen.

Inzwischen passieren die A2 in den Ballungsräumen bis zu 120.000 KFZ/Tag. Am Kamener Kreuz sind das durchschnittlich 80.000 Fahrzeuge am Tag, am Autobahnkreuz Oberhausen sogar 130.000 Fahrzeuge und am Autobahnkreuz Bielefeld fahren im Schnitt knapp 110.000 Fahrzeuge täglich.

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12.01.2012
Fusion: Neue Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr betreut das gesamte Straßennetz von Marl bis Wuppertal und von Duisburg bis Unna

Bochum/Essen (strassen.nrw). Die bisher eigenständigen Straßen.NRW-Häuser, das
Planungs- und Baucenter Essen und die Niederlassung Ruhr in Bochum, sind zum ersten Januar zur neuen Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr verschmolzen. Heute
(12.1.2012) trafen sich alle Kolleginnen und Kollegen auf Einladung der Geschäftsführung im Volkshaus in Herne. Dort begrüßte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz die Beschäftigten der beiden Niederlassungsteile und stellte Michael Gebert als Leiter der neuen Niederlassung vor. Michael Gebert hat bisher die Niederlassung in Bochum geleitet. Alfred Lützler, der Leiter des bisherigen Planungs- und Baucenters ist in den Ruhestand gewechselt.

An den beiden Niederlassungsstandorten Bochum (365) und Essen (172) sowie in den zugehörigen Meistereien Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Marl und Unna arbeiten insgesamt 537 Straßenplaner, Bauingenieure und Techniker, Straßenwärter und Verwaltungsfachkräfte. Alle Beschäftigten bleiben an ihren angestammten Arbeitsplätzen in Essen und Bochum und betreuen das 1.500 km Kilometer lange Straßennetz im zentralen Ruhrgebiet und in den Kreisen Recklinghausen und Unna.

In den Auftragsbüchern der Niederlassung stehen derzeit große und verkehrspolitisch wichtige Straßenprojekte wie der Ausbau der A1 bei Wermelskirchen/ Remscheid, A3 Umbau Autobahnkreuz Breitscheid, Lärmschutz an der
A45 in Dortmund-Bittermark, der Ausbau der A40 mit dem Bau des Bochumer Westkreuz, der Aufbau von Stauwarnanlagen an der A42 und A43. Zum Aufgabenspektrum gehört aber auch die Betreuung der A42-Parkautobahn oder die Felshangsicherung an der Hengsteystraße in Dortmund-Syburg. Die Bauprojekte haben ein durchschnittliches Bauvolumen von jährlich mehr als 150 Mio. Euro.

Die Abteilungen Planung und Bau werden von je einer Abteilungsleitung im Haus Bochum und Essen geleitet:

Abteilung Planung: Elfriede Sauerwein-Braksiek, Haus Bochum und Ursula Buttgereit, Haus Essen.
Abteilung Bau: Kathrin Heffe, Haus Bochum und Ahmed Karroum, Haus Essen.
Die Abteilungen Personal/Service und Betrieb werden von Bernd Schnäbelin und Franz-Josef Neuhaus geleitet.
Die Meistereien in Duisburg und Dortmund mit zusammen 66 Beschäftigten leitet Hans-Jürgen Busche. Die Leitung der 88 Beschäftigten der Meistereien Gelsenkirchen, Marl und Unna liegt bei Olaf Michaelis.


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02.01.2012
Bilder eines Jahres: 10 Jahre Straßen.NRW - 100 Veranstaltungen

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Seinen zehnten Geburtstag hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen im ablaufenden Jahr mit rund 100 dezentralen Veranstaltungen in der Region gefeiert. Die großen Einrichtungen von Straßen.NRW wurden dafür einen Monat lang als "RegioStar" ausgerufen, um die Einwohner vor Ort über das Leistungsspektrum und die Aufgaben eines modernen Mobilitätsdienstleisters zu informieren. Tage der offenen Tür demonstrierten die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Landesbetriebes, sonst verschlossene Türen beispielsweise von Brücken und Tunneln öffneten sich für interessierte Bürger, Kooperationen mit Medien versprachen Gewinne als Belohnung für Straßenbauwissen bei Preisrätseln und Mitarbeiter von Straßen.NRW engagierten sich mit Hilfen im sozialen Bereich. "Ein runder Geburtstag neigt sich dem Ende, bei dem er vor allem auch darum ging, unsere Leistungen und unser Können den 18 Millionen Einwohnern von Nordrhein-Westfalen zu zeigen", hieß es in Gelsenkirchen.

Januar
Die Zentrale in Gelsenkirchen geht mit gutem Beispiel voran und präsentiert sich als erster RegioStar. Ein Tag der offen Tür informiert über zentrale Themen wie das Baustellenmanagement, die Tunnelsicherheit, die Planung von Straßen und Landespflege entlang der Straßen, während an der Außenwand des Gebäudes am Wildenbruchplatz in den dunklen Stunden die Illumination des 10-Jahres-Logos erstrahlt. Der Verkehrsminister in Düsseldorf lässt Glückwünsche zum zehnten Geburtstag ausrichten

Februar
Der RegioStar Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe veranstaltete landesweite Preisrätsel in Kooperation mit einer regionalen Tageszeitung. Die Gewinner durften als erste über die neue A33 fahren, die Portabrücke von innen besichtigen und das Einhängen der letzten Stahlseile einer Stahlträgerbrücke beobachten.

März
An allen Fahrzeugen der Regionalniederlassung Südwestfalen wurden per Aufkleber die Höhenangaben der A45-Siegtalbrücke abgefragt. Die Gewinner durften die höchste Autobahnbrücke Nordrhein-Westfalen später besichtigen, zitterige Knie eingeschlossen. In den südwestfälischen Straßenmeistereien fanden Informationstermine für die lokalen Medien statt.

April
Eine Betriebssportmannschaft der Regionalniederlassung Rhein-Berg vertritt die grün-roten Landesfarben von Straßen.NRW aktiv und per Info-Stand beim traditionellen Radrennen "Rund um Köln". Interessierte werden über den Stand der Arbeiten für den Ausbau der A1 bei Köln-Lövenich und der dazugehörigen "Lärmschutzeinhausung" informiert. Und natürlich lädt Straßen.NRW Mädchen und junge Frau zum "Girl´s Day" ein.

Mai
Die Regionalniederlassung Ruhr ist RegioStar und erinnert mit einem überdimensionalen Banner am Hauptsitz in Bochum an die Kulturhauptstadt 2010 und die Gestaltung der A40-Lärmschutzwand. "Kreativ statt destruktiv" können junge Menschen an einem Graffiti-Projekt teilnehmen, die Autobahnmeisterei Duisburg wird 75 Jahre alt und feiert mit einem "Tag der offenen Tür".

Juni
Einen Schwerpunkt auf soziale Unterstützung legt der RegioStar Autobahnniederlassung Hamm mit seinen zwölf Autobahnmeistereien. Sie gehen in Kindergärten und Schulen und ein SOS-Kinderdorf, um Spielgeräte und Gehwege anzulegen oder instand zu setzen. Die Belegschaft einer Meisterei spendet Blut.
An zentraler Stelle in Hamm präsentiert sich die Autobahnniederlassung mit einem "Markt der Möglichkeiten".

Juli
Der RegioStar Niederrhein informiert vor allem über seine großen Bauprojekte an der Grenze zu den Niederlanden wie der A52 und der A61/A74. Das 50-jährige Bestehen der Straßenmeisterei Geldern schließlich wird genutzt als öffentliche Präsentation des Betriebsdienstes auf den Straßen sowie aller übrigen Aufgabenbereiche einer Niederlassung bei der Planung und dem Bau einer Straße.

August
Der RegioStar Autobahnniederlassung Krefeld lädt Interessierte zu Tunnelführungen in Duisburg ein und organisiert eine nächtliche Führung auf der Rheinbrücke von Ilverich mit atemberaubenden Aussichten. Internetfreaks können sich beim "Geocaching" quer über die Autobahnen des Rheinlandes austoben.

September
Die Regionalniederlassung Münsterland geht "in die Region" und informiert über Fachthemen wie Baumkontrolle, Ampeltechnik, Landschaftspflege und Bauüberwachung an konkreten Beispielen vor Ort. Coesfelder Schulen nehmen an einem Infotag zu Planung und Bau von Straßen teil, bei zwei Projekten konnte die Kunst des Graffitis ausprobiert werden.

Oktober
Die Regionalniederlassung Ville-Eifel präsentiert sich auf dem NRW-Tag in Bonn mit Themen wie Winterdienst, Baumkontrolle und Motorradsicherheit. An der dem Tagebau weichenden A4 wird ein Tag der offenen Baustelle organisiert. Der Aktionsmonat mündet in einem Tag der offenen Tür in der Niederlassung in Euskirchen.

November
Auszubildende der Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift produzieren ein Video über Straßen.NRW und stellen es im Internet-Kanal "You Tube" ein. Ein Fotowettbewerb zeigt ungewöhnliche "Straßenansichten". In der Straßenmeisterei Brakel öffnet ein Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art.

Dezember
Das Jubiläumsjahr beschließt das Straßen.NRW-Planungs- und Baucenter Ruhr in Essen mit einem Tag der offenen Tür, bei dem große Planungs- und Bauprojekte im Ruhrgebiet vorgestellt werden. Besichtigungen für Schulklassen finden auf der A44-Baustelle zwischen Velbert und Ratingen statt.


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30.11.2011
10 Jahre Straßen.NRW: Planungs- und Baucenter Ruhr wird "RegioStar"

Essen (straßen.nrw). Im Dezember darf sich das Planungs- und Baucenter Ruhr einen Monat lang als "RegioStar" des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen feiern lassen. Anlass ist das zehnjährige Bestehen von Straßen.NRW. Am 1.1.2001 wurde der Landesbetrieb aus der Taufe gehoben. 175 Mitarbeiter des Planungs- und Baucenters Ruhr mit seinem Sitz in Essen sind zuständig für große Planungs- und Bauprojekte im Ruhrgebiet und im Großraum Wuppertal.
In 2011 ist bei Straßen.NRW jeden Monat eine andere Einrichtung der "RegioStar", um die Aktivitäten und Projekte als ganzheitlicher Mobilitätsdienstleister der jeweiligen Region hervorzuheben.

380 Millionen Euro hat das Planungs- und Baucenter seit seiner Gründung in den vergangenen fünf Jahren in die Region investiert. Das Hauptaugenmerk galt dabei dem sechsstreifigen Ausbau der A1 zwischen Wuppertal und Wermelskirchen. Viel Zeit für die Jubiläumsfeierlichkeiten bleibt dabei nicht: Aktuell wird die A44 zwischen Ratingen und Velbert gebaut. Das Projekt steht mit einem Bauvolumen von 222 Millionen Euro auf dem Programm.

Brücken
Im Dienstgebäude in Essen ist auch der Sitz der "Projektgruppe Brückenertüchtigung". Mehr als 9.000 Brücken mit einer Gesamtlänge von rund 370 Kilometern betreut Straßen.NRW an Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen. Besonders ältere Bauwerke leiden unter dem ständig anwachsenden Schwerlastverkehr. Die meisten Brücken sind zwischen 1960 und 1980 gebaut worden. Um die Brücken an Nordrhein-Westfalens Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen leistungsfähig und sicher zu erhalten, ermittelt die "Projektgruppe Brückenertüchtigung", welche Bauwerke besonders belastet sind und welche Maßnahmen notwendig sind, um mögliche Defizite so schnell wie möglich zu beseitigen.

Aufgrund des sehr großen Bestands an Brücken in Nordrhein-Westfalen muss die Projektgruppe nach einer Prioritätenreihung vorgehen. In einem ersten Arbeitspaket sind 300 Großbrücken zeitnah zu untersuchen. Dabei sollen die Hauptrouten für den Schwerverkehr in Nordrhein-Westfalen wie die Autobahnen A1, A2, A3 und A40 zuerst bearbeitet werden. Mit 3,5 Milliarden Euro kalkuliert Straßen.NRW das Bauvolumen für die sich aus der Überprüfung dieser Brücken ergebenden Ertüchtigungsmaßnahmen.

Tag der offenen Tür
Für die Einwohner in der Region organisiert das Straßen.NRW Planungs- und Baucenter am Donnerstag, 8. Dezember, von 10 bis 14 Uhr einen "Tag der offenen Tür" im Büropark Essen Bredeney, Hatzper Straße 34. Dabei werden die Aufgaben des Planungs- und Baucenters mit den größeren Planungs- und Bauprojekten interessierten Bürgern von den Mitarbeitern des Hauses vorgestellt. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

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16.11.2011
Ein Toter und 14 Verletzte in 2011: Straßenwärter leben gefährlich

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Ein getöteter Straßenwärter und 14 überwiegend schwer verletzte Kollegen bei elf fremdverschuldeten Unfällen sind die bisherige traurige Statistik des Jahres 2011 beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Heute (16.11.) gedachten Mitarbeiter von Straßen.NRW und Vertreter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen den verunglückten Mitarbeitern bei der traditionellen Kranzniederlegung an Buß- und Bettag an der Autobahnkapelle in Tungerloh-Capellen an der A31. Seit 1993 kamen somit 17 Beschäftige des Straßenunterhaltungsdienstes in NRW ums Leben.

"Damit wird leider wieder das 13-fach höhere Risiko der Straßenwärter untermauert, im Job ums Leben zu kommen", stellte Michael Heinze aus dem NRW-Verkehrsministerium fest. Die rund 2.000 Straßenwärter von Straßen.NRW arbeiteten in ständiger Gefahr bei ihrer täglichen Aufgabe, für verkehrssichere Straßen zu sorgen. "Ich kann nur an alle Autofahrer appellieren, besonders in Baustellen vorsichtig zu fahren, sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu halten und nicht durch Handys oder Navigationsgeräte von der Konzentration auf die Menschen, die auf der Straße arbeiten, abhalten zu lassen", betonte Heinze.

"Wir werden weiter nicht nachlassen, unsere Straßenwärter in Schulungen für die gefährlichen Situationen zu sensibilisieren und ihnen eine optimale Ausrüstung zur Verfügung zu stellen", hob Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW, hervor. "Und trotzdem sind uns leider häufig die Hände gebunden, wenn Verkehrsteilnehmer sich nicht angepasst verhalten, keine Rücksicht nehmen und unsere Mitarbeiter in höchstem Maße gefährden."

Die 2.000 Straßenwärterinnen und Straßenwärter bei Straßen.NRW gewährleisten den sicheren Betrieb auf mehr als 20.000 Kilometern überörtlichen Straßen. Sie holen Hindernisse von der Fahrbahn, richten Baustellen ein, reparieren Schutzplanken, warten und reinigen Verkehrsanlagen und räumen im Winter die Fahrbahnen.
Insgesamt registrierte die Abteilung Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW seit 1993 rund 450 fremd verschuldete Unfälle mit Personenschaden. Noch einmal so viele Unfälle verliefen mit Sachschäden. Die schwersten Unfälle werden auf Autobahnen durch unaufmerksame Fahrer verursacht.

Hinzu kommen Arbeitsunfälle, die nicht durch fremdes Einwirken verschuldet wurden. Die meisten dieser Unfälle passieren im Bereich der Grünpflege am Rand der Straßen. Dabei arbeiten die Beschäftigten häufig in unwegsamen Bereichen mit gefährlichen Geräten wie Kettensägen. Die Mitarbeiter stürzten bei der Arbeit oder knickten um, schleudernde Äste führten trotz Sicherheitsausrüstung zu Verletzungen.

Um die Unfallzahlen zu reduzieren, steht Arbeitsschutz bei Straßen.NRW ganz oben auf der Agenda. Tagesbaustellen werden seit einigen Jahren durch Warnschwellen und durch den Einsatz von CB-Funk-Warnern zusätzlich abgesichert. Eine wichtige Aufgabe der Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW ist auch die Weiterentwicklung der persönlichen Schutzausrüstung sowie die Schulung der Straßenwärter, damit auch bei Routinearbeiten Gefährdungen noch wahrgenommen werden.

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07.11.2011
Straßen werden nicht mehr "geteert"

Auch wenn es sich hartnäckig im Sprachgebrauch hält: Straßen in Deutschland werden schon seit Ende der 1970er Jahre nicht mehr "geteert", Ende der 1980er Jahre wurden teer- und pechhaltige Mischgute sogar ganz verboten. Der Grund: Bei der Herstellung und beim Einbau von heißem teer- und pechhaltigem Mischgut entstehen ungesunde Dämpfe.

Früher wurden Straßenpech beziehungsweise Straßenteer, Mischungen aus Straßenpech und Bitumen sowie andere teer- und pechhaltige Bindemittel in verschiedenen Bereichen des Straßenbaus eingesetzt. Sie dienten vor allem als Bindemittel für Schichten des Straßenoberbaus (zum Beispiel so genannte Teerasphaltbinder und Teerasphaltbeton). Während Bitumen aus Erdöl gewonnen wird, stammt Pech aus Steinkohle.
Heute wird im Straßenbau "Bitumen" als Bindemittel für Heißmischgut und als Basis für Anspritzmittel ("Bitumenemulsionen") eingesetzt. Aus Gesteinskörnungen und Bitumen wird Asphaltmischgut hergestellt, das als Baustoff für die Asphaltschichten des Straßenoberbaus dient.

Insofern ist das "Teeren" der Straße ein sprachliches Relikt aus der Vergangenheit und hat mit der Herstellung einer neuen Asphaltschicht nichts zu tun. Unsere Straßen werden "asphaltiert". Und dabei kommen verschiedene Sorten und Bauweisen zum Einsatz:

Gussasphalt
Offenporiger Asphalt oder "Flüsterasphalt"
Offenporiger Asphalt der 3. Generation
Schwarz/Weiß-Bauweise

Mehr zum Thema:

Weniger Dämpfe - gesünderes Arbeiten für Straßenbauer
Thema Asbest - Vorschriften beim Asphalt-Fräsen
Herstellen von lärmenarmen Fahrbahnbelägen im kommunalen Straßenbau

Gussasphalt

Gussasphalt ist sehr verformungsbeständig, hat eine lange Nutzungsdauer und eine dauerhaft gute Griffigkeit. Bei der Lärmentwicklung wird Gussasphalt "neutral" bewertet. Das heißt: Bei einer lärmtechnischen Berechnung wirkt er sich weder nachteilig noch begünstigend aus.

Bereits seit einigen Jahren wird die Entwicklung eines lärmtechnisch verbesserten Gussasphaltes forciert. Wegen seiner dichten Struktur kann eine lärmmindernde Wirkung nur über die Gestaltung der Oberfläche erfolgen. So muss die Körnung des Abstreusplittes möglichst eng gestuft sein. Der zweite maßgebende Faktor ist der Walzeneinsatz: Der lärmtechnisch verbesserte Gussasphalt wird im Gegensatz zum "Standardgussasphalt" nicht gewalzt - so kann sich letztlich eine lärmtechnisch günstige Oberflächenstruktur ausbilden. Mehrere Teststrecken in Nordrhein-Westfalen belegen die lärmmindernde Wirkung dieser Variante des Gussasphaltes. Mit den neuen Regelwerken für Asphalt ist sie zur Standardbauweise geworden.

Wegen ihrer hohen Beständigkeit gegen Verformung und ihrer langen Nutzungsdauer kommen Deckschichten aus Gussasphalt bei Staßen.NRW vor allem auf hochbelasteten Autobahnen zum Einsatz. Die lärmtechnischen Besonderheiten lassen den Einsatz als Standarddeckschicht jedoch nur dort zu, wo zum Schutz der Anwohner kein "offiziell lärmarmer" Fahrbahnbelag verwendet wird.
Offenporiger Asphalt oder "Flüsterasphalt"

Seit einigen Jahren wird Offenporiger Asphalt (OPA) genutzt, um an besonders kritischen Stellen die Fahrgeräusche zu reduzieren oder die Straßenentwässerung zu verbessern. Durch den hohen Anteil gröberer Gesteinskörner entstehen im Asphalt mehr Hohlräume, die den Schall "schlucken", der durch die Rollgeräusche der Reifen auf der Straßenoberfläche erzeugt wird. Außerdem fließt durch die Hohlräume das Wasser besser ab. Wegen dieser Eigenschaften spricht man auch von Flüster- oder Drainasphalt. Allerdings hat der offenporige Asphalt auch Nachteile: Während der normale Straßenbelag einer hoch belasteten Autobahn aus Asphalt oder Beton heute mindestens 20 Jahre lang hält, liegt die Haltbarkeit des OPA-Belages nur bei etwa acht bis zehn Jahren.

Offenporiger Asphalt findet sich auf dem 2.200 Kilometer langen Streckennetz der Autobahnen in Nordrhein-Westfalen bislang auf rund 45 Kilometern.
Offenporiger Asphalt der dritten Generation

Beim Ausbau der Autobahn A3 bei Köln wird ein so genannter Offenporiger Asphalt der dritten Generation eingebaut. Er zeichnet sich vor allem durch einen höheren Hohlraumanteil aus, der in der fertigen Schicht im Neuzustand mindestens 22 Prozent betragen muss. Maßgeblich wird dieser hohe Hohlraumgehalt durch die Zusammensetzung der Gesteinskörner erreicht. Das Bitumen muss bei dieser Art von Belag ganz besondere Belastungen ertragen. Dementsprechend wird ein außergewöhnlich hochwertiges Bitumen eingesetzt.

Auf der A3 bei Köln-Dellbrück sind die neuesten Erkenntnisse aus laufenden Untersuchungen und Erfahrungen umgesetzt worden. Hervorzuheben ist hier insbesondere die Einbaudicke des Belages. In den vergangenen Jahren sind Offenporige Asphalte mit einer Dicke von 3,5 bis 4 Zentimetern hergestellt worden. Mit fünf Zentimetern bekommt der Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Ost und der Anschlussstelle Köln-Dellbrück eine Variante des OPA-Belages, die die Rollgeräusche der Fahrzeuge für einen längeren Zeitraum mindert.
Versuchsstrecke auf der A61

Im Sommer 2007 erhielt die A61 zwischen der Anschlussstelle Miel und dem Autobahnkreuz Meckenheim in Fahrtrichtung Koblenz eine neue Fahrbahndecke mit vier unterschiedlichen Straßenbelägen. Auf dem sechs Kilometer langen Abschnitt, auf dem der Straßenbelag ohnehin erneuert werden musste, werden jetzt im Langzeittest unterschiedliche Bindemittel im Asphalt getestet. Jeweils ein 1,5 Kilometer langer Abschnitt wird mit einer anderen Zusammensetzung eines offenporigen Asphalts belegt. Die Mehrkosten gegenüber einer herkömmlichen Erneuerung des Fahrbahnbelages betragen hier 1,50 Euro pro Quadratmeter.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen und Straßen.NRW erhoffen sich aus der Langzeitbeobachtung nach etwa vier Jahren die ersten Erkenntnisse über die Haltbarkeit der verwendeten Mischungen.
Bautechnische Empfehlungen

Der Landesbetrieb hat die Rahmenbedingungen der nordrhein-westfälischen Ministerien für Umweltschutz und Verkehr für das "Herstellen von lärmenarmen Fahrbahnbelägen im kommunalen Straßenbau" in bautechnischen Empfehlungen zusammengefasst.

Schwarz/Weiß-Bauweise

In NRW sind rund zehn Prozent der Autobahnen in Betonbauweise ausgeführt. Die Betonbauweise wird zunehmend auf hochbelasteten sechsspurigen Autobahnen eingesetzt. Der jeweils rechte Fahrstreifen besteht aus Beton, der mittlere und linke Fahrstreifen aus Asphalt (Schwarz/Weiß-Bauweise). Dabei nutzen die Straßenbauer die höhere Standfestigkeit der Betonbauweise gegenüber Verformungen für Bereiche mit viel LKW-Verkehr. Spurrinnen lassen sich so vermeiden.

Fahrbahnen in Betonbauweise haben die längste Nutzungsdauer im Vergleich mit anderen Bauweisen. Eintscheidend für eine lange Nutzungsdauer ist die regelmäßige und rechtzeitige Fugenpflege und Fugenerneuerung. In NRW hat sich dabei die Variante Beton auf einer Asphalttragschicht als eine langlebige Bauweise bewährt.

Die Betonbauweise mit Waschbeton-Oberflächentextur ist wegen der guten Griffigkeit und der Lärmminderung (-2dBA) der derzeitige Standard.

Neben der Weiterentwicklung und Verfeinerung der maschinellen Herstellungsprozesse dieser Bauweise geht die Entwicklung der Bauweise bezüglich der eingesetzten Baustoffe (Gesteine/Zement) genauso weiter, wie die Gestaltung der Oberflächentextur.
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19.10.2011
THW ehrt Straßen.NRW für Ehrenämtler

Gelsenkirchen / Münster (straßen.nrw). Ob das Jahrhundertwasser 2002 der Elbe, der Tsunami 2005 in Indonesien oder der Tropensturm Nargis in Myanmar (Burma) 2008, wer für das Technische Hilfswerk (THW) Einsätze absolviert, kommt viel herum in der Welt. Wie Frank Wolf aus Münster sind vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen viele freiwillige Helfer für das THW in Katastrophengebieten im Einsatz.

Für Straßen.NRW nahm jetzt Geschäftsführer Ralf Pagenkopf in Münster eine Ehrung des THW durch den Landesbeauftragten Dr. Hans-Ingo Schliwienski entgegen als Dank dafür, dass Straßen.NRW immer wieder einzelne Mitarbeiter für die Hilfseinsätze freistellt.

Mitarbeiter, die der Landesbetrieb Straßenbau für solche Einsätze freistellt, sind ehrenamtlich tätig. Sie bekommen nach den Regeln der öffentlichen Tarifverträge ihr Gehalt weitergezahlt. 80.000 Menschen engagieren sich in Deutschland für das THW. "Und ich bin stolz darauf, das auch bei Straßen.NRW zahlreiche Mitarbeiter bereit sind, bei Katastrophen mit dem THW, der Bundeswehr, dem Deutschen Roten Kreuz oder den Feuerwehren zu helfen, auch wenn die Bedingungen manchmal an die Grenzen der Belastbarkeit gehen", sagte Geschäftsführer Ralf Pagenkopf aus Anlass der Ehrung: "Straßen.NRW wird auch weiter hier seine Rolle ausfüllen und den Mitarbeitern, die zu solchen Einsätzen bereits sind, nicht im Weg stehen." Pagenkopfs Dank galt vor allem auch den Kollegen, die in Zeiten, in denen das Personal weniger wird, die Arbeit der Helfer während ihrer Abwesenheit dann mitmachen müssten.

Frank Wolf arbeitet im Straßen.NRW-Prüfcenter in Münster und führt dort regelmäßig Bohrarbeiten durch. Für das THW ist er als Laborant tätig und hilft beispielsweise, in einem Krisengebiet die lebensnotwendige Trinkwasserversorgung wieder aufzubauen. Beim Elbehochwasser war sein Job die Deichsicherung in einem
12 bis 14 Stunden dauernden täglichen Dauereinsatz. Aber es muss nicht immer in die Ferne gehen: Wolf war auch im Einsatz "vor der Haustür", als 2005 im Münsterland im Schneechaos der Strom ausfiel.

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17.10.2011
Känguru (!) im Kreis Euskirchen überfahren
Straßen.NRW: Im Herbst steigt die Gefahr von Wildunfällen

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Es muss nicht gleich so exotisch sein, wie heute im Kreis Euskirchen. Dort fand Streckenwart Willi Heiser von der Straßenmeisterei Weilerswist an der L194 ein totes Känguru (Foto: Straßen.NRW). Wie auch immer das eigentlich in Australien beheimatete Tier an die Landesstraße zwischen Weilerswist und Brühl geraten ist, Wildunfälle sind im Herbst ein echtes Problem.

In dieser Jahreszeit steigt für Autofahrer die Gefahr von Wildunfällen. Gerade in waldreichen Gegenden sind Tiere jetzt auf der Suche nach Essbarem und queren dabei die Straßen. Auch der Fortpflanzungstrieb treibt Wildschwein und Rotwild um. Vor allem in der Dämmerung ist die Gefahr groß, zumal oft noch nasses Laub die Straßen glatt und gefährlich macht.

Im vergangenen Jahr (2010) kam es in Nordrhein-Westfalen auf Außerortsstraßen insgesamt 131 (Vorjahr 105) Mal zu schweren Unfällen zwischen Kraftfahrzeugen und Wildtieren. Dabei krachte es 56 (66) Mal auf Landesstraßen, 48 (30) Mal passierten Wildunfälle auf Bundesstraßen, nur 19 (Vorjahr: 9) gemeldete Wildunfälle ereigneten sich auf Autobahnen. Zum Glück kam bei Wildunfällen im Jahr 2010 niemand zu Tode (Vorjahr ebenfalls kein Unfall mit Todesfolge). Es gab
34 (29) Schwer- und 103 (77) Leichtverletzte. Leichte Unfälle mit lediglich Sachschaden sind hierbei nicht berücksichtigt. Unfälle mit Kleintieren, die häufig von Autofahrern nicht einmal bemerkt und auch nicht gemeldet werden, sind nicht statistisch erfasst.

Wildunfälle sind nicht nur für Verkehrsteilnehmer ein schwerwiegendes Problem.
Auch aus Sicht des Artenschutzes sind Wildunfälle für manche Arten eine ernsthafte Bedrohung. Bundesweit kommen nach Hochrechnungen von Verkehrsverbänden und Jagdschutzorganisationen jedes Jahr 220 000 Rehe, 12 000 Wildschweine und über 200 000 Hasen und Kaninchen unter die Räder.

Die beste Vorsorge gegen Wildunfälle ist die Aufmerksamkeit der Fahrzeugführer.
Versuche mit optischen, akustischen, elektronischen Schutzmaßnahmen oder mit Geruchsstoffen sind teilweise sehr aufwändig; ein Allheilmittel gegen Wildunfälle sind sie nicht. Auch flächendeckende Wildgatter sind weder sinnvoll noch möglich. Solche Barrieren machen nur bei Tierpassagen an Straßen mit hoher Verkehrsdichte Sinn.

Insgesamt gibt es auf den über 21.000 Kilometer überregionalen Straßen, die der Landesbetrieb betreut, 137 Bauwerke für Wildwechsel, Amphibiendurchlässe, Viehtriften und Durchlässe für Kleinsäuger. Insgesamt 1.600 Kilometer Wildschutzzäune hindern an besonderen Streckenabschnitten das Wild daran, in den Verkehrsraum einzudringen.

Sehr aufwändig sind Grünbrücken, also Brücken ausschließlich für Tiere. Diese Bauwerke ermöglichen nicht nur die sichere Überquerung von Verkehrswegen, sondern vernetzen die durch die Verkehrswege zerschnitten Lebensräume der Tiere.
Sie tragen so zur Sicherung der biologischen Vielfalt bei. Zu den bestehenden drei Grünbrücken (L361 bei Bergheim, A33 bei Bielefeld, A52 bei Elmpt) in Nordrhein-Westfalen kommen vier weitere hinzu, die derzeit finanziert aus Mitteln des Konjunkturpaketes des Bundes im Bau sind. Die Standorte liegen an der A1 zwischen Nettersheim und Blankenheim, an der A3 bei Köln-Königsforst, an der A31 bei Dorsten-Schermbeck und an der B64 bei Bad Driburg. Die Gesamtkosten für diese vier Grünbrücken betragen rund 15 Millionen Euro. Weitere Brücken sind im Rahmen von Planfeststellungsverfahren für Autobahnneubauprojekte vorgesehen.


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30.09.2011
Für die Sicherheit: Gehölze werden im Winter gepflegt

Gelsenkirchen (straßen.nrw). In der Wintersaison ab 1. Oktober dürfen wieder die Gehölze an den Straßen zurück geschnitten, geläutert oder "auf den Stock gesetzt" werden. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Ziel der Pflegemaßnahmen ist es vor allem, die Verkehrssicherheit auf den Straßen beizubehalten. Zahlreiche größere und kleinere Maßnahmen an Autobahnen,
Bundes- und Landesstraßen planen die Niederlassungen von Straßen.NRW in der aktuellen Pflegesaison, die bis Ende Februar des kommenden Jahres läuft. In der vergangenen Saison haben die Maßnahmen landesweit mehr als 19 Millionen Euro gekostet.
Gehölze neben den Straßen unterstützen die Verkehrssicherheit vor allem als Sicht-, Blend- und Windschutz. Sie werden aber auch als Sicherung der Straßenböschungen eingesetzt. Und um eine - neue - Straße landschaftsgerecht in die Region einzubinden, übernehmen Gehölze eine wichtige gestalterische Funktion. Um die unterschiedlichen Anforderungen aufeinander abzustimmen, beschäftigt der Landesbetrieb Straßenbau Experten vom Landschaftsarchitekten über den Landschaftspfleger bis hin zum speziell ausgebildeten Baumkontrolleur.

Ist der Grünstreifen neben einer Straße nur schmal, werden die Gehölze regelmäßig "geläutert". Einzelne Gehölze werden dabei entfernt, damit die verbleibenden neue Seitentriebe ausbilden. Bei größeren Gehölzflächen schauen die Experten genauer hin: Bei einem jungen Bestand genügt ebenfalls gezieltes Läutern im Abstand von acht bis zehn Jahren zur regelmäßigen Pflege. Bei älterem Bestand werden die Gehölze abschnittsweise "auf den Stock gesetzt". Das heißt, sie werden auf 10 bis 20 Zentimeter zurück geschnitten, um neue Triebe bilden zu können. Jedes Jahr steht ein anderer Abschnitt auf dem Programm.

Maßnahmen der Gehölzpflege bespricht Straßen.NRW mit den Fach- und Naturschutzbehörden sowie den betroffenen Städten und Gemeinden. Die einschlägigen Vorschriften stehen im "Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BnatSchG).

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29.09.2011
10 Jahre Straßen.NRW: Regionalniederlassung Ville Eifel wird "RegioStar"

Euskirchen (straßen.nrw). Einen Monat lang darf sich die Regionalniederlassung Ville-Eifel im Oktober als "RegioStar" des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen feiern lassen. Anlass ist das zehnjährige Bestehen von Straßen.NRW. Am 1.1.2001 wurde der Landesbetrieb auf der Taufe gehoben. Heute ist die Regionalniederlassung Ville-Eifel mit ihrem Hauptsitz in Euskirchen und ihrer Außenstelle in Aachen zuständig für 631 Kilometer Bundesstraßen und 1.502 Kilometer Landesstraßen sowie 159 Kilometer Kreisstraßen in der Region. 230 Mitarbeiter in der Niederlassung und 220 Straßenwärter in den acht Straßenmeistereien kümmern sich um die Unterhaltung der Straßen von Aachen bis Bonn, vom Tagebau Garzweiler bis hin zur Ahrquelle in Blankenheim. In 2011 ist bei Straßen.NRW jeden Monat eine andere Niederlassung der "RegioStar", um die Aktivitäten und Projekte als ganzheitlicher Mobilitätsdienstleister der jeweiligen Region hervorzuheben. Dirk Griepenburg, Leiter der Regionalniederlassung Münsterland, dem RegioStar des Monats September, übergab die Jubiläumsfahne an Edgar Klein, den Leiter der Regionalniederlassung Ville-Eifel.

Jubiläumstermine:
Vom 1. bis 3. Oktober präsentiert sich die Regionalniederlassung Ville-Eifel beim "Tag der Deutschen Einheit / "Nordrhein-Westfalen-Tag" in Bonn im Hofgarten mit den Themen Winterdienst, Motorradsicherheit, Baumpflege und Ausbildung. Am 15. Oktober von 11 Uhr bis 16 Uhr lädt die Regionalniederlassung Ville-Eifel zu einem "Tag der offenen Tür" in Euskirchen am Jülicher Ring 101-103 ein und gewährt einen Einblick in Planung, Bau und Betreiben von Straßen in der Region.
Zahlreiche Projekte werden in anschaulicher Weise dargestellt. Der Straßenunterhaltungsdienst stellt seine Fahrzeuge aus. Abgerundet werden die Veranstaltungen zum "RegioStar" mit dem "Tag der offenen Baustelle" auf der neuen A 4 bei Kerpen Buir am 22. Oktober von 11 Uhr bis 16 Uhr. Die Großbaustelle "Verlegung der A 4" zwischen Düren und Kerpen wird dort vorgestellt. Neben anschaulichen Visualisierungen vor Ort kann die Baustelle, die sich über 17 Kilometer erstreckt, mit geländegängigen Bussen erkundet werden.

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28.09.2011
Straßen.NRW beim NRW-Tag und Deutschlandfest dabei

Bonn (straßen.nrw). Um Sicherheit auf den überregionalen Straßen geht es am Stand des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen beim NRW-Tag und beim Deutschlandfest. Die Experten für Bau und Betrieb der Straßen präsentieren sich zusammen mit den Landesministerien und anderen Behörden an allen drei Tagen im Bonner Hofgarten.

Ein Schneepflug, der normalerweise auf der A1 in der Eifel im Einsatz ist, steht einsatzbereit mit Räumschild im Hofgarten. Wer möchte, kann sich im Cockpit die komplizierte Streutechnik erklären lassen oder am Streuteller für eisige Tage ein Notfalltütchen Salz abfüllen.

Bäume an Straßen müssen sicher stehen. Dafür werden alle Bäume an den 20.000 Kilometern überregionalen Straßen in NRW regelmäßig auf Standsicherheit geprüft.
Die Baumkontrolleure von Straßen.NRW arbeiten mit modernsten Methoden wie der Schalltomographie. Dabei wird durch Auslösen von Schallimpulsen an verschiedenen Messpunkten die Schallgeschwindigkeit gemessen, die wiederum Indikator für den Zustand des Holzes im Innern des Baumes ist. Baumkletterer Lothar Bungart demonstriert, wie er auch ohne Fahrzeugeinsatz in der Baumkrone nach dem Rechten sehen kann. Interessierte Kinder dürfen hier selbst das Klettergeschirr anlegen und in den Wipfel steigen.

Zweiradfahrer sind im Straßenverkehr besonderen Gefahren ausgesetzt. Für Motorradfahrer installiert Straßen.NRW an gefährlichen Stellen spezielle Schutzplanken mit Unterfahrschutz. Auch die gibt es im Bonner Hofgarten zu besichtigen. Dort sieht man auf einer Karte, welche Motorradstrecken in der Region bereits extra für Motorradfahrer nachgerüstet wurden. Für Biker stehen die Experten Jürgen Friesen und Heinrich Bergerbusch als Ansprechpartner bereit.


Über 200 Auszubildende lernen bei Straßen.NRW zwölf verschiedene Berufe.
Neuerdings gibt es auch einen dualen Studiengang im Bauingenieurwesen, der mit einer Ausbildung zum Bauzeichner verbunden ist. Die angehenden Bauingenieure besuchen die Universität Siegen bzw. die Fachhochschule Köln. Am Stand von Straßen.NRW steht Herta Schleiermacher mit ihrem Team bereit, um junge Leute, die eine Ausbildungsstelle suchen, zu beraten.

Am Straßen.NRW-Glücksrad gibt es unter anderem Nistkästen zu gewinnen, die im Hofgarten noch unter Anleitung selbst zusammen geschraubt werden können.
Fachkundige Mitarbeiter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Straßen.NRW feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag. Seit der Gründung im Jahr 2001 sorgt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen für sichere Verkehrsverhältnisse in NRW. Straßen.NRW beschäftigt Spezialisten für das Planen, Bauen und Betreiben der Verkehrsinfrastruktur und für die Lenkung der Verkehrsströme. Jeden Monat präsentiert eine Niederlassung des Landesbetriebes als RegioStar ihre Arbeit in der Öffentlichkeit mit besonderen Aktionen. Im Oktober ist die Regionalniederlassung Ville-Eifel mit Sitz in Euskirchen RegioStar.

Am 15. Oktober lädt Straßen.NRW zum "Tag der offenen Tür" in die Niederlassung am Jülicher Ring 101 - 103 in Euskirchen. Das Großprojekt Verlegung der A4 zwischen Düren und Kerpen kann am "Tag der offenen Baustelle" am 22.10.2011 besichtigt werden. Der ausgeschilderte Treffpunkt mit Parkmöglichkeit liegt direkt vor Ort auf der neuen A4, fünf Gehminuten vom Bürgerbüro An der Brennerei
37-45 in 50170 Kerpen-Buir bzw. vom Bahnhof Buir.

Zur Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel gehören Straßenmeistereien in Aachen, Bergheim, Blankenheim, Jülich, Rheinbach, Schleiden, Simmerath und Weilerswist. Die 500 Beschäftigten in der Niederlassung und den Meistereien betreuen ein Streckennetz von 579 km Bundesstraßen, 1.476 km Landesstraßen, 156 km Kreisstraßen. In diesem Netz befinden sich 762 Brückenbauwerke. Das Straßennetz der Regionalniederlassung Ville-Eifel erstreckt sich über das Gebiet der Kreise Aachen, Düren, Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis und der kreisfreien Städte Aachen und Bonn.

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27.09.2011
Der Winter kann kommen: Blaulicht und mehr Salz

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Mit Blaulicht und mehr Salz will der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen dem kommenden Winter zu Leibe rücken. In diesem Jahr werden 135.000 Tonnen Streusalz eingelagert. Weitere 40.000 Tonnen werden als Reserve für die Landesstraßen und den kommunalen Bedarf eingelagert, kündigt Straßen.NRW im Vorfeld des NRW-Tages in Bonn an, an dem der Landesbetrieb sich unter anderem mit dem Thema Winterdienst präsentiert.

35 Fahrzeuge der 29 Autobahnmeistereien sollen zudem erstmals mit Blaulicht ausgestattet werden. Damit wird ein weiterer Beschluss des Winterforums von NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger zum Beginn des Jahres umgesetzt. Mit Blaulicht können die Fahrzeuge bei Verkehrsstillstand notfalls auch gegen die Fahrtrichtung räumen und sind weisungsbefugt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. "Mit unseren Maßnahmen wie dem Blaulicht für unsere Räumfahrzeuge sind wir in Nordrhein-Westfalen besser gerüstet denn je für den offiziellen Beginn der Winterdienstsaison im Oktober", sagte Minister Voigtsberger.

Mit rund 2.000 Straßenwärtern und 700 Fahrzeugen geht der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in den Kampf gegen Eis und Schnee auf den 20.000 Kilometern Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen, für die er zuständig ist. Der anspruchsvolle Winterdienst auf den Autobahnen wird Tag und Nacht von einer Winterdienstzentrale mit Standorten in Hamm und Krefeld gesteuert. Hier laufen unter anderem die Daten von 260 Glättemeldeanlagen auf, die im Land installiert sind. 50 Millionen Euro hat der Winterdienst in der Saison 2010/11 (2009/10: 56 Millionen Euro) gekostet, dabei wurden 226.000 Tonnen Streusalz (2009/10: 282.000 Tonnen) auf die Straßen gebracht. 423.000 Arbeitsstunden fielen dabei in 2010/11 an. (www.strassen.nrw.de)

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19.09.2011
A1: Sanierung der Autobahnentwässerung bei Hagen

Hamm (straßen.nrw). Am Mittwoch (21.9.) beginnt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm mit der Sanierung der Autobahnentwässerung zwischen den Anschlussstellen Hagen-West und Hagen-Nord. In Fahrtrichtung Dortmund stehen dem Verkehr drei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Dieses Teilstück der A1 befindet sich in einem Wasserschutzgebiet.
Die vorhandene Entwässerung ist sanierungsbedürftig. Aus diesem Grund wird in das bestehende Rohrsystem ein Kunststoffschlauch eingezogen. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass hierfür keine Erdarbeiten notwenig sind und es hierdurch zu einer erheblichen Bauzeitverkürzung kommt auch ist dieses Verfahren kostengünstiger. Insgesamt werden 4.800 Meter Rohrsystem saniert. Die Arbeiten sollen vier Wochen dauern und kosten 1,4 Millionen Euro.

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09.09.2011
10 Jahre Straßen.NRW: die bisherigen RegioStars
Zehn Jahre Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen

2011 ist ein besonderes Jahr für die Straßenbauverwaltung in Nordrhein-Westfalen: Seit dem 1.1.2001 liegt das Geschäft der Straßenbauverwaltung in Nordrhein-Westfalen in einer Hand. Vom ersten Jahr an stehen Wandel, Veränderung und Innovation auf der Tagesordnung des Landesbetriebes. Straßen.NRW - das sind über 6.000 Menschen, die an rund 100 Standorten ihre Arbeit tun.
RegioStars 2011

Im Geburtstagsjahr 2011 zeigt Straßen.NRW seine regionalen Stärken: Jeden Monat des Jubiläumsjahres gestaltet eine Einrichtung des Landesbetriebes als "RegioStar". Dabei zeigt der Landesbetrieb seine Kompetenzen und wie vielfältig sein Aufgabenspektrum ist. Das können interne Mitarbeiterveranstaltungen sein, Pressekonferenzen oder auch Fachveranstaltungen für externe Partner.
RegioStar im September: Regionalniederlassung Münsterland

Was verbindet Fledermäuse mit Straßen? Wie funktioniert überhaupt Straßenplanung und Straßenbau? Was gehört zum Job des Straßenwärters? Wie wird eine Brücke auf Herz und Nieren geprüft? Am 6. September sind Rundfunk und Presse zur Auftaktveranstaltung geladen, dann sollen auch die einzelnen Termine bekannt gegeben werden. Ein Termin sei bereits verraten: Am 13. September besuchen vier Schulklassen aus Coesfelder Schulen die Regionalniederlassung. Dort können die Schüler unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern direkt über die Schulter schauen und erhalten viele spannende Informationen zu Planung und Bau von Straßen.
Die kommenden RegioStars

RegioStar im Oktober: Regionalniederlassung Ville-Eifel
RegioStar im November: Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift
RegioStar im Dezember: Planungs- und Baucenter Ruhr

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06.09.2011
Schnettkerbrücke: Am Sonntag kommt der Bogen

Dortmund/Bochum (straßen.nrw). Am kommenden Sonntag (11.9.) bekommt die neue Schnettkerbrücke ihr sichtbarstes Merkmal. Der über 100 Meter lange Stahlbogen in der Brückenmitte wird dann aufgerichtet. Das Aufrichten des Bogens wird rund acht Stunden dauern. Während des Aufrichtens wird die Brücke teilweise gesperrt; die Brückenfläche dient als Sicherheitszone; dort dürfen dann nur Mitarbeiter der Baufirma und von Straßen.NRW hin.

Der Brückenbogen hat ein Gewicht von 430 Tonnen; die Querschnittmaße betragen 1,80 x 1,50 Meter. Der Bogen wurde in fünf Einzelteilen angeliefert und auf dem Vormontageplatz westlich der Brücke zusammengeschweißt. Nach Beendigung der Arbeiten dort wurde er dann auf mehrere selbst fahrenden Bühnen abgelegt und in die Montageposition auf die Brücke gebracht.

Das künftige Tor nach Dortmund ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern für die Brückenstatik notwendig. Zurzeit befinden sich unterhalb der Brücke zwischen den Bogenfußpunkten noch Hilfsabstützungen, die nach Aktivierung der seitlichen Hänger zwischen Bogen und Brücke wieder zurückgebaut werden können.

Zum Aufrichten des Bogens am Sonntag werden hydraulische Pressen eingesetzt. Die Bogenfußpunkte sind über ein Gelenk mit den bereits unterhalb der Brücke montierten Bogenteilen verbunden. Der Scheitelpunkt des Bogens ist durch eine Vorrichtung mit einer in der Brückenplatte verankerten Führungsstange verbunden und wird hydraulisch hoch gedrückt.

Für die Arbeiten muss am Sonntag ab 5 Uhr die erste Fahrspur der A40/B1 in Fahrtrichtung Bochum gesperrt werden. Um 7 Uhr sollen die Arbeiten zur Aufrichtung des fertig zusammen geschweißten Bogens beginnen. Sollten sich die Arbeiten aus irgendwelchen Gründen verzögern, werden die Hubarbeiten bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen und zu einem späteren, noch nicht bestimmten Zeitpunkt fortgesetzt.

Auch nach dem Aufrichten des Brückenbogens werden weitere Sperrungen nötig:

* In den Nächten vom 14. zum 15.9. und vom 15.9 auf den 16.9. wird jeweils
von 20 bis 5 Uhr die rechte Fahrspur in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. In diesen Nächten wird der aufgerichtete Bogen mit den bereits montierten Endteilen verschweißt.

* Weitere vier Vollsperrungen in beiden Fahrtrichtungen werden notwendig,
um die Hänger an den Querträgern zu verschweißen. Während dieser Arbeiten dürfen keine Schwingungen durch den Fahrzeugverkehr erzeugt werden.

Ende 2011 sollen die eigentlichen Brückenbauarbeiten beendet werden. Bis Mitte
2012 werden dann noch die Lärmschutzwände errichtet und die Mittelstreifenüberfahrten zurück gebaut. Mitte 2012 soll dann endgültig Schluss sein mit Baustelle im Bereich der Schnettkerbrücke. Der erste Spatenstich für die 40 Meter breite Brücke hatte am 9.9.2005 stattgefunden. Das 22,5 Millionen Euro teure Bauwerk befahren derzeit täglich rund 80.000 Fahrzeuge.

Wenn der Bogen am Sonntag aufgerichtet wird, wird hoffentlich auch der unbekannte Filmer namens "tino27" seinen Zeitrafferfilm auf Youtube um dieses wesentliche Kapitel ergänzen: http://www.youtube.com/watch?v=b7mYArqdk80

Weitere Informationen:
http://www.strassen.nrw.de/projekte/b1/schnettkerbruecke.html


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15.07.2011
§ Doppelquerung im Test - Erleichterung für Menschen mit Handikap
§ Termin: Dienstag, 19.07.2011, 14:45 Uhr
§ Ort: GE-Buer, L 511 - Nordring/Ecke Lindenstraße
§ Ansprechpartner: Harald Bode

Barrierefrei: Mit "Doppelquerung" leichter über die Straße

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Die Weiterentwicklung einer sogenannten Doppelquerung für Menschen mit Behinderung soll am kommenden Dienstag mit Betroffenen in Gelsenkirchen-Buer getestet werden. Eine Doppelquerung ist die Aufteilung einer Querungsstelle an Straßen in zwei unterschiedliche Bordsteinhöhen, die den Anforderungen sowohl von blinden und sehbehinderten Menschen wie auch von Rollstuhlfahrern und Menschen mit Gehbehinderung gerecht wird. Ergänzt werden die unterschiedlichen Bordsteinhöhen durch notwendige Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen mittels taktil erfassbarer Platten (Bodenindikatoren).

Die Teilnehmer des Straßen.NRW-Arbeitskreises "Barrierefreiheit im Straßenraum"
wollen zusammen mit Behindertenverbänden, örtlichen Behindertenvertretern, Mitarbeitern der Städte Münster und Gelsenkirchen und Betroffenen die Neuentwicklung in der Praxis testen.

Die bisherige Form der Doppelquerung hatte sich nicht optimal bewährt. An dem Verkehrsknoten, an dem am Dienstag getestet wird, befinden sich die neue und die alte Entwicklung, die so miteinander verglichen werden kö

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