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News / Presseticker

+++ Systemspezialist für Heizung, Klima, Lüftung und Solar präsentiert ausgezeichnete Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2012 +++ Neue Brennwerttechnik-Linie soll Erfolg nachhaltig sichern

16.05.2013

Die Wolf GmbH feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Das Unternehmen aus dem niederbayerischen Mainburg (Landkreis Kelheim), das 1963 mit 80 Mitarbeitern und der Produktion von Teilen für Hopfentrocknungsanlagen und Warmlufterzeuger begann, hat sich in den zurückliegenden fünf Jahrzehnten mit einer bewegten Erfolgsgeschichte zum führenden Systemanbietern für Heizung, Klima, Lüftung und Solar und zu einem Vorzeigeunternehmen der bayerischen Wirtschaft entwickelt. Pünktlich zum 50. Firmengeburtstag hat das Unternehmen heute im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz in München erneut Rekordzahlen präsentiert. Umsatz, Gewinn und Mitarbeiterentwicklung zeigen im dritten Jahr in Folge nach oben.

Das Unternehmen erreichte im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von gesamt knapp 339 Millionen Euro. Das Geschäftsjahr 2012 war damit das beste Geschäftsjahr der Firmengeschichte. Der bisherige Rekordumsatz aus dem Jahr 2011 in Höhe von 322 Millionen Euro konnte noch einmal um 5 Prozent übertroffen werden. Das betriebliche Ergebnis erhöhte sich um 15 Prozent (IFRS).

Entsprechend positiv blickt Bernhard Steppe, Sprecher der Geschäftsleitung auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück: „Durch innovative Technologien, hochwertige Produkte und vor allem durch die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern im In- und Ausland, haben wir erfreuliche Erfolge erzielt. So konnten wir 2012 wieder ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr erreichen und uns über dem Branchentrend entwickeln. Wir haben in Deutschland Marktanteile gewonnen und auch in einigen Exportländern deutlich zugelegt. Wir sind national und international auf einem guten Weg.“

Garant für den Erfolg bleibt auch 2012 die konsequente Aufstellung des Traditionsunternehmens als umfassender Systemanbieter. So konnten Marktrückgänge in einzelnen Segmenten, wie beispielsweise im Bereich Niedertemperaturkessel (-19%), durch die Anstiege bei Gas-Brennwert (+8%), Biomasse (+19%) und Lüftung (+10%) kompensiert werden. „Mit dem erneuten Anstieg des Großhandelsanteils konnten wir zudem unsere Marktstellung im Heizungsbereich weiter ausbauen und verzeichnen in den meisten Produktlinien weiterhin Zuwächse an Marktanteilen“, freut sich Bernhard Steppe, Sprecher der Geschäftsleitung.

Auch in Sachen Belegschaft gibt es weiter positive Nachrichten aus Mainburg: Der Personalstand der Wolf GmbH wuchs 2012 im Durchschnitt von 1.357 auf insgesamt 1.408 Beschäftigte. Die  Stammbelegschaft (ohne Azubis/Praktikanten) wurde im Stichtagsvergleich um 38 Personen auf 1.305 Mitarbeiter erhöht. „Aufgrund der geringen Arbeitslosenrate in der Region und des zunehmenden Fachkräftemangels, der durch die hohe Auslastung der benachbarten Automobilhersteller verursacht wird, haben wir weitere Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung beschlossen, um das Wachstum aus den eigenen Reihen zu sichern“, sagt Bernhard Steppe. 

Wachstum sichern sollen in den kommenden Jahren auch weiterhin innovative Produkte aus dem Hause Wolf. Passend zum 50-jährigen Firmenjubiläum hat das Unternehmen sein Lieferprogramm der Brennwertgeräte komplett neu entwickelt und in einem über die ganze Produktfamilie durchgängigen Designkonzept gestaltet. Neue Technologien machen Wolf Brennwertsysteme noch sparsamer im Verbrauch und effizienter in der Leistung. Durch das neue Gerätedesign sind sie zudem wegweisend in Einbau und Anwenderfreundlichkeit. Hinzukommen eine Vielzahl intelligenter Lösungen und Services, wie Service-Apps, Smartphone-Anbindung oder selbst-kalibrierende Brennstoff-Einstellung. 

Trotz Produktoffensive und positiver Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2013 bleibt die Wolf GmbH für das laufende Geschäftsjahr vorsichtig optimistisch: Als Planungsrisiko verbleibt die durch die erneute Finanzkrise ausgelöste Abnahme der Investitionstätigkeit in der Bauwirtschaft, die den Klima- und Lüftungssektor, aber auch das Heizungs-Projektgeschäft im Export stark beeinträchtigt. „Die negativen Folgen werden sich in einzelnen Ländern auch im neuen Geschäftsjahr fortsetzen, vor allem in Südeuropa, wie Spanien, Portugal, Italien und Griechenland“, erklärt Wolf-Geschäftsführer Bernhard Steppe.

Erneut übte Bernhard Steppe auch Kritik an den politischen Rahmenbedingungen, wie der nicht vorhandenen steuerlichen Abzufähigkeit der energetischen Sanierungsmaßnahmen, sowie an der Förderpolitik der Bundesregierung. Die Politik lege mit Strom einen falschen Fokus bei der Energiewende. „Den mit Abstand größten Teil ihrer Energie verbrauchen deutsche Haushalte im Heizungskeller, nicht am Stromzähler“, so der Unternehmens-sprecher. Nach wie vor sei die Austauschrate von Altanlagen viel zu gering und keine wesentlichen Auswirkungen der Förderpolitik feststellbar. Gerade einmal ein Viertel von über 20 Millionen Heizsystemen in Deutschland entspricht aktuell dem Stand der Technik. Um dies zu ändern, sei ein Umbau und eine Verstetigung der Förderprogramme zwingend notwendig. „Ansonsten werden wir die hochgesteckten Energieeffizienz-, Energiespar- und Klimaziele der Bundesregierung nicht erreichen können“, kritisiert Bernhard Steppe.


Sanierung bei Erbe GmbH: LAMILUX macht das Flachdach zur energetischen Nutzfläche

14.05.2013

Optimal aufeinander abgestimmt: Tageslichtsysteme,

PV-Anlagen und Gebäudesteuerungen aus einer Hand

Die Erbe GmbH, Hersteller hochwertiger elektronischer Medizintechnik, nimmt 30 Millionen Euro in die Hand und investiert einen großen Teil davon in die energetische Flachdach-Sanierung seiner Produktionsgebäude an seinem Tübinger Stammsitz. Basis bildet ein auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen ausgerichtetes Gebäudekonzept: Energie sparen, steuern und gewinnen. Ein ganzheitliches Gesamtpaket dafür liefert LAMILUX mit hoch wärmegedämmten Tageslichtsystemen in Passivhaus-Qualität, intelligenten Gebäudesteuerungen für die natürliche Be- und Entlüftung und den Rauch- und Wärmeabzug sowie in die Sheddach-Konstruktionen integrierten Photovoltaikanlagen. Wovon die Erbe GmbH neben der hohen Energieeffizienz und der Nutzung regenerativer Energien profitiert:  LAMILUX bietet diese drei Gewerke aus einer Hand an – optimal aufeinander abgestimmt.

Die Tageslichtsysteme – hocheffiziente Sheddachkonstruktionen

Die Dachlandschaft der sanierten Produktionsstätten in Tübingen ist geprägt von 10 großdimensionierten Sheddachkonstruktionen. Auf den Nordseiten der teils über 40 Meter langen und jeweils knapp 2,5 Meter breiten Tageslichtsysteme befinden sich die Verglasungen. In die Südseiten sind die in einen Sandwichverbund integrierten Photovoltaikmodule eingebettet. Zahlreiche steuerbare Klappensysteme sorgen für die natürliche Be- und Entlüftung der Gebäude und den Rauch- und Wärmeabzug im Brandfall.

Tageslichtsysteme, PV-Anlagen und Gebäudesteuerungen aus einer Hand

„Da LAMILUX die drei Bereiche Tageslicht, Gebäudesteuerungen und Photovoltaik aus einer Hand anbietet, konnte das Projekt ohne kritische Schnittstellen entwickelt und realisiert werden“, betont Architekt Stefan Hofmann vom Architekturbüro Schmitt, Dannien, Hofmann in Tübingen. Die Tageslichtsysteme seien zudem objektspezifisch ausgelegt worden, wodurch man die gestalterischen Vorstellungen sehr gut habe umsetzen können.

Energie sparen – Lichteinfall bei bester Wärmedämmung

Die thermisch getrennten Sheddächer sind in einer 90°/30°-Fächenneigung konstruiert und verfügen über einen wärmegedämmten Fußpunkt mit einer umlaufenden Sekundärentwässerung. Die Aluminium-Profile der Pfosten weisen einen Wärmedurchgangskoeffizienten (Ut,m) von 0,95 W/(m2K) auf.

In der 90° geneigten Nordseite der Sheddächer sind insgesamt 358 Glasfelder integriert. Sie bestehen aus einer VSG-Wärmeschutzverglasung mit drei Glasschichten und haben eine Lichtdurchlässigkeit von 69 Prozent und einen Gesamtenergiedurchlass von 48 Prozent. Der nach DIN EN 673 ermittelte Wärmedurchgangskoeffizient (Ug) liegt bei 0,6 W/(m2K). Zudem ist der Randverbund der Scheiben durch die „warme Kante“ thermisch optimiert.

Ebenfalls auf der Nordseite der Sheddächer befinden sich insgesamt 77 Klappensysteme für die energieeffiziente natürliche Be- und Entlüftung und den Rauch- und Wärmeabzug. Die nach EN12101-2 geprüften RWA-Flügel sind ebenso wie die Aluminiumtragkonstruktionen thermisch getrennt und mit der gleichen Verglasung wie die übrigen Flächen ausgestattet. Geöffnet und geschlossen werden sie von je einem 24-Volt-Kettenschubantrieb.

Energie gewinnen – 712 PV-Module liefern 89.000 Wp

Die Südseiten der zehn Sheddächer hat LAMILUX mit Photovoltaikanlagen mit insgesamt 712 Modulen bestückt. Immer in einem Zweier-Paar übereinander angeordnet, sind sie direkt in die eingespannten Sandwichplatten integriert. Die Nennleistung dieses „solaren Kraftwerkes“ auf dem Dach beläuft sich auf 89.000 Wp (Watt Peak).

LAMILUX plante und dimensionierte die PV-Anlagen und übernahm die komplette PV-Montage sowie Installation der Leitungen, Wechselrichter und Einrichtungen für die Leistungsüberwachung samt Großdisplay. Der Service umfasste zudem die Anmeldung der Gesamtanlage beim Netzbetreiber und eine umfassende technische Einweisung des Kunden.

Eine nachhaltige und energetisch wertvolle Sanierung

„Unser Ziel war eine nachhaltige und energetisch wertvolle Sanierung des Daches. Durch die großflächigen Sheddachkonstruktionen erhalten wir jetzt viel energiesparendes Tageslicht im Halleninneren“, sagt Armin Flaisch, Leiter des Gebäude- und Umweltmanagements der Erbe Elektromedizin GmbH. „Und mit den integrierten Dünnschichtmodulen erzeugen wir jetzt unseren kompletten Strom für den Eigenverbrauch.“  

Energie steuern – Sonnenschutz, Gebäudesteuerung, natürliche Be- und Entlüftung

Das gesamte Gebäude verfüge laut Armin Flaisch nun über eine herausragende Energiebilanz. „Durch die intelligent gesteuerte natürliche Be- und Entlüftung sowie den Sonnenschutz haben wir auch den Raumkomfort erheblich optimiert.“

Um den solaren Wärmeeintrag energetisch ausbalanciert zu dosieren, befinden sich vor den Glasfeldern der Shedkonstruktionen durchlaufende Raffstores. Dieser Sonnenschutz ist so gesteuert, dass er im RWA-Fall automatisch hochfährt, sich die RWA-Flügel öffnen können und der Brandrauch ohne Hemmnisse abziehen kann. Hierfür werden die teils miteinander gekoppelten Behänge unterbrechungsfrei mit Strom versorgt. So ist auch bei einem Netzausfall gewährleistet, dass die Verschattung auf „Auffahren“ angesteuert wird.

Die gesamte Anlagen-Steuerung übernimmt eine frei programmierbare Steuerung auf SPS-Basis, die die RWA- und Lüftungselemente in 5 RWA- und 10 Lüftungsgruppen ansteuert. Die RWA-Funktion wird über die Brandmeldeanlage oder manuelle Notauslösetaster aktiviert. Die Steuerung der natürlichen Be- und Entlüftung kann zum einen auf manuellem Wege über Lüftungstaster erfolgen, zum anderen komfortabel automatisiert über die zentrale Gebäudeleittechnik. Für das automatisierte, wetterabhängige Öffnen und Schließen der Klappensysteme ist in die Steuerung eine Wind- und Regen-Messanlage eingebunden.


Pentair Jung Pumpen präsentiert neues Update für „PumpSizer App“

14.05.2013

Mehr Funktionen für noch mehr Sicherheit gegen Überflutung

Steinhagen – Mit der Applikation „PumpSizer“ bietet Pentair Jung Pumpen ein ebenso innovatives wie bewährtes Planungstool zur Berechnung von Schmutzwasserpumpstationen. Mit dem aktuellen Update der App lässt sich jetzt auch die Fördermenge von Oberflächenwasser unter Berücksichtigung der statistischen Niederschlagsmengen gemäß DIN 1986-100 ermitteln. Die neue App steht sowohl für iOS- als auch für Android-Anwendungen zur Verfügung.

Gemäß der DIN 1986-100 muss rechnerisch nachgewiesen werden, dass ein Grundstück gegen Überflutung gesichert bzw. eine kontrolliert schadlose Überflutung möglich ist. Zur Ermittlung der Berechnungsregenspenden sind die Werte nach KOSTRA-DWD 2000 bzw. der Anhang der DIN 1986-100 zu verwenden, die mit Unterstützung des Deutschen Wetterdienstes ermittelt wurden. Die für die Bemessung maßgebliche Regendauer umfasst das Fünfminutenregenereignis r5,2, das statistisch gesehen einmal in zwei Jahren zu erwarten ist. Bei der Gefährdung von Sachwerten sollte die Bemessung unter Berücksichtigung des Jahrhundertregenereignisses r5,100 erfolgen.

Sichere Berechnung in wenigen Schritten

Mit Hilfe der „PumpSizer“ App von Pentair Jung Pumpen kann zunächst der Ort, in dem sich das zu entwässernde Grundstück befindet, aus einer hinterlegten Liste gemäß DIN 1986-100 ermittelt werden. Findet sich der gesuchte Ort nicht in der Auswahlliste, dann wird der Wert des nächstgelegenen Ortes ausgewählt. Alternativ kann auch eine individuelle numerische Eingabe der Regenspende erfolgen. Die Fördermenge Q kann für Flächen bis maximal 2.000 m² ermittelt werden. In Abhängigkeit von der Wasserdurchlässigkeit der Fläche muss der Abflussbeiwert C entsprechend geändert werden. Der Abflussbeiwert stellt das Verhältnis von tatsächlichem Abfluss zum Niederschlag im Bemessungsfall dar.

Aus der Gesamtheit der Daten wird dann die Fördermenge ermittelt, die durch die eingesetzte Schmutzwasserpumpe notfalls bewältigt werden muss. Anschließend wird die Rohrinstallation (Länge, Durchmesser, Förderhöhe) abgefragt. Sollten die Vorgaben mit dem bestehenden Regelwerk kollidieren, so wird dies dem Nutzer angezeigt. Sind die Vorgaben stimmig, werden die Betriebspunkte berechnet, die Pumpenkennlinien rechnerisch und graphisch ausgegeben und eine Auswahl an möglichen Pumpen empfohlen. 

Weitere Funktionen

Neben der Pumpenselektion bietet die neue „PumpSizer“ App anschauliche 3D-Animationen mit Informationen rund um die Gebäudeentwässerung sowie Produkt- und Rohrleitungstabellen. Sachverhalte der Rückstausicherung und der Dichtheitsprüfung von Grundleitungen werden allgemeinverständlich erklärt. Eine Produktaustauschtabelle enthält Austauschempfehlungen für Wettbewerbsprodukte. Weiterhin hält die App alle Kontaktdaten des Pentair Jung Pumpen Kundendienstes sowie eine Hotline-Rufnummer für Notfälle am Wochenende bereit, die dem Installateur schnelle Hilfe bieten.

Die Anwendung wird in deutscher, englischer und italienischer Sprache angeboten. Eine Online-Verbindung ist zur Nutzung der Software nicht unbedingt erforderlich, diese erweitert jedoch an einigen Stellen das Informationsangebot. So können zum Beispiel aktuelle Einträge aus der Pentair Jung Pumpen Facebook Seite direkt innerhalb der App angezeigt werden. Zusätzlich zu der Applikation für iPhones und Smartphones stellt Pentair Jung Pumpen auch eine Webversion der „PumpSizer“ Applikation zur Verfügung, die online unter www.jung-pumpen.de (Rubrik Service/Planungshilfen) mit jedem Webbrowser geöffnet werden kann.


Der neue Citymaster 600: Multifunktionalität ohne Kompromisse

07.05.2013

Mit dem Citymaster 600 beschreitet die Hako GmbH innerhalb des Produktsegmentes Kommunaltechnik einen neuen Weg. Der Citymaster 600 ist ein ultrakompakter knickgelenkter und multifunktionaler Geräteträger mit einem inneren Wendekreis von nur 1,39 m. Dank des neuartigen Geräte-schnellwechselsystems ist er vielseitig einsetzbar und mit dem 600 Liter großen Universalbehälter erweiterbar bis hin zur professionellen Kehrmaschine. Mit perfekt abgestimmtem Zubehör eröffnet dieser Citymaster vielen Branchen neue Einsatzmöglichkeiten.

Mit vier Anbauschnittstellen, einem intelligenten Schnellwechselsystem und einem leistungsfähigen Hydrauliksystem ­vereint der Citymaster 600 vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Nahezu jede Aufgabenstellung in der Grundstückspflege, der Außenreinigung und im Winterdienst wird mit diesem Geräteträgerkonzept abgedeckt.

Vielseitig

Der Wechsel der Anbaugeräte ist einfach und ohne Werkzeug an allen
vier Anbauschnittstellen in
Ein-Mann-Bedienung möglich.

Schnittstelle 1: Das neue Schnellwechsel-Kuppeldreieck vorne ermöglicht den noch einfacheren Gerätewechsel.Es ist dabei auch mit vorhandenen, älteren Anbaugeräten voll kompatibel.

Schnittstelle 2: Am Boden der Maschine kann wahlweise eine Saugstrecke für die Grasaufnahme oder ein Saugmund für die Schmutz-aufnahme angebracht werden.

Schnittstelle 3: Der Aluminium-Universalbehälter auf dem Rücken der Maschine kann zum Kehren, zum Rasenmähen oder auch als erweiterter Wassertank genutzt werden. Er bietet dafür satte 600 Liter Volumen. Ebenso verfügbar ist eine Ladepritsche.

Schnittstelle 4: Heck-Anbauten, z.B. Streuer oder Anhänger-Zugvorrichtungen, werden bequem und werkzeuglos über einen Wechselrahmen befestigt.

Leistungsfähig

Das leistungsfähige Hydrauliksystem bietet zwei unabhängige Arbeitskreise mit zwei vorderen und einem hinteren Stellkreis. Dadurch wird der universelle Anschluss von Anbaugeräten aller Art ermöglicht. Die Kupplungen dafür sind übersichtlich und gut zugänglich angeordnet.

Schlank und wendig

Aufgrund einer Fahrzeugbreite von nur 1,09 Metern zählt der Citymaster 600
zu den ultrakompakten Geräteträgern. Durch die Kombination aus kompakten Abmessungen und Knickgelenk bietet er einen inneren Wenderadius von
nur 700 mm und damit ein spurtreues Lenken auf engstem Raum.

Komfortabel

Obwohl er sich nach außen hin gerne klein macht, verfügt der Citymaster 600 über einen komfortablen Fahrer-Arbeitsplatz mit großzügiger Kopffreiheit. Dank Warmwasserheizung, optionaler Klimaanlage und Fußraumheizung lässt es sich im Sommer wie im Winter in dieser Maschine lange konzentriert arbeiten.

Das innovative Bedienkonzept sorgt für geringste Anlernzeiten, erleichtert die Arbeit und schützt vor Bedienfehlern. Die Bedienung der Maschine erfolgt in klar zugeordneten Bereichen. Ein Multifunktionsdisplay mit einfacher und intuitiver Menüführung informiert über alle Betriebszustände und Maschinenparameter.
Die Funktionssteuerung erfolgt über die in die Armlehne integrierte Einhand-Bedienung.

Die großzügige Kabinenverglasung ermöglicht nahezu perfekte Rundumsicht auf Vorbaugeräte und Straße. Darüber hinaus zeigt ein optionaler Rückfahr-Monitor, was hinter der Maschine passiert. Komfort und Sicherheit werden durch zwei vollwertige Türen erhöht, die den Ausstieg zu beiden Seiten erlauben.

Flexibel

Der Citymaster 600 ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h schnell genug, um im Nahbereich selbst zum Einsatzort zu gelangen. Darüber hinaus ist er mit seinen kompakten Abmessungen klein und leicht genug für den Transport auf einem Anhänger oder Pritschenfahrzeug.

Umweltbewusst

Neben seiner hohen Leistungsfähigkeit punktet der Citymaster 600 auch im Umweltschutz auf ganzer Linie. Die automotive Fahrsteuerung im Straßenbetrieb sorgt für geringst mögliche Motordrehzahlen und damit sparsamen Verbrauch. Im Arbeitsbetrieb gewährleisten drei Leistungsstufen (ECO, Standard und MAX) die optimal angepasste Leistung unter allen Bedingungen. Bereits im ECO-Modus stehen 85 Prozent der Leistung für die Anbaugeräte zur Verfügung. Die meisten Pflegeaufgaben lassen sich damit ausführen. Für schwerere Arbeiten bieten die beiden weiteren Leistungsstufen die erforderliche Kraft.

Der großvolumige Dieselmotor steht für höchste Wirtschaftlichkeit. Er ist emissionsarm, leise und dabei gleichzeitig antriebsstark. Er unterschreitet sogar die Grenzwerte nach Europäischer Abgasrichtlinie 97/68/EG Stufe IIIa.


Fünf Projekte im Rahmen des VELUX Architektenwettbewerbs nominiert

06.05.2013

Die Jury des VELUX Architekten-Wettbewerbs 2013 hat fünf Projekte nominiert, die durch ihre kreative Umsetzung der Bauaufgabe und ihre hohe Qualität überzeugen konnten. (v.l.n.r.) Christian Krüger (Leitung Architektur-Planung, VELUX Deutschland GmbH), Claus-Peter Haller (Chefredakteur Wohnglück), Prof. Martin Haas (haascookzemmrich STUDIO 2050) sowie Vorjahressieger Ulrich Arndt (Ulrich Arndt Architekten), Jurypräsident Prof. Andreas Schulz (lichtkunstlicht) und Meike Weber (Verlagsleitung DETAIL).

Nominierte überzeugen mit Konzepten für Licht, Luft und Lebensqualität / Newcomer-Sonderpreis geht an Frey Architekten / TSB erhält Innovations-Sonderpreis für die Umsetzung des Aktivhaus-Konzepts im Rahmen einer Sanierung

Unter dem Titel „Licht + Luft = Lebensqualität“ lobt VELUX bereits zum achten Mal den prestigeträchtigen Architekten-Wettbewerb aus. Mit den Einreichungen von AFF Architekten, Claus + Pretzsch Architekten BDA und Frey Architekten sowie von mo.studio und Tichelmann & Barillas Ingenieure, TSB Ingenieurgesellschaft mbH hat eine unabhängige Fachjury nun fünf Projekte nominiert, die mit einer intelligenten Kombination aus Belichtung und Belüftung entscheidend dazu beitragen, das Innenraumklima und den Raumkomfort zu optimieren. Die Preisträger des diesjährigen Architekten-Wettbewerbs werden jetzt von über zwei Millionen Bauherren und Modernisierer gewählt. Darüber hinaus zeichnete die Jury Frey Architekten mit dem Newcomer-Sonderpreis für junge Architekturbüros aus und vergab einen Sonderpreis Innovation an Tichelmann & Barillas Ingenieure, TSB Ingenieurgesellschaft mbH.

„Wichtigstes Kriterium für die Bewertung der eingereichten Projekte war die technische und gestalterische Qualität des Gesamtentwurfs, aber auch der bewusste Einsatz von VELUX Produkten zur Steigerung der Raumqualität“, erklärt Jury-Vorsitzender Prof. Andreas Schulz (lichtkunstlicht). Besonderes Augenmerk der Jury, zu der in diesem Jahr neben Prof. Andreas Schulz auch Vorjahressieger Ulrich Arndt aus Berlin sowie Martin Haas (haascookzemmrich STUDIO2050), Claus-Peter Haller (Chefredakteur Wohnglück), Meike Weber (Verlagsleitung DETAIL) und Christian Krüger (Leiter Architektur-Planung VELUX Deutschland GmbH) gehörten, galt deshalb der intelligenten Nutzung von Tageslicht und einer kontrollierten, natürlichen Belüftung.

Facettenreich: Kreative Licht- und Luft-Lösungen

Die fünf nominierten Projekte spiegeln die Vielfalt der Bewerbungen wider: So überzeugte das „Wohnhaus mit Praxis“ von Claus + Pretzsch Architekten BDA aus Darmstadt die Jury mit dem Gesamtentwurf des Neubaus und dem Umgang mit Licht und Luft. Eine intelligente Anordnung von VELUX Dachfenstern in unterschiedlichen Einbauhöhen verhalf der „Ferdinand-Freiligrath-Schule“ in Berlin von AFF Architekten ebenfalls zu einer Nominierung. Überzeugen konnte auch das Projekt „Vom Stall zum Studio“ von mo.studio. Die Jury lobte das Geschick, mit dem die Architekten den denkmalgeschützten Vierkanthof im Innern zu einem modernen Büro mit Ausstellungsfläche umgebaut haben. Dabei ermöglicht der gezielte Einsatz von Dachfenstern die ganztägige und effiziente Nutzung der natürlichen Belichtung. Mit dem „Umbau eines Einfamilienhauses in Stuttgart“ konnte ein Vorzeigeprojekt für die Sanierung eines Kaffeemühlenhauses nominiert werden: von außen unverändert öffnet sich das Haus im Inneren durch großzügige Räume. Neben der Nominierung erhielt dieses Projekt von Architekt Philippe Frey auch den Newcomer-Preis, der sich an junge Architekten richtet und mit 1.000 Euro dotiert ist. Preisträger ist auch das „energy+ home“ von Tichelmann & Barillas Ingenieure, TSB Ingenieurgesellschaft mbH, aus Darmstadt, das neben der Nominierung den von der Jury spontan berufenen, mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis Innovation gewann. Die Jury lobte den Vorbildcharakter der Modernisierung eines gewöhnlichen Reihenendhauses zu einem Plus-Energiehaus, das zeigt, dass die Umsetzung des Aktivhaus-Konzepts auch im Fall einer Sanierung möglich ist.

„Wie schon in den Jahren zuvor, ist auch beim diesjährigen Architekten-Wettbewerb eine Tendenz in Richtung Sanierungs- und Umbauprojekte zu erkennen. Selbst denkmalgeschützte Projekte waren bei den Einreichungen vertreten“, erklärt Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer der VELUX Deutschland GmbH. „Dies zeigt die hohe Bedeutung und starke gesellschaftliche Relevanz dieses Segments, dem wir selbst auch mit unserem LichtAktiv Haus Experiment im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Hamburg Rechnung tragen.“

Bauherren entscheiden über Gewinner

Die Nominierten des VELUX Architekten-Wettbewerbs 2013 werden im Bauherrenmagazin „Wohnglück“ der Öffentlichkeit präsentiert. Dann stimmen die Leser über die drei Sieger ab. Ihnen winkt ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro. Der Erstplatzierte profitiert darüber hinaus von einer hohen Medienpräsenz: Zusätzlich zu einer umfassenden Vorstellung aller fünf nominierten Arbeiten in einer Dokumentationsbroschüre, die dem Architekturfachmagazin „DETAIL“ beiliegt, und weiteren Veröffentlichungen hat das Sieger-Projekt die Möglichkeit, im Rahmen einer exklusiven VELUX Anzeigenkampagne in renommierten Fachmedien vorgestellt zu werden.

Die nominierten Projekte im Überblick

Claus + Pretzsch Architekten BDA:

Wohnhaus mit Praxis, Seeheim-Jugenheim

Auf einem Grundstück mit Hanglage in Seeheim-Jugenheim wurde von Claus + Pretzsch Architekten ein Wohnhaus mit Praxis errichtet. Der lineare Baukörper mit Satteldach beherbergt im Obergeschoss eine Wohnung, eine Praxis ist als winkelförmiger Baukörper teilweise ins Erdreich eingebunden und bildet den Sockel des Gebäudes. Dem Objekt ist eine Terrasse mit einer skulpturalen Überdachung vorgelagert. Das gesamte Gebäude einschließlich der Dachflächen besteht aus einer von außen gedämmten Stahlbetonkonstruktion. Die Energieversorgung erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, unterstützt durch Solarthermie, sodass das Gebäude als KfW-Effizienzhaus 70 klassifiziert ist. Umschlossen von den Aufenthaltsräumen, nimmt eine mittig eingestellte Raumzelle im Obergeschoss die Funktionsbereiche Bad und Gäste-WC auf. Diese innenliegenden Räume werden durch geschosshohe, trichterförmige Lichtfugen mit VELUX Schwingfenstern mit direktem Tageslicht in Szene gesetzt. Ein Studio im Dachgeschoss, das durch weitere Dachfenster belichtet und belüftet ist, wird durch einen über dem Bad angeordneten Steg erschlossen. Durch seitliche opake Verglasungen wird auch dieser Raum durch die Lichttrichter mit Tageslicht versorgt.

Grundfos bietet neue Dienstleistung an - Finanzierungskonzepte für Pumpen und Systeme

30.04.2013

Die Energiewende und die damit verbundenen steigenden Energiekosten sind zurzeit sicherlich eines der am heißesten diskutierten Themen. Auch wenn immer häufiger über eine Deckelung der Kosten gesprochen wird – auf mittlere bis längere Sicht werden die Stromkosten weiter steigen. Es ist also Zeit, sich Gedanken zu machen, wie man dieser Situation begegnet.

Grundfos zeigt hierzu Möglichkeiten auf:

Pumpen verbrauchen weltweit einen Großteil des produzierten Stroms. Da wir auch in Zukunft nicht auf Förder- und Verteilungsanlagen verzichten können, müssen wir auf effizienter arbeitende Anlagen zurückgreifen. Das ist häufig einfacher als man denkt. Viele bestehende Pumpensysteme sind nicht auf die Anforderungen der heutigen Zeit ausgerichtet. Viele  Anlagen sind veraltet oder einfach falsch ausgelegt worden, auf alle Fälle sind es wahre „Stromfresser“.

Experten schätzen, dass etwa 2/3 aller Pumpen falsch ausgelegt, überdimensioniert oder veraltet sind. Aber notwendige Investitionen bleiben aus, weil die Finanzierungsmittel nicht zur Verfügung stehen.

Genau für diese Situation bietet Grundfos eine neue Dienstleistung an: das Finanzierungskonzept für Pumpen und Pumpsysteme.

In einem ersten Arbeitsschritt wird vor Ort – also beim Betreiber – ein Ist-Zustand ermittelt. Dabei wird genau darauf geachtet, welche Aggregate vorhanden sind, welche Förderparameter eingehalten werden und welche Energiekosten damit verbunden sind. In einem zweiten Schritt werden Möglichkeiten gesucht, die vorhandenen Altanlagen durch neue, modernere und effizientere Systeme zu ersetzten. Gleichzeitig wird gegengerechnet, welche Einsparmöglichkeiten damit verbunden sind.

Dabei spielen die Lebenszykluskosten der Pumpanlagen eine große Rolle. Etwa 82 bis 85% entfallen auf die Energiekosten, etwa 5% auf Service und Reparatur und der bescheidene Rest von ca. 10% entfällt auf die Investition. Bei diesen Proportionen liegt es nahe, dass durch Energieeinsparung – selbst bei vermeidlich geringen Mengen – über das Jahr gesehen erhebliche Beträge zusammen kommen.

Nach Vorlage der Systemanalyse hat der Betreiber die Möglichkeit sich für einen Pumpentausch im Rahmen eines Finanzierungskonzeptes zu entscheiden. Grundfos übernimmt den proaktiven Austausch der Pumpen und die Entsorgung der Altaggregate. Hierbei zahlt der Betreiber monatlich Raten, die das Investitionsbudget nicht belasten. Die damit eingesparten Mittel können anderweitigen, dringenden Bereichen zugeleitet werden. In der Finanzierungsrate sind sämtliche anfallenden Montagekosten der Neuanlage, Demontage der Altanlage und der Investitionsbedarf enthalten. Nach Ablauf des Finanzierungszeitraums geht die Neuanlage in das Eigentum des Betreibers/ Auftraggebers über.

Erwähnenswert ist ebenfalls, dass sämtliche anfallenden Arbeiten als schlüsselfertige Lösung angeboten werden. Wobei natürlich alles in enger Absprache und Koordination mit dem Auftraggeber erfolgt, um einen störungsfreien Betrieb sicher zu stellen.

Diese Finanzierungsform bringt neben einer signifikanten Energieeinsparung und einer deutlichen Reduzierung des CO2  Ausstoßes auch erhebliche finanzielle Vorteile mit sich. Immerhin liegt die hierbei erzielte Kapitalrendite im Regelfall zwischen 15% und 25%. Derartige Verzinsungen bietet der momentane Kapitalmarkt mit Sicherheit nicht.


Bedarfsgerechte Auslegung und Ausstattung von Sanitärräumen in Betrieben

30.05.2013

Fachinformation des Instituts ASER e.V. vom 29. April 2013

Bedarfsgerechte Auslegung und Ausstattung von Sanitärräumen in Betrieben

Sanitärräume sind in allen betrieblichen Arbeitsstätten unverzichtbar.

Um aufzuzeigen, wie es um die Ergonomie von Sanitärräumen bestellt ist, gab die BAuA eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die vom Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität durchgeführt wurde und jetzt als Forschungsbericht erschienen ist.

Die Arbeitsstätten-Richtlinien, die teilweise stark überaltert waren und damit nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen, sind mit Jahresbeginn 2013 ungültig geworden. Deshalb wird in Kürze die neue Arbeitsstättenregel ASR 4.1 „Sanitärräume“ verabschiedet, die Arbeitgebern Unterstützung bei der bedarfsgerechten Auslegung und Ausstattung bieten soll.

Um diese Regelsetzung praxisnah zu unterstützen, gab die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine Studie in Auftrag, die aktuell als Bericht "Bedarfsgerechte Auslegung und Ausstattung von Sanitärräumen" herausgegeben wurde. Der Forschungsbericht enthält neben Beispielen guter Praxis eine Datenbasis, um Auswirkungen von Forderungen und Empfehlungen der neuen Arbeitsstättenregel ASR 4.1 „Sanitärräume“ abzuschätzen.

Mehr Infos: www.institut-aser.de

Unter http://www.institut-aser.de/out.php?idart=1464 finden Sie diese Fachinformation und weitere Materialien in druckbarer Qualität.


DINION HD 720p und FLEXIDOME HD 720p RD Die neuen Stars im HD-Portfolio von Bosch

25.04.2013
  • DINION Starlight und FLEXIDOME Starlight mit hervorragender Leistung auch bei extrem schwierigen Lichtverhältnissen
  • Content Based Image Technology für verbesserte Bildqualität und verringerte Anforderungen an Bandbreite und Speicherung
  • Fernüberwachung mit jedem Internetanschluss

München – Mit der Einführung der nächsten Generation der Megapixelkameras DINION HD 720p und FLEXIDOME HD 720p RD präsentiert Bosch Sicherheitssysteme zwei HD-Kameras, die speziell für maximale Leistung bei minimaler Ausleuchtung konzipiert wurden. Sie markieren damit einen Durchbruch bei der Entwicklung lichtsensitiver Kameras: Darstellung in Farbe wo bisher nur schwarz-weiß möglich war und schwarz-weiß-Wiedergabe wo andere Kameras kein Bild mehr wiedergeben.

Durchbruch in HD-Sicherheit
Durch die hohe Empfindlichkeit in Farbe (0,017 Lux) und im Schwarz-Weiß-Modus (0,0057 Lux) liefern beide Kameras auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen ein scharfes Bild. Mit einer Bildrate von bis zu 60 Bildern pro Sekunde erfassen sie zudem auch sich schnell bewegende Objekte, beispielsweise beim Einsatz im Straßenverkehr.

Durchbruch bei Bildqualität und Übertragungsrate
Beide Starlight-Kameras sind mit der Content Based Imaging Technology (CBIT) ausgestattet. Diese Bosch Innovation kombiniert Informationen des Sensors, der Bildverarbeitung, des Encoders sowie der Intelligenten Videoanalyse (IVA). Dadurch lässt sich jede Szene in optimaler Bildqualität darstellen. Zu der CBIT-Ausstattung gehören zwei spezielle Funktionen: die intelligente automatische Belichtung (iAE) und die intelligente dynamische Rauschunterdrückung (iDNR). Bei iAE wird das jeweils beste Bild eines Objektes dargestellt und iDNR optimiert durch die Entfernung von Rausch-Artefakten das Detail-zu-Bandbreiten-Verhältnis. Dadurch ist eine hohe Bildqualität bei gleichzeitig reduzierter Bandbreite möglich. Beide 720p Starlight-Kameras benötigen daher bis zu 30 Prozent weniger Bandbreite als andere vergleichbare 720p oder SD-Kameras.

Universell einsetzbar und von überall zugänglich
FLEXIDOME RD wurde für den anspruchsvollen Einsatz im Außenbereich konzipiert. Ihr Aluminiumguss-Gehäuse hält Belastungen von bis zu 55 kg (120 lbs) stand und ist auch bei großen Temperaturspannen verwendbar. Damit eignet sie sich für nahezu jeden Einsatzbereich, egal ob bei Hitze oder Kälte oder in durch Vandalismus bedrohten Umgebungen. Unterschiedliche Installationsvarianten machen sie darüber hinaus für Aufputz-, Wand- und Rohrmontage einsetzbar. Die eingebauten Super Resolution-Linsen decken zudem ein breites Fokusspektrum ab – von 1,8 Millimeter Ultraweitwinkel bis zu 40 Millimeter Telephoto.

Durch die Ausstattung mit der Bosch Dynamic Transcoding Technology ist zudem eine Fernüberwachung in HD-Qualität von überall dort möglich, wo ein Internetanschluss besteht, selbst bei einer Bandbreite von nur 128 Bit/s. Die Aufzeichnungen können mit einem iPad oder Browser sowie dem kostenlosen Viewing-Client oder dem Video Managementsystem von Bosch angesehen werden.

Einfache Umstellung auf HD
Wegen ihrer konsistenten und verlässlichen Bildwiedergabe ist zu erwarten, dass 720p HD-Kameras die SD-Modelle ablösen werden. Sie gelten daher als neuer Standard in der professionellen Videoüberwachung. „Die Einführung dieser kostengünstigen und leistungsstarken Kameras unterstreicht unser Bekenntnis zu einer kontinuierlichen Produkt-Weiterentwicklung unserer Sicherheitskameras und beschleunigt den Übergang von analog zu IP“, sagt Constant Rutten, Produktmanager bei Bosch Sicherheitssysteme.

Integration Partner Program
Die IP-Standard und HD-Kameras, Encoder und Analyselösungen harmonieren problemlos mit anderen Sicherheitslösungen von Bosch und weiteren Drittanbietern, beispielsweise bei Software und Aufnahmegeräten. Dabei werden die Integration und der Betrieb von Videolösungen von Bosch innerhalb eines eigenen Überwachungssystems durch folgende Elemente besonders unterstützt. Durch die ONVIF-Konformität (Open Network Video Interface Forum), durch die offen verfügbaren Entwicklungs-Lösungen für Videosoftware und nicht zuletzt durch ein Mitarbeiterteam, das sich speziell um die Integration und Unterstützung von Lösungen aus dem Hause Bosch kümmert. Weitere Informationen stehen auf dem Onlineportal des „Integration Partner Program“ unter ipp.boschsecurity.com zur Verfügung


Grundfos-Technik beim Tag der Erneuerbaren Energien

22.04.2013

Am 27. April findet zum 18. Mal der bundesweite Tag der Erneuerbaren Energien statt. Engagierte Anlagenbetreiber öffnen dann ihre Türen und gewähren einer breiten Öffentlichkeit einen Einblick, wie die Nutzung regenerativer Energien in der Praxis funktioniert. Der Aktionstag geht zurück auf eine Initiative der Stadt Oederan in Sachsen und bildet mittlerweile deutschlandweit den Rahmen für zahlreiche Veranstaltungen und die öffentliche Vorstellung von Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen, Biomasseanlagen, Wärmepumpen und anderen Nutzungsformen regenerativer Energien.

Viele zukunftsweisende Anlagen mit erneuerbaren Energien sind mit hocheffizienter Pumpentechnik von Grundfos ausgestattet. Ein Beispiel ist das am 27. April ebenfalls zu besichtigende EnergieTechnik-Haus der KuK Energietechnik GmbH in Rostock. Der im März fertiggestellte neue Firmensitz des Unternehmens ist ein überzeugendes Praxisbeispiel für die zukunftsweisende Nutzung erneuerbarer Energien. Herzstück ist eine innovative Hybrid-Wärmepumpe, die eine Luft/Wasser- und eine Sole/Wasser-Wärmepumpe in einem Gerät kombiniert und zusätzlich noch eine thermische Solaranlage einbindet. Außenluft, Erdwärme und Solarthermie sowie die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage werden mit Hilfe einer intelligenten Regelung je nach Temperaturbedingungen für den jeweils wirtschaftlichsten Energie-Mix genutzt. Realisiert wurde die Anlage mit neuesten Grundfos Hocheffizienz-Pumpen der Baureihen Alpha2 und Magna3, unter anderem als Wärmequellenpumpen im Solekreis, Umladepumpen sowie in der Heizungsverteilung.

Zu besichtigen ist die Anlage am Tag der Erneuerbaren Energie, 27. April 2013, von 9 bis 14 Uhr im EnergieTechnik-Haus im Rostocker Stadtteil Evershagen (www.energietechnik.de).


Vernetzte Technik für mehr Lebensqualität 2

18.04.2013

Referat von Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung,
Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Dr. Bernd Bohr und Dr. Stefan Hartung,
Mitglieder der Bosch-Geschäftsführung

  • anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz am 18. April 2013

Diese Bilanz-Pressekonferenz, zu der auch ich Sie herzlich begrüßen möchte, findet in einer Zeit schwieriger, wenn auch notwendiger Entscheidungen statt – Entscheidungen, die einen Teil unseres Unternehmens treffen, aber das ganze Unternehmen sichern. Das abzuwägen gehört zu unserer Verantwortung. Ebenso verantwortlich richten wir den Blick in die Zukunft. Denn wir sehen uns in einer Zeitenwende unserer Innovationsgeschichte. Lange war vor allem die Elektronik in unseren Produkten Treiber der Entwicklung. Jetzt sorgt der rasante Fortschritt der Vernetzung zusätzlich für technologischen Schub. Das wollen wir heute zeigen, über unseren geschäftlichen Rück- und Ausblick hinaus.

Unsere wesentlichen Aussagen:

  • 2012 war durchaus ein Jahr dynamischer Weiterentwicklung. Zwar bremste die konjunkturelle Abkühlung unser Umsatzwachstum, während das Ergebnis unbefriedigend ausfiel. Aber wir konnten in vielen Bereichen und Ländern unsere Position in Markt und Technik ausbauen.
  • 2013 erwarten wir ein Umsatzwachstum um zwei bis vier Prozent, etwas mehr als im Vorjahr. Unser operatives Ergebnis werden wir verbessern. Dazu haben wir eine Reihe nachhaltig wirkender Maßnahmen eingeleitet. Zudem haben wir uns aufgrund weiterhin hoher Verlustrisiken entschieden, aus dem Geschäft mit der kristallinen Photovoltaik auszusteigen.
  • Übers Jahr hinaus verfolgen wir konsequent unsere strategischen Hauptlinien – mit Systemen für Umweltschutz, Energieeffizienz und Sicherheit. Verstärkt wollen wir dabei neue Geschäftsfelder über das Internet erschließen.
Dabei wird Bosch ein Name für elektronische Systeme bleiben. Doch können wir die unterschiedlichsten Systeme über das Internet mehr denn je vernetzen – und daraus gehen bisher nicht dagewesene Anwendungen und Services hervor. Das führt zu einer neuen Qualität unserer „Technik fürs Leben“. Veranschaulichen lässt sich das an einem Autofahrer der Zukunft. Dessen Schleuderschutz-System erfährt frühzeitig von der Glätte hinter der nächsten Kurve, denn die Gefahrenmeldung wandert automatisch wie in einer Informationsstaffel von Fahrzeug zu Fahrzeug. Nähert sich der Fahrer seinem Haus, springt dort ebenso automatisch die Heizung an. Das Beispiel ließe sich fortsetzen. Immer wieder entsteht aus vernetzter Technik, wenn man so will, vernetztes Leben.


Es ist das Internet der Dinge und Dienste, das sogenannte Web 3.0, mit dem das Leben kommender Generationen sicherer oder auch effizienter und einfacher wird. Bosch ist dafür wie kaum ein anderes Unternehmen prädestiniert:

  • zum einen wegen seines Know-how nicht nur in der Hardware, sondern auch in der Software und vor allem in der Sensorik.
  • zum anderen wegen seiner Vielseitigkeit, die eine besondere Vielzahl an Vernetzungen ermöglicht. Nie war die breite Aufstellung von Bosch so wertvoll wie in Zeiten des vernetzten Lebens.
Diese strategischen Überlegungen werde ich noch vertiefen, gemeinsam mit Herrn Bohr für die Kraftfahrzeugtechnik und Herrn Hartung für die Gebäude- und Energietechnik. Vorerst aber wird Herr Asenkerschbaumer auf das vergangene Geschäftsjahr zurückblicken. Daran wird sich mein Ausblick auf das laufende Jahr direkt anschließen. Dies wird die Maßnahmen verdeutlichen, die das derzeit unbefriedigende Ergebnis verbessern. Wir reduzieren zum Beispiel die Fixkosten und flexibilisieren die Personalkosten, um Bosch auch ohne konjunkturellen Rückenwind agil zu machen. Damit sind wir auf Kurs zu unserem selbst gesteckten Ergebnisziel – so viel zur Einordnung des vergangenen Geschäftsjahres, wie es Herr Asenkerschbaumer nun skizzieren wird.

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Vernetzte Technik für mehr Lebensqualität

18.04.2013

Ergebnisverbesserung für 2013 erwartet

  • Umsatzentwicklung 2012 sektoral und regional sehr unterschiedlich
  • Bosch-Gruppe erzielt 2012 EBIT-Rendite von 2,5 Prozent
  • 2013 zwei bis vier Prozent mehr Umsatz erwartet
  • Acht Milliarden Euro Umsatz mit Energie- und Gebäudetechnik bis 2020

Die Bosch-Gruppe rechnet mit einem leicht verbesserten Wirtschaftswachstum. Vor diesem Hintergrund erwartet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzplus von zwei bis vier Prozent. Dies gab Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, bei der Bilanz-Pressekonferenz bekannt. „Wir haben viele Maßnahmen eingeleitet, um den Ertrag in diesem Jahr zu steigern. Gleichzeitig werden wir Wachstumschancen wahrnehmen, sowohl auf etablierten Arbeitsgebieten als auch beim Aufbau neuer Geschäftsfelder“, so Denner. Nach wie vor sieht das Unternehmen erhebliche konjunkturelle Risiken, die aus der hohen Staatsverschuldung in den USA und Europa resultieren. Für den europäischen Wirtschaftsraum geht Bosch zwar von einem Ende der Rezession aus, erwartet im laufenden Jahr jedoch eine Stagnation der wirtschaftlichen Entwicklung. Vor diesem Hintergrund war die Umsatzentwicklung der Bosch-Gruppe im ersten Quartal 2013 verhalten.

Verbesserung des Ergebnisses im Fokus
Bosch wird auch 2013 die bereits im vergangenen Jahr begonnenen Maßnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses fortführen. Dazu gehören unter anderem die enge Steuerung von Wachstumsgebieten und die Begrenzung von Fixkosten, Investitionen sowie Unternehmenszukäufen. Zur flexibleren Anpassung der Personalkosten an konjunkturelle Schwankungen wurde für die deutschen Standorte bereits Ende 2012 eine Konzernbetriebsvereinbarung abgeschlossen. Zuwachs im Umsatz erwartet Bosch von innovativen und nutzenstiftenden Produkten, internetbasierten Geschäftsmodellen sowie dem weiteren Ausbau der internationalen Präsenz.

Umsatz 2012: plus 1,9 Prozent
Im Geschäftsjahr 2012 erhöhte sich der Bosch-Umsatz um 1,9 Prozent auf 52,5 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt lag der Umsatz um 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bezogen auf das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern weist Bosch eine Umsatzrendite von 2,5 Prozent aus. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 2,8 Milliarden Euro (5,3 Prozent des Umsatzes), da Bosch durch den Verkauf einer Finanzbeteiligung einen Buchgewinn von 1,1 Milliarden Euro erzielt hat. Negativ belastet wurde das Ergebnis vor allem durch einen hohen Verlust im Geschäftsbereich Solar Energy, erhebliche Vorleistungen für Zukunftsprojekte sowie das schwache Umsatzwachstum und erst zeitversetzt wirkende Maßnahmen zur Kostensenkung.

Mitarbeiterzahl weltweit leicht gestiegen auf 305 900
Den Mitarbeiteraufbau hat Bosch 2012 an die Umsatzentwicklung angepasst. Weltweit ist die Mitarbeiterzahl im Verlauf des vergangenen Jahres nur leicht um 3 400 auf 305 900 gestiegen. Im bestehenden Geschäft wurden rund 1 500 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Der restliche Aufbau von rund 1 900 Mitarbeitern resultiert aus Konsolidierungseffekten. Der größte Zuwachs fand in Asien-Pazifik statt. In Europa ging die Zahl der Mitarbeiter leicht zurück, in Deutschland blieb sie fast unverändert. Gleiches gilt für Nord- und Südamerika. Für 2013 rechnet Bosch vorwiegend in der Wachstumsregion Asien-Pazifik mit einem höheren Personalbedarf. Die Zahl der neuen Auszubildenden wird in Deutschland mit rund 1 500 auf Vorjahresniveau bleiben.

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Balkon-Abdichtung an einem Tag
Triflex hat über 1.500 Handwerker in Praxisseminaren geschult

17.04.2013

Innerhalb eines Tages die Grundzüge der Verarbeitung von Triflex Abdichtungs- und Beschichtungs­systemen auf Basis von Polymethylmethacrylatharz (PMMA) erlernen – diese Gelegenheit haben in diesem Jahr wieder über 1.500 Handwerker genutzt und an einem Triflex Praxisseminar teilgenommen. In Theorie und Praxis haben technische Berater und Anwendungstechniker die Seminarteilnehmer in zwölf deutschen Städten und in fünf Nachbarländern mit den Eigenschaften von Triflex Flüssigkunststoff vertraut gemacht. An einem praktischen Beispiel, wie es täglich auf der Baustelle anzutreffen ist, haben die Triflex Experten erläutert, wie ein vier bis fünf Quadratmeter großer Balkon mühelos innerhalb eines Tages mit einem direkt begehbaren Abdichtungssystem auszuführen ist und sich dabei optisch anspruchsvoll gestalten lässt. Alle Seminarteilnehmer haben eine Musterplatte mit Türanschluss selbstständig hergestellt – von der Grundierung über die Detailabdichtung, die Flächenabdichtung, die Flächenbeschichtung bis zur dekorativen Oberflächengestaltung.

„Die Teilnahme an einem eintägigen Praxisseminar ist der Auftakt zu einer intensiven Betreuung unserer zukünftigen Kunden. Mit der Systemauswahl beim ersten Bauvorhaben, über die Materialbestellung und Kalkulation durch den Gebietsverkaufsleiter bis hin zur Einweisung vor Ort durch unsere Anwendungstechnik, versuchen wir den Start so erfolgreich wie möglich zu begleiten“, erläutert Diplomingenieur Martin Mossau, Leiter der Anwendungstechnik bei Triflex, die enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Verarbeiter. Der Einsatz von Triflex Produkten setzt eine Schulung beim Hersteller voraus. Danach können die Teilnehmer als Fachverarbeiter Triflex Abdichtungs- und Beschichtungssysteme im Direktvertrieb beziehen.

Von Triflex Flüssigkunststoffen und den dauerhaften Abdichtungs- und Beschichtungslösungen gehört, in Fachzeitschriften gelesen sowie Beispiele oder Messepräsentationen gesehen haben alle Seminarteilnehmer schon. Jetzt möchten sie das Material näher kennenlernen.

„Triflex Abdichtungs- und Beschichtungssysteme basieren auf allen im Baubereich üblichen Harzbasen. Bei den Praxisseminaren wird hauptsächlich auf die Harzbasis Polymethylmethacrylat (PMMA) eingegangen, da diese bereits nach etwa 45 Minuten aushärten und sich dadurch bestens für die Dach- und Balkonsanierung an nur einem Tag eignen“, erklärt Martin Mossau die Auswahl der Harzbasis.

Lösung für knifflige Abdichtungsfragen finden

Die Gründe, warum die Dachdecker, Maler und Bautenschützer die Vorteile der Triflex Produkte nutzen wollen, sind verschieden. „Triflex Flüssigkunststoffe sind vielseitig einsetzbar. Als zukünftiger Bauleiter können mir das Wissen darüber und die Erfahrung mit dem Material hilfreich sein“, sagt Seminarteilnehmer Florian Fahne aus Rheine. Malermeister Gerd Bauer aus Trappstadt denkt an konkrete Projekte, die er mit den Abdichtungs- oder Beschichtungssystemen sanieren will. Andere erhoffen sich zusätzliche Aufträge durch die Erweiterung ihrer Produktpalette oder langzeitsichere Lösungen für knifflige Abdichtungsfragen. Wie unterschiedlich die Anlässe auch sind, vor ihrer Musterplatte mit Türanschluss, die sie innerhalb eines Tages grundieren, abdichten, beschichten und versiegeln, sind alle zukünftigen Triflex Fachverarbeiter gleich.

Schritt für Schritt zum Fachverarbeiter

In einem ersten Schritt werden saugende Untergründe wie Beton oder Holz mit Triflex Cryl Primer 276 absperrend grundiert. „Tauchen Sie die Rolle satt in den abgefüllten Eimer mit der Grundierung ein, tragen Sie filmbildend auf und verschlichten hinterher im Kreuzgang“, kommentiert Anwendungstechniker Norbert Janssen seine beispielhafte Grundierung des Holzuntergrundes. Nicht saugende Untergründe wie Metall , PVC- Formteile oder Glas müssen gereinigt und aufgeraut, aber nicht grundiert werden.

Überrascht beobachten die Seminarteilnehmer am eigenen Objekt, wie schnell die Grundierung aushärtet, den Untergrund absperrt und vor eindringender Feuchtigkeit schützt. Nach kurzer Unterbrechung kann die Abdichtung appliziert werden. „Legen Sie die erste Abdichtungsschicht satt vor, damit eine sichere Abdichtung erreicht wird und sich das Vlies leichter einbetten lässt“, gibt Norbert Janssen hilfreiche Tipps. Dabei ist zügiges Arbeiten gefordert: 15 bis 20 Minuten stehen dem Verarbeiter für das dreischichtige Applizieren des mit Katalysator versetzten Harzes mit Vlieseinlage zur Verfügung, bis die Reaktion einsetzt und der Flüssigkunststoff aushärtet. Deshalb müssen vorher maßgeschneiderte Vlieszuschnitte vorbereitet werden, und es empfiehlt sich, kleine verarbeitbare Teilmengen abzufüllen.

In konzentrierten Arbeitsschritten und unter professioneller Aufsicht der Anwendungstechniker haben es alle Seminarteilnehmer geschafft. „Die Praxis hat gezeigt, dass man zügig arbeiten muss. Und ich bin mir sicher, dass die Schnelligkeit und Sicherheit der Verarbeitung mit der Erfahrung zunimmt“, zeigt sich Maurermeister Joachim Hüttenhoff zuversichtlich. Außerdem können die Systeme abschnittsweise appliziert und damit der Erfahrung des Verarbeiters angepasst werden.

„Neben der Funktion spielt die optische Wirkung der Oberfläche eine große Rolle“, veranschaulicht Martin Mossau. Triflex bietet eine breite Palette von individuellen Gestaltungsvarianten für Balkone und Terrassen, von der Oberflächengestaltung mit Triflex Colour Design über Triflex Stone Design aus Marmorkies bis zu Oberflächen mit Triflex Creative Design. In der Praxis setzen die Schulungsteilnehmer mit Triflex Micro Chips Akzente auf ihren Modellen: Nach der Beschichtung versiegeln sie die Oberfläche und blasen mit einer Trichterspritzpistole die dekorativen Triflex Micro Chips ein. An nur einem Tag haben sie ein Exponat mit Abdichtung, Beschichtung und dekorativer Versiegelung aus Flüssigkunststoff erarbeitet, das sie nun ihren potenziellen Kunden zeigen können. Gleichzeitig stellt dieser Tag eine gute Basis für die erste Ausführung auf der Baustelle dar.

DCN multimedia von Bosch - umfassende Lösung für Konferenztechnik

11.04.2013

  • Touch-Screen integriert Audio, Video, Dokumente und Internetzugang
  • Innovative Technologien für hohe Sprachqualität
  • IP-basierte Medianetzwerk-Architektur OMNEO als Grundlage

Bosch Sicherheitssysteme führt mit DCN multimedia ein wegweisendes Konferenzsystem ein, das auf der IP-basierten Netzwerk-Architektur OMNEO und dem Android™ Betriebssystem aufbaut. Mit einem Touch-Screen Bediengerät für Multimedia-Anwendungen schafft es neue Möglichkeiten, Konferenzen und Tagungen aktiv zu erleben.

Erstes multimediales Konferenzsystem auf IP-Basis
Mit dieser Lösung erweitert Bosch Sicherheitssysteme sein bereits großes Portfolio um ein Konferenzsystem, das Multimedia, Internet und hervorragenden Klang in einer Anwendung vereint. DCN multimedia ermöglicht dem Konferenzteilnehmer sowohl Audio- und Videoinhalte abzurufen, als auch zum Thema passende Dokumente über einen Touch-Screen einzusehen. Das Bediengerät selber zeichnet sich durch ein elegantes, ergonomisch geformtes Design aus, über dessen Bildschirm Dokumente und Präsentationen angesehen und mit anderen geteilt werden können. Zusätzlich verfügt es über einen Internetanschluss.

Bei Ton und Klang bietet DCN multimedia die gewohnt hohe Qualität aus dem Hause Bosch. Sprache klingt dank der in das unaufdringliche Mikrofon integrierten High-Directive-Technologie und des eingebauten Zwei-Wege-Lautsprechersystems vollkommen natürlich. Fortschrittliche Audioeinstellungen sorgen für einen ausbalancierten Raumklang und die integrierte intelligente akustische Feedback-Unterdrückung ermöglicht eine unverzerrte Sprachwiedergabe auch bei höherer Lautstärke.

Über die IP-basierte Mediennetzwerk-Architektur OMNEO nutzt DCN multimedia eine voll standardisierte Netzwerk-Technologie, die Integration und eine kosteneffiziente Installation ermöglicht und die Wartung des Systems vereinfacht. Darüber hinaus lässt sich das System mit zusätzlichen OMNEO-fähigen Audiogeräten erweitern und ist kompatibel zu anderen Audioprodukten, die die Dante™-Technologie unterstützen, die ein Bestandteil von OMNEO ist. Zusätzliche Funktion lassen sich zudem über Software oder Apps von Drittanbietern beziehungsweise über für Kunden spezifisch programmierte Anwendungen einbinden. Des Weiteren sind sämtliche Audio- und Steuerungsdaten des Systems nach international anerkannten Standards verschlüsselt. Dadurch ist DCN multimedia gegen den Zugriff durch Unberechtigte geschützt.

„Mit DCN multimedia investieren unsere Kunden in ein System, das ganz auf die Zukunft ausgelegt ist und mit ihren Anforderungen wachsen kann“, kommentiert Murat Keskinkilinc, Product Marketing Manger Conference Systems bei Bosch Sicherheitssysteme. „Durch die Nutzung von standardisierten und offenen Technologien sowie seinen Multimedia-Fähigkeiten ist es die richtige Wahl, wenn es um ein zeitgemäßes Konferenz- und Tagungserlebnis geht.“

DCM multimedia eignet sich vor allem für Kommunalverwaltungen und deren Tagungen, als auch für Regierungseinrichtungen und Einsätze in der Wirtschaft. Es wird auf der diesjährigen Messe Prolight + Sound in Frankfurt/Main im April 2013 erstmals öffentlich vorgestellt und ab dem dritten Quartal 2013 verfügbar sein.


OMNEO – die Zukunft der Mediennetzwerke ist da

11.04.2013

Die Mediennetzwerk-Architektur OMNEO von Bosch kommt ab sofort in mehreren bedeutenden Lösungen zum Einsatz. Nach der Ankündigung dieser Technologie auf der InfoComm 2011 stellen sowohl Bosch Sicherheitssysteme als auch DYNACORD, Electro-Voice und RTS nun Lösungen auf der Basis eines Standard IP-Netzwerkes für Multikanal-Audiobeschallung mit Fernsteuerung vor, einen ersten Teil davon im April während der Messe Prolight + Sound in Frankfurt am Main.

Mit DCN Multimedia präsentiert Bosch das erste Konferenzsystem, das auf dieser neuen IP-basierenden OMNEO Architektur aufbaut. Kunden werden ein vollkommen standardisiertes Medien-Netzwerk erleben, indem sowohl Komponenten von Bosch als auch solche von Drittanbietern reibungslos mit-einander funktionieren.

Darüber hinaus wird OMNEO über das neue RCM-28 Modul in die Verstärkerlinien von Electro-Voice (Tour Grade Series) und DYNACORD (PowerH Series) integriert. RTS wird seine ersten OMNEO basierenden Intercom-Matrix-Produkte auf der NAB 2013 in Las Vegas zeigen, die parallel zur Prolight + Sound stattfindet.

„Wir sind stolz, auf die Prolight + Sound zurückzukehren und unsere Ankündigungen aus 2012 in die Tat umgesetzt zu haben“, sagt Ethan Wetzell, Platform Strategist bei Bosch Sicherheitssysteme. „Wir haben hier vor einem Jahr über OMNEO gesprochen und präsentieren nun die ersten eindrucksvollen Anwendungen. Und es werden weitere folgen, da eine auf offenen Standards basierende Mediennetzwerk-Architektur die Zukunft für die Entwicklung und Implementierung von Audiosystemen sein wird.“

OMNEO ist mit kommenden offenen Standards wie AVB (Audio Video Bridging) kompatibel und bietet Optionen für Sicherheit und IP-Routing. Es besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem Softwarepaket mit Transportprotokoll für Mediensignale (basierend auf der Netzwerktechnologie Dante™ der australischen Audinate Pty.) und einem Softwarepaket mit dem Systemsteuerungsprotokoll OCA (Open Control Architecture, entwickelt durch die Open Control Architecture Alliance). Es lässt sich mit anderen marktüblichen Hardware-Netzwerkkomponenten verbinden. OMNEO ist dadurch skalierbar und für professionelle Mediennetzwerke unterschiedlichster Art und Größe geeignet.

Designpreis für DCN-Konferenzlösung von Bosch Diskussionseinheit erhält red dot-Auszeichnung

11.04.2013

  • Anerkennung für erfolgreiches Design
  • Harmonie von moderner Gestaltung und einfacher Benutzung
  • Elegante Form mit überlegener Akustik

München – Die Diskussionseinheit DCN-D hat den begehrten Designpreis red dot award in der Kategorie „Produktdesign 2013“ gewonnen. Die Diskussionseinheit ist Teil des Digital Congress Network (DCN) Next Generation Conference Systems von Bosch.

Das Design Zentrum Nordrhein-Westfalen hat mit der Etablierung des red dot awards einen der international renommiertesten Wettbewerbe für Design geschaffen, für den es alleine in der Kategorie „Produktdesign“ dieses Jahr 4.622 Einsendungen gab. Der „red dot“ ist darüber seit langem ein Erkennungszeichen für exzellentes Design. Die ausgezeichneten Produkte werden im red dot design Museum jeweils für ein Jahr ausgestellt und dürfen das Logo über die gesamte Produktlebensdauer tragen.

Die preisgekrönte Form der DCN-D Diskussionseinheit zeichnet die Balance zwischen Ästhetik und ergonomischer Effizienz aus. Die vertraute und intuitive Bedienung der Diskussionseinheit läßt Konferenzteilnehmer entspannt das Sprach- und Hörerlebnis genießen. Sie hat eine schlanke, moderne Form mit einer eleganten matten Oberfläche in Anthrazit oder Silber. Die verbesserte Akustik trägt darüber hinaus zu einer höheren Sprachverständlichkeit bei. Dies hilft dem Zuhörer, sich zu orientieren und schafft eine Atmosphäre des konstruktiven Dialogs.

Die DCN-D Diskussionseinheit wird in fünf Varianten angeboten. Sie reichen von der Basisausstattung mit festem Mikrofon für Sprache und Zuhören bis zur umfangreichsten Variante mit steckbarem Mikrofon, elektronischer Abstimmfunktion und einem Kanalwähler, der bis zu 31 Übersetzungen unterstützt.

„Es ist eine große Ehre für uns, den red dot award zu gewinnen. Dies reflektiert gleichzeitig die Markenwerte von Bosch, fortschrittliche Technologie und hervorragendes Design“, kommentiert Murat Keskinkilinc, Product Marketing Manager Conference Systems.

Die besondere Qualität der Diskussionseinheit von Bosch Sicherheitssysteme wurde darüber hinaus bereits in jüngster Vergangenheit ausgezeichnet. Das Internationale Design Forum Hannover ehrte letzten Februar die Diskussionseinheit mit dem iF-Preis „Product Design“ in der Kategorie „Audio/Video“.

Weitere Informationen zum red dot award stehen online zur Verfügung unter: www.red-dot.de/press


DCN Webcasting Bosch erweitert Angebot für Konferenzsysteme

11.04.2013

  • Umfassendes System für weltweiten Live- oder Archivzugang
  • Sichere und zuverlässige Lösung mit Cloud- oder Lokalarchivierung
  • Umfragen und Abstimmungen in Echtzeit binden Teilnehmer aktiv ein

Bosch Sicherheitssysteme erweitert sein Konferenz-Portfolio um die Software DCN Webcasting. DCN Webcasting ermöglicht einen weltweiten Zugang zu Streamings von Konferenzen oder anderen Veranstaltungen – sowohl live als auch in archivierter Form. Dies lässt Bosch zu einem Anbieter von zeitgemäßer Konfere




aktuelle Infos straßen.nrw


10.05.2013
Straßen.NRW-Niederlassung Rhein-Berg unter neuer Leitung

Gelsenkirchen/ Gummersbach (straßen.nrw). Ab sofort (14.5.2013) übernimmt Elke Bisoke die Leitung der Straßen.NRW-Niederlassung Rhein-Berg mit Sitz in Gummersbach und Köln. Die 56-jährige Diplom-Ingenieurin folgt Uwe Dewes, der im März in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Elke Bisoke gehört der Straßenbauverwaltung in NRW seit 1987 an und hat zuletzt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld geleitet. Winfried Pudenz, Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer, begrüßt mit Elke Bisoke die einzige Frau unter den zehn Straßen.NRW-Niederlassungsleitungen. Die Niederlassung Rhein-Berg ist mit 626 Beschäftigten an den beiden Standorten Gummersbach und Köln sowie den zehn Meistereien für rund 2.100 Kilometer Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zuständig. Mit dem "Kölner Ring" betreut sie zudem eine der wichtigsten Verkehrsdrehscheiben Deutschlands.

Elke Bisoke freut sich auf die neue Herausforderung und will ihrem Grundsatz treu bleiben: "Als Verantwortliche für das Infrastuktur-Produkt Landes- und Bundesfernstraßen habe ich immer auf die Kooperation mit den betroffenen Kommunen und dem ansässigen Gewerbe gesetzt. Alles, was die Nutzung der Straße angenehmer macht, will ich versuchen, durchzusetzen - im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und in Zusammenarbeit mit unserem Verkehrsministerium, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßenbauverwaltung und natürlich meinem Team."

Die gebürtige Ruhrgebietlerin lebt in Wiehl. Sie hat an der Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal studiert. Als Diplom-Ingenieurin mit dem Schwerpunkt Verkehrsplanung, Verkehrstechnik hat sie in ihrem bisherigen Berufsleben unterschiedlichste Positionen innerhalb der Straßenbauverwaltung inne gehabt und bringt so ein breites Spektrum an Fachwissen in ihre Führungsposition ein.


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Die Kröten werden munter

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Bei steigenden Temperaturen in den kommenden Tagen müssen Autofahrer mit Krötenwanderungen auf den Straßen rechnen. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Bleibt das Wetter dauerhaft im positiven Temperaturbereich, hält es die Amphibien nicht länger in ihren Winterverstecken. Dann machen sie sich auf zu den Tümpeln, Bächen und Weihern, in denen sie geboren wurden, um dort ihren Laich abzulegen.
Bedroht sind Frosch, Unke, Molch & Co. auf ihrer "Hochzeitsreise" durch den Straßenverkehr; aber auch Autofahrer müssen mancherorts mit erhöhter Rutschgefahr durch überfahrene Tiere rechnen. Die Straßenmeistereien des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen errichten an den bekannten Wegen der Kröten Warnschilder mit dem Zusatzzeichen Krötenwanderung und stellen Krötenzäune und Sammelbehälter auf. Die fest installierten Amphibientunnel unter den Straßen werden gereinigt; einige Straßen werden zeitweise sogar in den
Abend- und Nachtstunden gesperrt.
Für die Verkehrssicherheit von Kröten und Straßenbenutzern arbeiten die Straßenmeistereien mit Landschaftsbehörden, örtlichen Naturschutzgruppen, aber auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich im Amphibienschutz engagieren. Die freiwilligen Helfer arbeiten spät abends und früh morgens als
"Krötentaxi": Sie tragen die Sammelbehälter über die Straßen, in denen die Amphibien landen, wenn es an den Schutzzäunen nicht weitergeht.

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14.03.2013
Girls´ Day: Straßen.NRW hat noch 68 freie Plätze zu vergeben

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Wie sieht eigentlich eine Brücke von unten aus? Wie werden Brücken kontrolliert und gebaut? Wie wird Regenwasser, das von den Straßen perlt, wieder aufbereitet? Was passiert, wenn im Tunnel "die Lichter ausgehen"? Und wie hart ist eigentlich der Arbeitsalltag der Straßenwärter auf einer Autobahnmeisterei? Solche und ähnliche Fragen beantworten Mitarbeiter von Straßen.NRW beim Girls´ Day am 25. April. Rund 130 Mädchen können an den unterschiedlichen Aktionen im gesamten Bundesland teilnehmen.

Zurzeit sind noch 68 Plätze für interessierte Mädchen zu vergeben in der Zentrale von Straßen.NRW in Gelsenkirchen, in den Straßenmeistereien von Steinfurt, Lüdinghausen, Münster, Rhede und Legden, in den Autobahnmeistereien in Münster, Lengerich, Wünnenberg, Dorsten, Werl und Weilerswist sowie in der Regionalniederlassung Mönchengladbach und der Autobahnniederlassung Hamm. Was im Einzelnen dort gemacht werden kann, finden die Mädchen im Internet unter www.girls-day.de ("Landesbetrieb Straßenbau" als Stichwort bei den "Veranstaltungen" eingeben).


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Brückensanierung - 3,5 Milliarden in den nächsten zehn Jahren

Ein Sanierungsbedarf in Höhe von 3,5 Milliarden Euro besteht bei fast 400 großen Brücken im Verlauf von Bundesfernstraßen in Nordrhein-Westfalen. Straßen.NRW ist derzeit dabei, die Statik dieser Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen mit Hilfe zeitgemäßer Rechenmodelle zu überprüfen. Zehn Jahre Zeit hat der Landesbetrieb für die Berechnung und die notwendigen Sicherungsmaßnahmen.

Vor allem bei den Brücken aus den 60er und 70er Jahren besteht Handlungsbedarf. Sie sind ursprünglich für deutlich geringere Verkehrsbelastungen geplant worden. Ein Sicherheitsrisiko für die Verkehrsteilnehmer besteht jedoch nicht: Brücken werden in sehr kurzen Abständen von den Experten gecheckt.
Projektgruppe

Straßen.NRW hat eigens eine Projektgruppe für dieses Vorhaben eingerichtet. Sie legt zunächst den Schwerpunkt auf die Hauptrouten des Schwerverkehrs wie die Autobahnen A1, A2, A3 und A40. Schon jetzt ist klar, dass einige Brücken langfristig ersetzt werden müssen, weil eine Verstärkung der vorhandenen Bauwerke nicht möglich bzw. nicht wirtschaftlich wäre (Stand August 2012):

A1, Rheinbrücke Leverkusen
A1, Liedbachtal
A1, Dütebrücke
A1, Exterheide, Smanforde, Habichtswald, Emsbrücke, Emsumflut
A3/A46, Autobahnkreuz Hilden
A4/A544, Überflieger Autobahnkreuz Aachen
A45, Lennetalbrücke
A45, Talbrücke Rinsdorf
A45, Talbrücke Brunsbecke
A57, Dormagen
A59, Porz-Wahn
A565, Tausendfüßler Bonn


Regelmäßige Checks

Straßen, die vor mehr als 30 oder 40 Jahren gebaut wurden, sind für geringere Verkehrsmengen geplant worden. Dazu gehören auch die Brückenbauwerke, für die es bereits ein engmaschiges Netz von Kontrollen gibt. Jede der Brücken wird mindestens zwei Mal im Jahr besichtigt, um zu prüfen, ob sich Veränderungen am Bauwerk ergeben haben. Den umfangreichsten Check bietet die alle sechs Jahre stattfindende Hauptprüfung.

Mehr als 10.000 Brücken mit einer Gesamtlänge von rund 370 Kilometern betreut der Landesbetrieb an Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 6.000 Brücken davon sind Brücken im Verlauf der Bundesfernstraßen.
Immer mehr LKW auf den Straßen

Der stetig wachsende Anteil des Schwerlastverkehrs stellt eine starke Belastung der Straßen dar. Bis zum Jahr 2050 sollen nach den bundesweit gültigen Prognosen noch einmal 80 Prozent mehr Güterverkehr auf unseren Straßen fahren. Dabei hat ein LKW mit zweimal zehn Tonnen Achslast auf der Autobahn die gleiche Zerstörungswirkung wie 60.000 PKW. NRW ist wegen des hohen Verkehrsaufkommens und wegen der Altersstruktur seiner Autobahnen und Bundesstraßen das am stärksten betroffene Bundesland.
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Gedenken: 15 verletzte Straßenwärter in diesem Jahr

Gelsenkirchen (straßen.nrw). 15 verletzte Straßenwärter bei elf fremd verschuldeten Unfällen ist die bisherige Statistik des Jahres 2012 beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Heute (21.11.) gedachte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek mit Mitarbeitern von Straßen.NRW der verunglückten Mitarbeiter bei der traditionellen Kranzniederlegung am Buß- und Bettag an der Autobahnkapelle in Tungerloh-Capellen an der A31. Seit 1993 kamen
18 Beschäftige des Straßenunterhaltungsdienstes in NRW ums Leben.

"Mobilität auf der Straße funktioniert nur, weil es Menschen gibt, die die Strecken in Ordnung halten, den Schnee wegräumen und die Betriebstechnik warten.
Das ist Ihr Job und der ist sehr gefährlich", sagte Verkehrsminister Michael Groschek. "Dafür gebührt Ihnen Respekt und Anerkennung. Die Sicherheit der Straßenwärter bei ihrem gefährlichen Job hat oberste Priorität, darin dürfen wir nicht nachlassen."

"Die traurige Statistik unterstreicht das 13-fach höhere Risiko der Straßenwärter, im Job ums Leben zu kommen", betonte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz. Die rund 2.000 Straßenwärter von Straßen.NRW arbeiteten in ständiger Gefahr bei ihrer täglichen Aufgabe, für verkehrssichere Straßen zu sorgen. "Ich möchte alle Verkehrsteilnehmer bitten, besonders in Baustellen vorsichtig zu fahren, sich an die Geschwindigkeiten zu halten und nicht durch Navigationsgeräte, Handys oder das Radio von der Konzentration abhalten zu lassen", so Pudenz.

Schulungen sensibilisieren
In Schulungen werden die Straßenwärter für die gefährlichen Situationen sensibilisiert. Seit diesem Jahr gibt es einen deutschlandweit einmaligen so genannten Risiko-Parcours, der für Straßenwärter typische Situationen nachstellt. Der Parcours wird in den kommenden Monaten in allen mehr als 80 Meistereien bei Straßen.NRW eingesetzt werden. Das Land Bayern hat bereits Interesse signalisiert, den Parcours zu übernehmen. Neu ist auch eine Vereinbarung mit den Landschaftsverbänden mit dem Ziel, den Straßenwärtern nach schweren Unfällen sehr kurzfristig eine psychotherapeutische Hilfe anbieten zu können.

Gefährlicher Job
Die 2.000 Straßenwärterinnen und Straßenwärter bei Straßen.NRW gewährleisten den sicheren Betrieb auf mehr als 20.000 Kilometern überörtlichen Straßen. Sie holen Hindernisse von der Fahrbahn, richten Baustellen ein, reparieren Schutzplanken, warten und reinigen Verkehrsanlagen und räumen im Winter die Fahrbahnen.
Insgesamt registrierte die Abteilung Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW seit 1993 rund 480 fremd verschuldete Unfälle mit Personenschäden. Mehr als 400 weitere Unfälle verliefen mit Sachschäden. Die schwersten Unfälle werden auf Autobahnen durch unaufmerksame Fahrer verursacht.
Hinzu kommen Arbeitsunfälle, die nicht durch fremdes Einwirken verschuldet wurden. Die meisten dieser Unfälle passieren im Bereich der Grünpflege am Rand der Straßen. Dabei arbeiten die Beschäftigten häufig in unwegsamen Bereichen mit gefährlichen Geräten wie Kettensägen. Die Mitarbeiter stürzten bei der Arbeit oder knickten um, schleudernde Äste führten trotz Sicherheitsausrüstung zu Verletzungen.

Neue Kleidung
Um die Unfallzahlen zu reduzieren, steht Arbeitsschutz bei Straßen.NRW ganz oben auf der Agenda. Tagesbaustellen werden seit einigen Jahren durch Warnschwellen und durch den Einsatz von CB-Funk-Warnern abgesichert. Eine wichtige Aufgabe der Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW ist auch die Weiterentwicklung der persönlichen Schutzausrüstung. Anfang kommenden Jahres werden die betreffenden Mitarbeiter bei Straßen.NRW mit der neuesten Generation von Warnkleidung ausgestattet.

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30.10.2012
Neubau der A44 bei Bochum hat begonnen

Bochum (straßen.nrw). Mit dem offiziellen Spatenstich haben heute die Arbeiten für die neue Autobahn A44 südlich von Bochum begonnen. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und Gunther Adler, Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, waren auf Einladung von Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz nach Bochum gekommen, um den symbolischen Akt vorzunehmen. Auf einer 3,3 Kilometer langen Strecke werden hier in den nächsten Jahren Bauarbeiten mit Kosten in Höhe von 53 Millionen Euro stattfinden. Dem West-Ost-Verkehr wird auf diese Weise eine Alternative geboten und innerstädtisch wird für eine Entlastung gesorgt.

Enak Ferlemann erläuterte: "Mit diesem Konzept wird eine neue West-Ost-Verbindung am Südrand der Kernzone des Ruhrgebietes geschaffen. Der Neubau der A44 bei Bochum wird damit konsequent fortgesetzt. Der Bund investiert damit weiter in die Verkehrswege des Ruhrgebietes und stärkt so den Industriestandort Nordrhein-Westfalen."

Gunther Adler ergänzte: "Diese zusätzliche leistungsfähige West-Ost-Verbindung im südlichen Ruhrgebiet wird nicht nur Stadtstraßen entlasten. Mit der Querspange gibt es schon bald auch für den weiträumigen Verkehr eine attraktive Alternative zur sehr stauanfälligen A40. Die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung des Ballungsraumes Rhein-Ruhr liegt der Landesregierung NRW sehr am Herzen - nicht zuletzt deshalb wollen wir gemeinsam mit dem Bund die Infrastruktur im südlichen Ruhrgebiet leistungsfähiger machen."

2,3 Kilometer Autobahn ab dem Autobahnkreuz Bochum-Witten in Richtung Westen werden neu gebaut. Vier Fahrspuren mit Standstreifen auf beiden Seiten entstehen hier. Daran anschließend wird die neue Anschlussstelle Bochum-Altenbochum gebaut und der bereits vorhandene "Nordhausenring" (Landesstraße L705) auf einer Länge von einem Kilometer ausgebaut. "Im Jahr 2025 rechnen wir auf der neuen Straße mit 60.000 Fahrzeugen am Tag", sagte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried
Pudenz: "Zusammen mit dem weiteren Ausbau der A44 in Richtung der A40, dem Neubau des Autobahndreiecks Bochum-West und dem fast abgeschlossen sechsstreifigen Ausbau der A40 zwischen Gelsenkirchen und Stahlhausen realisieren wir damit in den nächsten Jahren die letzen Bausteine der so genannten Bochumer Lösung", so Pudenz.

Neben dem eigentlichen Straßenbau lassen die Ingenieure vier Brücken und drei Regenrückhaltebecken bauen. Damit die Straße möglichst leise wird, wird offenporiger Asphalt verlegt, der fünf Dezibel leiser ist als der häufig verwendete Gussasphalt. Mehr als vier Kilometer lange und bis zu zehn Meter hohe Lärmschutzwände und -wälle sorgen ebenfalls für eine Lärmminderung.

27 Hektar Ausgleichsflächen legt Straßen.NRW insgesamt an, um den Eingriff in die Natur auszugleichen. Um die Vogelarten Schleiereule, Steinkauz, Waldkauz und Waldohreule vor Kollisionen mit den Autos zu schützen und Orientierung zu bieten, werden so genannte Überflughilfen wie beispielsweise Zäune am Fahrbahnrand und im Mittelstreifen gebaut und viele Gehölze gepflanzt. Damit er leicht Nahrung findet, wird für den Steinkauz zudem eine Streuobstwiese angelegt. Und die Schleiereule kann in einem extra aufgestellten Schuppen nisten. Für die vorkommenden Arten Wasserralle, Teichhuhn und Teichrohrsänger wurde das städtische Regenrückhaltebecken "Untere Heintzmannstraße" bereits optimiert. Hier entstand ein 1.000 Quadratmeter großes und flaches Gewässer mit
Schilf- und Röhrichtbewuchs als vorgezogene "Ausgleichsmaßnahme".

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16.10.2012
Wenn die Sommerzeit endet: Gefahr von Wildunfällen steigt

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Im Herbst erhöht sich die Zahl der Windunfälle auf deutschen Straßen. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Das gilt vor allem für die Zeit, wenn am letzten Oktoberwochenende die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden und sich der Berufsverkehr in die Zeit der Dämmerung verlagert. Insbesondere in waldreichen Gegenden queren die Tiere aufgrund erhöhter Mobilität zu dieser Jahreszeit häufig die Straßen.
Fünf Mal so viele Unfälle
Deutschlandweit passieren rund 250.000 Unfälle mit "Schalenwild" pro Jahr und NRW-weit rund 30.000 solcher Wildunfälle. Damit hat sich die Zahl der Schalenwildunfälle in den vergangenen 35 Jahren verfünffacht. Berücksichtigt man alle Wildunfälle, kommt es statistisch in Deutschland in jeder Minute zu einer Kollision zwischen Fahrzeug und Wildtier. Das führt deutschlandweit nicht nur zu vielen tödlichen Unfällen und Unfällen mit zahlreichen Verletzten, sondern verursacht jährlich auch Sachschäden in Höhe von rund 500 Millionen Euro.
500.000 tote Tiere
Rund 500.000 Tiere sterben dabei jährlich. Betroffen sind 210.000 Rehe, 25.000 Wildschweine sowie über 200.000 Hasen und Kaninchen. In NRW sind es über 25.000 Rehe, rund 2.000 Wildschweine, 350 Stück Dammwild und 200 Stück Rotwild.
Neu: Blaue Reflektoren
Straßen.NRW, Jäger und Förster unternehmen vielfältige Versuche, die Zahl der Wildunfälle zu minimieren. Versuche mit optischen und akustischen Schutzmaßnahmen stellen bislang aber kein Allheilmittel gegen Wildunfälle dar.
Wildbrücken werden auch gebaut, um den Tieren das Queren der Straßen zu erleichtern. Und wie wirksam die neuen und häufig verwendeten Blaulicht-Reflektoren sind, ist noch nicht erwiesen. Das Prinzip klingt
vielversprechend: Fast alle Säugetiere nehmen nur zwei Farben, nämlich grün und blau, wahr. Während grün in der Natur häufig vorkommt, fungiert blau als Signalfarbe mit Schreckwirkung. Für jeden Autofahrer sollte klar sein, dass er sich auf Streckenabschnitten mit blauen Reflektoren auf Straßen mit hoher Wildunfallgefahr bewegt, und er sollte seine Fahrweise der Situation entsprechend anpassen.
Gefahr nachts und bei Nebel
Die größte Gefahr droht in den Dämmerungsphasen sowie nachts und bei Nebel.
Insbesondere Straßenneubauten durch geschlossene Waldgebiete beherbergen ein hohes Kollisionsrisiko, da das Wild seine gewohnten Wechsel beibehält.
Bremsen und hupen
Weil Wildtiere im Scheinwerferlicht weitgehend orientierungslos sind und häufig panisch reagieren, sollte der Autofahrer bei Wild auf oder an der Straße abblenden, kontrolliert abbremsen und hupen. Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, sollte er sofort abbremsen und nicht das Lenkrad verreißen.

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05.10.2012
Sechsstreifiger Ausbau der A1 zwischen Münster-Süd und der Kanalbrücke beginnt

Münster (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen beginnt in der nächsten Woche mit den Arbeiten für den sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A1 zwischen dem Autobahnkreuz Münster-Süd und der Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal bei Münster-Amelsbüren. In der ersten Bauphase bis Anfang November wird die Verkehrsführung auf der A1 wie folgt geändert: Die Fahrspuren in der Fahrtrichtung Bremen werden nach innen verlegt und in der Breite reduziert. Der Verkehr kann weiterhin vierspurig die Autobahn nutzen. In diesem Bauabschnitt werden vorbereitende Maßnahmen durchgeführt, damit später der Verkehr vierspurig auf einer Seite der Autobahn fahren kann. Voraussetzungen für das Einrichten der Verkehrsführung ist trockenes Wetter, um die gelbe Baustellenmarkierung aufkleben zu können.

Nachdem der Planfeststellungsbeschluss zum sechsstreifigen Ausbau der A1 in diesem Bauabschnitt 2011 vorlag, wird das Projekt jetzt bis Mitte 2014 umgesetzt. Der Ausbau der A1 mit der Brücke über den DEK bei Amelsbüren wurde 2010 mit der Neugestaltung der Kreuzung gemeinsam fertig gestellt. Der vorgezogene Neubau des Kanalbrückenbauwerks wurde durch den Ausbau des Kanals initiiert. Die Arbeiten für den Neubau der Brücke "Kappenberger Damm" im Zuge der Landesstraße L884 wurden in den vergangenen Wochen abgeschlossen. In dem jetzt beginnenden Bauabschnitt wird auch der Bau der neuen Anschlussstelle bei Münster-Amelsbüren realisiert.

Ergänzend zum sechsstreifigen Ausbau des rund 3,2 Kilometer langen Abschnittes sind zahlreiche Verkehrszeichenbrücken und Schilderkragarme den neuen Verkehrsführungen anzupassen, umzusetzen und zu erneuern.

Zudem wird die Autobahnbrücke über den Wirtschaftsweg "Haus Tinnen" abgebrochen und neu gebaut. Ab der Höhe "Kappenberger Damm" werden in Fahrtrichtung Bremen auf einer Länge von 1,2 Kilometern Lärmschutzwälle und -wände hergestellt. In diesem Bereich wird auf der Autobahn in beiden Fahrtrichtungen ein so genannter Flüsterasphalt eingebaut. Mit der Ausstattung der Ausbaustrecke mit Schutzplanken, Betonschutzwänden, Markierung, Verkehrszeichen und mit der Bepflanzung der Böschungen wird die Baumaßnahme abgeschlossen.

Während der Bauzeit kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Über die Änderungen in der Verkehrsführung sowie den Baufortschritt wird die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland während der Bauzeit regelmäßig informieren. Die Gesamtkosten für das Projekt "Sechsstreifiger Ausbau der A1 zwischen Münster-Süd und der Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal bei Münster Amelsbüren" liegen bei etwa elf Millionen Euro.

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21.09.2012
Umfangreiche Untersuchung der A33 mit Bodenradar

Hamm (straßen.nrw). Der Unterbau der A33 wird zwischen den Anschlussstellen Stukenbrock-Senne und Paderborn-Sennelager auf einer Länge von 8.400 Metern in beiden Fahrtrichtungen durch ein Spezialfahrzeug mittels Bodenradar untersucht, insgesamt 200.000 Quadratmeter. Diese zerstörungsfreie Bestandserfassung der A33 geschieht durch ein hochauflösendes und GPS-unterstütztes Georadarverfahren. Das Messfahrzeug befährt die A33 sowie alle Anschlussstellen mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h. Bis zu 1,50 Meter Tiefe dringt das Radar in den Untergrund ein. Hierdurch werden alle Abweichungen im Oberbau und Untergrund angezeigt und mittels Bohrkernentnahme näher begutachtet. In der nächsten Woche werden die Messungen in der verkehrsarmen Zeit (von 9 Uhr bis 15 Uhr) durchgeführt.
"Der große Vorteil bei diesen Verfahren besteht darin, dass die gesamte Fläche begutachtet wird und nicht mehr nur punktuell durch Bohrkerne", so Udo Mattigkeit von der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm.

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05.09.2012
Der Tierkorridor zwischen Veluwe und Kroenburger Veen in den Niederlanden über den Dämmerwald und die Üfter Mark im Kreis Wesel, die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen bis zum Arnsberger Wald steht bald offen. Am 12. September übergibt die Regionalniederlassung Niederrhein von Straßen.NRW die Grünbrücke über die A31 bei Schermbeck an den Regionalverband Ruhr (RVR).

Die 1984 gebaute Autobahn von der Metropole Ruhr zur Nordsee hat den einstigen Wildwechselpfad von Hirsch und Reh unterbrochen, indem sie die Üfter Mark durchschnitten hat. Das neu entstandene 40 Meter lange und 50 Meter breite Bauwerk ermöglicht es den Tieren nun wieder, in andere Reviere zu wandern. Es ist die erste Grünbrücke in der Metropole Ruhr über eine bestehende Autobahn.

Straßen.NRW erbaute die Grünbrücke aus den Mitteln des Konjunkturprogramms II und unterhält sie zukünftig. Der RVR als Waldbesitzer wird sich um die Gestaltung und dauerhafte Erhaltung der Grünbrücke kümmern. Mit der Öffnung der Brücke beginnt auch das Bio-Monitoring. Per Kameras wird erfasst, welche Tiere zu welchen Zeiten und in welcher Anzahl die Überführung passieren.

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter aus Schermbeck, Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz vom Landesbetrieb Straßenbau NRW und RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow öffnen am 12. September den Bauzaun. Nach Begrüßung und einführenden Worten im Kolpinghaus startet der Shuttle-Bus etwa gegen 12 Uhr in Richtung Grünbrücke. Für Fragen zur Lebensraumvernetzung stehen Ihnen an diesem Tag auch Bram Vreugdenhil aus der Provinz Gelderland in den Niederlanden und Dr. Michael Petrack vom Landesbetrieb Wald und Holz als Gesprächspartner zur Verfügung. Im Kolpinghaus zeigt zudem eine Ausstellung die Entstehung der Grünbrücke.

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20.08.2012
Wenn die Straßen heiß werden

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Lang anhaltende Hitze schadet den Straßen grundsätzlich nicht. Darauf hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in Gelsenkirchen hingewiesen. Kommt es an heißen Tagen zu Verformungen oder zur Bildung von Spurrinnen, handelt es sich meist um alte Fahrbahnbeläge oder um einen Baumangel. So haben beispielsweise von den 2.200 Kilometern Autobahnen in NRW lediglich 1,6 Prozent Spurrinnen mit einer Tiefe von mindestens einem Zentimeter.

Die übliche Asphaltmischung besteht zu vier bis acht Prozent aus Luftporen. Sie sollen das Bindemittel "Bitumen" aufnehmen, wenn es sich bei Erwärmung ausdehnt.
Nur wenn der Asphalt zu wenige Luftporen hat, kann sich das Bitumen nicht ausdehnen und drückt die Gesteinskörnungen auseinander. Das Bitumen wirkt dann wie Schmiermittel, die Körnungen verschieben sich und Spurrinnen oder Verformungen können entstehen. Weitere Baumängel können auch die falsche Zusammensetzung des Mischgutes sein oder die Verwendung von zu weichem Bitumen.

Bindemittel

Alte Bindemittel, die vor 40 Jahren im Straßenbau eingesetzt wurden, können den heutigen Anforderungen bei stetig wachsendem Verkehr nicht mehr gerecht werden.
Asphaltschichten mit solchen Bindemitteln verformen sich, wenn an der Straßenoberfläche 55 Grad Celsius und mehr herrschen. Das ist bereits der Fall, wenn die Lufttemperaturen auf über 30 Grad ansteigen. Moderne Bindemittel, die heute für Asphalt verwendet werden, reagieren erst bei einer Oberflächentemperatur von 65 Grad Celsius.

Bitumen entsteht bei der Verarbeitung von Erdöl. Es wird benutzt, um die Gesteinskörnungen bei Asphalt-Straßen zusammen zu halten. Das Bitumen verklebt die Gesteinskörner, macht aber im festen Zustand die Straßenoberfläche flexibel.

Problem Baustelle

Ein Sonderproblem in "heißen Phasen" können Baustellen sein. Häufig verläuft der Verkehr innerhalb der eingerichteten speziellen Verkehrsführung auf eingeengten Fahrbahnen. PKW und vor allem die LKW nutzen dann über einen längeren Zeitraum immer dieselbe Fahrspur. Die einseitige Belastung kann eher zu Problemen führen, als wenn sich der Verkehr auf einer breiten Fahrbahn verteilt.

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15.08.2012
Ausbildungsstart für 87 junge Menschen bei Straßen.NRW

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Auf den Nachwuchs kommt es an! Seiner Verantwortung dafür als Arbeitgeber kommt auch in diesem Jahr der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen nach. Insgesamt 87 junge Menschen haben ihre berufliche Zukunft mit einer Ausbildung an einem der mehr als 100 Standorte von Straßen.NRW begonnen. Sie kommen alle heute und morgen (15. und 16. August) am Betriebssitz von Straßen.NRW in Gelsenkirchen zu zentralen "Willkommenstagen für Auszubildende" zusammen. Erstmals werden jetzt auch zwei junge Männer bei Straßen.NRW in einem neuen Ausbildungsberuf zu "Geomatikern" ausgebildet. Die beiden werden in den kommenden drei Jahren dafür fit gemacht, Geodaten zu beschaffen und zu verarbeiten - unter anderem zu Karten, Grafiken, dreidimensionalen Darstellungen oder multimedialen Anwendungen.

Neu in Ausbildung bei Straßen.NRW sind außerdem seit dem 1. August
- 42 zukünftige Straßenwärter + eine zukünftige Straßenwärterin,
- ein zukünftiger Kraftfahrzeugservicemechaniker,
- ein zukünftiger Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik,
- drei zukünftige Vermessungstechnikerinnen + zwei zukünftige Vermessungstechniker,
- neun zukünftige Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik (zwei weiblich + sieben männlich),
- ein zukünftiger Baustoffprüfer,
- drei zukünftige Bürokaufmänner + zwölf zukünftige Bürokauffrauen,
- ein zukünftiger Fachinformatiker Systemintegration,
- eine zukünftige Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste sowie
- bereits seit Anfang Juni fünf zukünftige Bauzeichner + drei zukünftige Bauzeichnerinnen im Rahmen des dualen Studiengangs Bauingenieurwesen.

Insgesamt absolvieren derzeit 269 junge Menschen ihre Ausbildung bei Straßen.NRW. Der Landesbetrieb plant, baut und betreibt alle Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen sowie viele Kreisstraßen Nordrhein-Westfalens und ist für ein etwa 20.000 Kilometer umfangreiches Straßennetz zuständig.

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05.07.2012
Symbolische Sprengung zum Baustart Bühltunnel

Siegen / Gelsenkirchen (straßen.nrw) Mit einer symbolischen Sprengung haben Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Gunther Adler, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, und Harald Friedrich Austmeyer, Straßen.NRW-Geschäftsführer, den Bau des Bühltunnels gestartet. Der Bühltunnel wird im bergmännischen Vortrieb vom westlichen Ende des Tunnels aus aufgefahren.
Er ist Teil des letzten Abschnittes der B54/B62 durch das Hüttental in Siegen-Wittgenstein. Die Hüttentalstraße (HTS) schließt in Krombach an die A4 an, verbindet diese mit der A45 und führt weiter über die nordrhein-westfälische Landesgrenze bis nach Rheinland-Pfalz.

"Die Hüttentalstraße hat durch ihre Zubringerfunktion zur A45 und zur A4 eine immense Bedeutung für den überregionalen Verkehr auch aus Rheinland-Pfalz", stellte Staatssekretär Ferlemann fest. "Jeder Euro der rund 81 Millionen, die der Bund hier ausgibt, ist gut investiert".

Auch der innerörtliche Verkehr wird durch die HTS entlastet. "Vom jetzigen Streckenabschnitt werden vor allem die Ortsdurchfahrten in Eiserfeld und Niederschelden profitieren. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden endlich auch die Anwohner der Höllenwaldstraße, die eigentlich den Charakter einer Anwohnerstraße hat, wieder zur Ruhe kommen", betonte NRW-Verkehrsstaatssekretär Gunther Adler. Die Anwohner hatten mobil gemacht, als sich das Projekt durch Klagen auf unabsehbare Zeit zu verzögern drohte. "Die Betroffenen haben sich vernehmlich zu Wort gemeldet und ganz sicher dazu beigetragen, dass wir jetzt bauen", sagte Adler.

Der Bühltunnel entspricht den aktuellen Sicherheitsvorschriften, die nach den großen Tunnelunfällen Anfang der 2000-er Jahre überarbeitet und verschärft worden sind. "Den Bühltunnel statten wir mit einem 150 Meter langen Fluchtstollen aus, der nach einem Unfall - der hoffentlich nie eintritt - parallel zum Tunnel ins Freie führt", erläutert Austmeyer einen wesentlichen Bestandteil der Sicherheitsausstattung des jetzt begonnen Bauwerkes.

Der Bühltunnel wird in drei Abschnitten gebaut. Der erste Teil, 46 Meter lang, ist in offener Bauweise bereits hergestellt worden. Auch der zweite Teil des Tunnels, 57 Meter lang, ist bereits in diesem Frühjahr in sogenannter Deckelbauweise gebaut worden. Jetzt steht der Bau des Tunnels an, der bergmännisch aufgefahren wird. Vom Westportal aus arbeitet sich die Fachfirma im Sprengvortrieb durch den Bühlrücken. Straßen.NRW rechnet damit, dass die letzten, knapp 420 Tunnelmeter in etwa einem Jahr geschafft sind.

Der Bühltunnel ist Teil des letzten Abschnittes der bisher insgesamt 25 Kilometer langen Hüttentalstraße. Einzelne Abschnitte der B54/B62 sind seit 1982 sukzessive dem Verkehr übergeben worden. Rund drei Jahre Bauzeit sind für das gesamte letzte Teilstück mit insgesamt 3,1 km Länge eingeplant.

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29.06.2012
Acht neue Straßenwärter-Meister bekommen erstmals in der kommenden Woche vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Feierstunde ihren Meisterbrief ausgehändigt. Zudem bekommen 98 "frisch gebackene" Straßenwärter aus ganz Nordrhein-Westfalen während der so genannten Lossprechungsfeier ihre Prüfungszeugnisse überreicht. Die drei besten Prüflinge sind Kevin Walier von der Gemeinde Südlohn mit 84,6 von 100 Punkten, Sebastian Woltering von Stadt Borken mit 84,6 Punkten, und Robin Scheffer von der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Herford mit 84,2 Punkten.

Die Feier findet statt

WANN? am Mittwoch, 4. Juli 2012, um 10 Uhr

WO? im Europäischen Haus der Stadtkultur in Gelsenkirchen (Boniverstraße 30).

Zum Hintergrund:
An der Abschlussprüfung 2012 nahmen insgesamt 115 Prüflinge teil, 45 vom Landesbetrieb Straßenbau, 12 von den Kreisen in NRW und 58 von Städten und Gemeinden. 17-mal wurde die Note "Gut" erreicht, 54-mal "Befriedigend" und 28-mal "Ausreichend". 17 Azubis haben die Prüfung nicht bestanden.

Die Grundlage für die Ausbildung zum Straßenwärter bzw. zur Straßenwärterin ist die "Verordnung über die Berufsausbildung zum Straßenwärter/zur Straßenwärterin".
Nach dieser Verordnung dauert die Ausbildung drei Jahre. Neben der Ausbildung im Betrieb ist eine überbetriebliche Ausbildung von insgesamt 22 Wochen vorgesehen.

Die überbetriebliche Ausbildung wird in insgesamt sechs Ausbildungszentren der Bauindustrie und des Bauhandwerks sowie in zwei Ausbildungszentren der Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA) durchgeführt.

Neben den Grundfertigkeiten im Mauern, Pflastern, Beton- und Stahlbetonbau werden den Auszubildenden auch Kenntnisse in der Vermessung, im Verlegen von Entwässerungsleitungen sowie im Umgang mit Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen vermittelt. Darüber hinaus erwerben Straßenwärter-Auszubildende Kenntnisse und Fertigkeiten in der Grünpflege und im Winterdienst. Nach der erfolgreichen Ausbildung verfügen Straßenwärter über
- den LKW-Führerschein der Fahrerlaubnisklasse CE,
- den RSA-Schein,
- den Radladerschein,
- den Motorkettensägeschein sowie
- den Sachkundenachweis Pflanzenschutz.

Während bei der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung die Vermittlung praktischer Fertigkeiten unter Beachtung des Ausbildungsrahmenplans im Vordergrund steht, obliegt den Berufskollegs die theoretische Unterweisung und die Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung. In Nordrhein-Westfalen wird der Berufsschulunterricht für den Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin"
in Fachklassen angeboten und zwar an insgesamt sechs Berufskollegs in Bielefeld, Kempen, Köln, Münster, Siegen und Unna.

Nach dieser Prüfung kann das Lernen jedoch weitergehen: Neben der Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen als zuständige Stelle für den Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" auch für die Durchführung des fachpraktischen (Teil I) und des fachtheoretischen Teils (Teil II) der Meisterprüfung im Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" zuständig.

Die Meisterprüfung im Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" kann ablegen, wer eine Abschlussprüfung im anerkannten Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" bestanden hat und danach eine mindestens dreijährige praktische Tätigkeit in diesem Beruf nachweist. An der letzten Meisterprüfung im Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" haben insgesamt 17 Meisterschüler teilgenommen. Von diesen 17 Meisterschülern kommen zwei vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, fünf von Kreisverwaltungen, sieben von Stadtverwaltungen, zwei von Gemeindeverwaltungen sowie einer aus der Privatwirtschaft.

Nicht alle der Meisterschüler kommen dabei aus Nordrhein-Westfalen. Zwei der Absolventen haben die Strapazen auf sich genommen und sind zu den Vorbereitungslehrgängen aus Niedersachsen angereist.

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14.06.2012
Tag der Verkehrssicherheit: Weniger verletzte Straßenwärter

Gelsenkirchen (straßen.nrw). So wenige verletzte Straßenwärter wie im vergangenen Jahr gab es in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 20 Jahren nicht. "14 Unfälle durch Fremdverschulden mit 19 verletzten Straßenwärtern hatten wir 2011", bilanziert Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz aus Anlass des "Tages der Verkehrssicherheit" am kommenden Sonntag (16.6.), den der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (Link:
www.dvr.de/presse/informationen/3157.htm) erneut ausgerufen hat. In den Jahren zuvor waren im Schnitt mehr als 20 Unfälle dieser Art zu verzeichnen gewesen,
2001 sogar 34. "Ich wünsche mir, dass wir damit einen Trend beobachten, der sich fortsetzen wird", betonte Pudenz. Allerdings hatte es 2011 dabei auch einen getöteten Straßenwärter gegeben.

Der Straßen.NRW-Chef verwies auf die zahlreichen Bemühungen des Landesbetriebes Straßenbau, Verkehrteilnehmer für die Menschen, die auf den Straßen des Landes arbeiten, zu sensibilisieren. "In Baustellen soll Rücksicht genommen werden, die Geschwindigkeitsgebote müssen eingehalten werden und die Hände gehören ans Steuer und nicht ans Handy, den DVD-Player oder die Zeitung", appellierte Pudenz. Erst kürzlich hatten die Straßenbauer zusammen mit der Unfallkasse NRW einen so genannten Risiko-Parcours der Öffentlichkeit vorgestellt, mit dem auch die Straßenwärter immer wieder neu sensibilisiert werden sollen für die täglich lauernden Gefahren in ihrem Job zwischen Schutzplanke und 40-Tonner.

ZDF-Fernsehgottesdienst
Unter Mitwirkung von Straßenwärtern des Landesbetriebes findet eine Woche später (Sonntag, 24.6. ab 9.30 Uhr) der live übertragene Fernsehgottesdienst des ZDF in der Autobahnkapelle St. Antonius in Gescher im Kreis Borken statt. Eine Mitarbeiterin der Autobahnmeisterei Dorsten liest dabei eine Fürbitte. Sie war selbst schon einmal in einen Unfall verwickelt worden. In Gescher findet auch jedes Jahr an Buß- und Bettag am dortigen Mahnmal der Gedenktag von Straßen.NRW für die verunglückten Straßenwärter statt.

Tag der Autobahnkirchen
Dieser Sonntag wurde auch zum "Tag der Autobahnkirchen" ausgerufen. Folgende Autobahnkirchen gibt es mittlerweile in Nordrhein-Westfalen:
* Evangelische Autobahn- und Ortskirche an der Abfahrt Exter (A2)
* Ökumenische Autobahnkapelle Roxel an der Raststätte Münsterland (A1)
* Katholische Autobahnkapelle "St. Raphael" an der Raststätte Nievenheim
(A57)
* Ökumenische Autobahnkapelle an der Raststätte Geismühle (A57)
* Katholische Autobahnkapelle "St. Antonius" an der Ausfahrt
Gescher/Coesfeld (A31)
* Autobahnkapelle Hamm an der Tank- und Rastanlage Rhynern (A2)
* Autobahnkirche Ruhr (Evangelisch-Lutherische Epiphanias-Kirche) in
Bochum (A40, Abfahrt Bochum-Hamme)

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05.06.2012
Appell: Fußballfähnchen gut befestigen

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen appelliert an die Auto fahrenden Fußballfans in Nordrhein-Westfalen, die National-Fahnen an den Türen gut zu befestigen und vor jedem Fahrtantritt zu kontrollieren, ob sich schon Bruchstellen gebildet haben. Bei höherem Tempo könnten sich die Fähnchen sonst leicht lösen und dem Hintermann vor die Scheibe fliegen.
Zudem machen die Fahnen den 2.000 Straßenwärtern bei Straßen.NRW an den 20.000 Kilometern Straße viel Arbeit: Bei der Europameisterschaft vor vier Jahren bilanzierten die Männer und Frauen in Orange schon zum Abschluss der Vorrunde rund 6.500 Fähnchen, die eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt werden mussten.
Bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren waren es in vier Wochen sogar 10.000 abgebrochene Fahnen, die gefunden wurden.

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30.05.2012
Tagebau Garzweiler: Arbeiten für neue Autobahn A44 haben begonnen

Titz (straßen.nrw). Mit dem offiziellen Spatenstich durch Vertreter des Bundes, des Landes, der betroffenen Region und der Wirtschaft haben heute die Arbeiten für die neue Autobahn A44 zwischen den Autobahnkreuzen Jackerath und Holz begonnen. Zusammen mit dem sechsstreifigen Ausbau der A46 zwischen Wanlo und Holz wird in den kommenden sechs Jahren eine leistungsfähige Alternative zur A61 zwischen Jackerath und Wanlo geschaffen, die dann dem Tagebau Garzweiler weichen muss. Die "A44n" ersetzt zudem die alte A44, die bereits 2006 für den Tagebau zurückgebaut wurde. Rund 100 Millionen Euro werden die Bauarbeiten kosten, die fast komplett die RWE Power AG übernimmt.

"Bereits im Jahr 2006 wurde die alte A 44 im Rahmen des Tagebaus Garzweiler abgebaggert. Die Verkehre werden derzeit über die etwa parallel verlaufende A61 und die A46 abgewickelt. Da die A61 ihrerseits voraussichtlich im Jahr 2017 vom fortschreitenden Tagebau in Mitleidenschaft gezogen wird, sind der Neubau der A
44 und der leistungsfähige Ausbau der A 46 bis dahin dringend geboten", sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium.

Für das Land Nordrhein-Westfalen überbrachte Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, die Grüße der Landesregierung und sagte: "Unser heutiger Termin an diesem Standort bündelt anschaulich die drängenden politischen Fragen: Der Anlass für diesen Autobahnneubau ist die sichere und preiswerte Energieversorgung, heute noch mit dem fossilen Brennstoff Braunkohle; unterdessen drehen sich am Horizont bereits neue regenerative Energieträger; für die in Zukunft weiter wachsenden Verkehrsbelastungen bauen wir hier die A44 neu mit größerer Leistungsfähigkeit, als sie die alte Strecke hatte."

RWE Power Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Lambertz erklärte: "Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir einen wichtigen Meilenstein zur planmäßigen Entwicklung des Tagebaus Garzweiler". Und weiter: "Unsere heimische Braunkohle wird weiter ein unverzichtbarer Baustein für die Stromerzeugung in Deutschland sein. Hochmoderne Kraftwerke wie unsere BoA-Blöcke stoßen nicht nur erheblich weniger CO2 aus als Altanlagen, sie sind vor allem flexibel und können so die nicht planbare Einspeisung von Sonne und Wind ausgleichen. Für das Gelingen der Energiewende ist genau dieses Miteinander notwendig."

Mehr als zehn Kilometer wird die "A44n" künftig messen. 7,2 Kilometer davon werden sechsstreifig gebaut. Die A46 wird auf einer Länge von 2,3 Kilometern verbreitert. Umgebaut und angepasst werden müssen in diesem Zusammenhang auch die betroffenen Autobahnkreuze Jackerath, Holz und Wanlo. Die Planungen für die Maßnahme laufen seit dem Jahr 2000. Rund 90.000 Fahrzeuge werden nach der aktuellen Prognose im Jahr 2035 die "A44n" nutzen. Die "alte" A44 musste schon
2006 dem Tagebau weichen. In den kommenden sechs Jahren werden 14 Brücken neu entstehen, drei müssen umgebaut werden.

"Vier neue Lärmschutzanlagen werden künftig die Anwohner schützen. Als Ausgleich für die Eingriffe in die Natur werden sieben Hektar Streckenabschnitte, die nicht mehr benötigt werden, entsiegelt. Zudem sollen 26 Hektar mit Gehölzen und Stauden bepflanzt werden", erläuterte Straßen.NRW-Chef Winfried Pudenz.

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29.05.2012
Sehr geehrte Damen und Herren,

Versetzen Sie sich auf den Arbeitsplatz Autobahn: Wie schnell ist der Wagen, den ich im Rückspiegel sehe? Reicht die Zeit, um aus meinem Führerhaus zu springen?
Wie groß ist die Lücke zwischen den Fahrzeugen, die gerade mit 150 Stundenkilometern an mir vorbei rasen? Schaffe ich es, bis zum Mittelstreifen zu sprinten? Wie konzentriere ich mich auf meine Arbeit, während ich zugleich auf die tonnenschweren LKW achten muss, die von hinten kommen?

Die Arbeit der 2.000 Straßenwärter des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen ist vielfältig und anspruchsvoll, aber leider auch
gefährlich: Statistisch verliert in NRW jedes Jahr ein Mitarbeiter sein Leben bei der Arbeit, mehr als 20 Unfälle enden mit schweren Verletzungen.

Der "Risiko-Parcours", von der Unfallkasse NRW zusammen mit dem NRW-Verkehrsministerium, dem Netzwerk Verkehrssicheres NRW, der Bayerischen Landesunfallkasse und Betroffenen bei Straßen.NRW entwickelt, bietet jetzt "Arbeitsschutz zum Anfassen". Der Parcours wird durch alle Meistereien von Straßen.NRW touren, um die Straßenwärter im Praxistest für kritische Situationen zu schulen und persönliche Verhaltensstrategien für mehr Sicherheit zu stärken.

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16.05.2012
3.600 neue Bäume an NRW-Straßen

Gelsenkirchen (straßen.nrw). In der abgelaufenen Pflanzperiode hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen 3.600 Bäume an seine Autobahnen,
Bundes- und Landesstraßen gepflanzt (2010/2011: 3.650). Zudem wurden weitere rund 350.000 Sträucher an die Straßen gesetzt (380.000). Rund drei Millionen Euro haben die Arbeiten zwischen Oktober vergangenen Jahres bis April dieses Jahres gekostet.

Die Begrünung der Straßen genieße hohe Priorität in der NRW-Straßenbauverwaltung, hieß es in Gelsenkirchen. Sie ist Bestandteil des "Ausgleiches für den Eingriff in die Natur" beim Bau von Straßen. Zusätzlich haben die parallel der Straßen verlaufenden Grünflächen eine große Bedeutung als Lebensraum für die vielfältigen Pflanzen- und Tierarten. Durch eine "strukturreiche Ausbildung der Straßenseitenräume" wird die aus ökologischen Gründen an Bedeutung gewinnende biologische Vernetzung der Landschaft gefördert.
Neben den ökologischen Aspekten übernimmt die fachgerechte Begrünung aber auch bautechnische Funktionen. Beispielsweise wird der Boden durch die Einsaat mit Gräsern vor Bodenerosionen geschützt. Entgegen der landläufigen Meinung dienen die Gehölze entlang von Straßen allerdings nicht dem Lärmschutz. Geplant werden die Pflanzungen von Fachleuten in den Niederlassungen des Landesbetriebes und ausgeführt von Firmen des Garten- und Landschaftsbaus.

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13.04.2012
Neu aufgelegt: Landesweiter Leitfaden für barrierefreien Straßenraum Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger: "Wir wollen überall in NRW bei der Barrierefreiheit im Straßenraum ein einheitliches und hohes Niveau erreichen."

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat jetzt die zweite, überarbeitete Auflage seines "Leitfadens 2012.
Barrierefreiheit im Straßenraum" herausgegeben. Der Leitfaden gibt den Straßen.NRW-Regionalniederlassungen, Städten und Gemeinden, Ingenieurbüros und Planern Empfehlungen für einheitliche Standards. "Unser Ziel ist es, überall in Nordrhein-Westfalen bei der Barrierefreiheit im Straßenraum einheitliche Standards auf hohem Niveau zu erreichen", begrüßte Verkehrsminister Harry K.Voigtsberger das Engagement der Straßen.NRW-Verkehrsplaner, die zusammen mit Behindertenorganisationen die Leitlinien erarbeitet hatten.

"Das Thema geht uns alle an, nicht nur, weil wir alle immer älter werden", so Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf. Die zweite Auflage des Leitfadens wird in diesen Tagen an alle kommunalen Baulastträger versandt. Zudem ist er auf den Webseiten von Straßen.NRW verfügbar. Dort wird auch eine barrierefreie Version des Dokuments in Kürze folgen. Die Erstauflage war 2009 erschienen.

Der Leitfaden will blinden und sehbehinderten Menschen genauso gerecht werden wie Körperbehinderten, die einen Rollstuhl nutzen, oder älteren Menschen, die beispielsweise auf einen Rollator angewiesen sind. An Straßenquerungen gilt es beispielsweise, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Betroffenen durch eine so genannte Kombilösung gerecht werden. Eindeutige Hell-Dunkel-Kontraste helfen Sehbehinderten (weiße Farbe bei hohen Bordsteinen, keine Markierung bei Absenkungen), aber auch Rollatornutzern oder Rollstuhlfahrern. Akustische Signale bilden eine weitere Möglichkeit der Hilfestellung.

Fahrbahnoberflächen mit Noppen oder Rippen erleichtern vor allem Nutzern von Blindenstöcken die Orientierung und sollen - anders als bisher - möglichst landesweit einheitlich verwendet werden. "Durch unseren Leitfaden habe ich die Hoffnung, dass blinde und sehbehinderte Menschen flächendeckend die gleichen Informationen über Noppen- und Rippenplatten erhalten und nicht aufgrund unterschiedlicher Konzepte verschiedener Verantwortlicher verunsichert werden", sagte Pagenkopf.

Die Experten bei Straßen.NRW haben sich vor allem auf Querungsbereiche von Straßen konzentriert, aber auch auf Bushaltestellen, Geh- und Radwege, Ampeln, Bahnübergänge, Raststätten, Notrufsäulen, Treppen und Rampen.


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12.04.2012
Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern

Wesel / Mönchengladbach (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein lässt in den kommenden Wochen an allen Bundes- und Landesstraße in den Kreisen Heinsberg, Rhein-Kreis-Neuss, Viersen, Kleve, Wesel, Mettmann und den Außenbereichen der Städte Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf die Raupen des Eichenprozessionsspinners gezielt an den befallenen Bäumen bekämpfen.

Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners, einer von Juli bis September aktiven Mottenart. Die Raupen sind für den Menschen auf Grund ihrer giftigen Behaarung gefährlich. Bei Kontakt mit der Haut können starke Juckreize oder allergische Schockreaktionen auftreten. Werden Raupenhaare eingeatmet, kann es zu Entzündungen der Luftwege kommen.

Bei dem angewendeten Bekämpfungsverfahren werden die befallenen Bäume großflächig besprüht. Das aufgesprühte Mittel (Wirkstoff: Bazillus Thuringiensis), ist ein bakterielles Protein und wirkt als selektives Fraßgift.
Dieses wird über die Nahrung von den jungen Raupen aufgenommen und führt dazu, dass die Darmwand der Raupen perforiert und diese schließlich eingehen. Für Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich. Damit sich das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen verteilen kann, muss die Sprühaktion bei trockenem Wetter durchgeführt werden.

Da für die Bekämpfung der Raupen lediglich ein Zeitraum weniger Wochen zur Verfügung steht, sind die mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Fahrzeuge bei entsprechender Wetterlage ab den frühen Morgenstunden bis in den Abend hinein unterwegs.

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04.04.2012
A61/A74: Deutsch-niederländisches Autobahnnetz bei Venlo verknüpft

Nettetal (straßen.nrw). Pünktlich zur "Floriade" in den Niederlanden ist auch der Lückenschluss des deutsch-niederländischen Autobahnnetzes bei Venlo offiziell besiegelt worden. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat heute
(4.4.) zusammen mit der niederländischen Ministerin Melanie Schultz von Haegen und NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger die "Südumgehung Venlo" im Verlauf der Autobahnen A61 auf deutscher und A74 auf niederländischer Seite dem Autofahrer übergeben, auch wenn der Verkehr erst am Donnerstagmorgen (5.4.) ab fünf Uhr tatsächlich über die neue Strecke fließen wird. 32 Millionen Euro Baumittel sind in die drei Kilometer lange neue Autobahn geflossen.

"Europa wächst zusammen. Wir investieren deswegen in leistungsfähige, grenzüberschreitende Verkehrswege. Durch die Verknüpfung der A 61 mit der A 74 wird die Lücke im grenzüberschreitenden Autobahnnetz geschlossen. Deutschland und die Niederlande sind im transeuropäischen Straßennetz nun optimal miteinander verbunden", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

"Der überregionale Verkehr in dieser Region wird mit dieser Maßnahme sinnvoll gebündelt. Endlich gibt es eine durchgehende Autobahn bei Venlo. Davon profitieren auch die Menschen in den Außenbezirken dieser Stadt, die wesentlich vom Verkehr entlastet werden ", hob Minister Voigtsberger während der Freigabe hervor. "Der Transitverkehr gehört auf ein leistungsfähiges und durchgängiges Autobahnnetz, schließlich rechnen wir im Jahr 2020 mit fast 50.000 Fahrzeugen, die täglich die A61 nutzen werden", fügte Harald-Friedrich Austmeyer, Geschäftsführer des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen, hinzu. Die neue A61 auf deutscher Seite und die Weiterführung als A74 auf niederländischer Seite schaffen eine Verbindung zur Maastalautobahn Rijksweg A73 und knüpfen mit dem vor drei Jahren erfolgten Lückenschluss zwischen der A52 bei Elmpt und der Maastalautobahn bei Roermond eine weitere leistungsfähige Masche im Netz zwischen Mittel-Limburg und der Rhein-Ruhr-Region.

Fünf Brücken sind im Verlauf der neuen Autobahn gebaut worden. Geplant wurde von
1995 bis 2010. Der "Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande" über den Zusammenschluss der Autobahnen wurde
2005 unterzeichnet. Im August 2010 starteten die Arbeiten. Bis zum Jahresende stehen noch Arbeiten an der neuen Kreisstraße K2 und ihrer Anbindung an die Autobahn auf dem Programm. Die Autobahn ist mit einem so genannten offenporigen Asphalt ausgestattet, der um bis zu fünf Dezibel leiser ist als herkömmlicher Asphalt. Zudem ist im Bereich Schwanenhaus eine 550 Meter lange Lärmschutzwand gebaut worden. Für die Tiere sind Schutzzäune entlang der Autobahn installiert worden, die zur Grünbrücke auf niederländischer Seite führen. Vögel können sich beim Überfliegen der Straße an den so genannten Leitpflanzungen orientieren, um die Kollision mit den Autos zu verhindern. Mehr als 13 Hektar wurden als "Ausgleichsflächen" für den Eingriff in die Natur angelegt. In Schwalmtal-Waldniel sind zudem 2,4 Hektar Wald aufgeforstet worden.

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02.April 2012
Mildester Winter seit fünf Jahren: 60.000 Tonnen Salz wurden verbraucht

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Rund 60.000 Tonnen Salz, so die erste Bilanz, hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in der zurück liegenden Wintersaison auf seine 20.000 Kilometer Straßen gebracht. Das ist gerade mal ein Viertel der Menge, die noch im vorherigen Winter für die Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen benötigt wurde. Damit war der zu Ende gegangene Winter der mildeste seit fünf Jahren. Die Kosten fallen in der vorläufigen Kalkulation mit
15,7 Millionen Euro im Vergleich zu 50 Millionen Euro in der Saison 2010/11 vergleichsweise gering aus.

Nicht angetastet werden musste die zusätzliche Streusalzreserve, die Straßen.NRW im Auftrag des Bundes und des Landes angelegt hatte. Für das kommende Jahr ist somit bereits vorgesorgt. Mit Ablauf des Monates März endete der Winter auf den Straßen von NRW auch offiziell: Die rund um die Uhr bei Straßen.NRW besetzte Winterdienstzentrale in den Autobahnniederlassungen Hamm und Krefeld hat ihre Pforten bis zum Oktober geschlossen.


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02.03.2012
Achtung: Bei Frühlingstemperaturen werden Kröten munter!
Straßen.NRW achtet auf Sicherheit für Autofahrer und Amphibien

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Bei steigenden Temperaturen in den kommenden Tagen müssen Autofahrer mit Krötenwanderungen auf den Straßen rechnen. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Bleibt das Wetter dauerhaft im positiven Temperaturbereich, hält es die Amphibien nicht länger in ihren Winterverstecken. Dann machen sie sich auf zu den Tümpeln, Bächen und Weihern, in denen sie geboren wurden, um dort ihren Laich abzulegen.

Bedroht sind Frosch, Unke, Molch & Co. auf ihrer "Hochzeitsreise" durch den Straßenverkehr; aber auch Autofahrer müssen mancherorts mit erhöhter Rutschgefahr durch überfahrene Tiere rechnen. Die Straßenmeistereien des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen errichten an den bekannten Wegen der Kröten Warnschilder mit dem Zusatzzeichen Krötenwanderung (Z1006-37) und stellen wo möglich Krötenzäune und Sammelbehälter auf. Soweit vorhanden werden fest installierte Amphibientunnel unter den Straßen gereinigt; einige Straßen werden zeitweise sogar in den Abend- und Nachtstunden gesperrt.

Für die Verkehrssicherheit von Kröten und Straßenbenutzern arbeiten die Straßenmeistereien mit Landschaftsbehörden, örtlichen Naturschutzgruppen, aber auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich im Amphibienschutz engagieren. Die freiwilligen Helfer arbeiten spät abends und früh morgens als
"Krötentaxi": Sie tragen die Sammelbehälter über die Straßen, in denen die Amphibien landen, wenn es an den Schutzzäunen nicht weitergeht.

Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz appellierte heute in Gelsenkirchen an die Autofahrer: "Gehen Sie bitte vom Gas und fahren Sie vorsichtig, wenn Sie das Warnschild 101 mit dem Zusatz 'Krötenwanderung' sehen."
Gefahr für die Kröten gehe auch von dem Luftsog aus, den die Karosserie erzeuge, wenn ein Fahrzeug zu schnell über die Kröte hinweg fahre, so Pudenz.

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22.02.2012
A42: Vegetationsumbau geht in eine weitere Phase - "Ohren" der A 42 Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst werden "zu wilden Inseln"

Bochum/Castrop-Rauxel (straßen.nrw). Ab morgen (Donnerstag, 23.2.) beginnt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr mit einem weiteren Baustein zur "Parkautobahn A42". Die Landschaftsbauer rücken mit ihren Gerätschaften an, um die äußeren Randbereiche des Gehölzbestandes der Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst vor allem parallel zur A42 von so genannten "in die Jahre gekommenen" und somit abgängigen Bäumen zu befreien und somit aufzuwerten.
Hier wird der vorhandene Gehölzbestand bis auf zehn Meter freigeschlagen, um Luft und somit Licht und mehr Lebensraum für Flora und Fauna zu schaffen. Ziel der landschafpflegerischen Maßnahme ist es, breite Wiesenstreifen zwischen Fahrbahn und Gehölzbeständen zu entwickeln. Dort, wo ein breiter Wiesenstreifen bereits vorhanden ist, wird in einem zehn Meter breiten Band der Bestand bis zu 30 Prozent "geläutert", um die Bodenvegetation zu fördern und den vorhandenen Waldmantel lebensfähig zu halten. Die vorhandenen Sträucher werden zudem verjüngt, in dem sie "auf den Stock gesetzt" werden.

Anfallendes Stammholz und Strauchmaterial werden als so genannte "Totholzhaufen", die drei Meter lang, zwei Meter breit und in etwa einen Meter hoch sind, im Bestand gelassen. Hier entsteht weiterer wertvoller Lebensraum für die Kleintierfauna. Die "Innenohren", die Flächen in der Mitte, bleiben als "Altbestände" ohne weitere Pflegemaßnahmen erhalten.

Unmittelbar nach der Entnahme der Gehölze werden die "Wurzelstubben" gefräst und die neu entstandenen "gehölzfreien Flächen" angesät. Einzelne heute schon ökologisch wertvolle Wiesenstreifen bleiben im so genannten Mosaikmuster erhalten, um den vorhandenen Lebensraum partiell so zu belassen wie bisher. Um den Waldmantel aufzuwerten werden vereinzelt Ilexsträucher (Stechpalme) gepflanzt, Ilex aber auch um der A 42 Anschlussstelle "Bladenhorst" ihr eigenständiges Profil zu geben.

Die landschaftspflegerischen Maßnahmen kosten einschließlich einer bis zu fünfjährigen Pflege 60.000 Euro.

Zum Hintergrund
Die aus landschaftspflegerischer Sicht notwendige Aufwertung der "Ohren" der A
42 Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst ist gemeinsam mit Vertretern des "BUND" initiiert worden. Die Zielsetzung ist es, breite Wiesenstreifen zu schaffen, den vergreisten Waldrand zu verjüngen sowie Licht und Raum in den angrenzenden Waldmantel zu bringen. So bietet diese Anschlussstelle eine weitere Möglichkeit, die Vielfalt der Ideen im Rahmen des Projektes "Parkautobahn A42"
darzustellen, hier exemplarisch am Beispiel "wilde Grüninseln" an den Zufahrten Bladenhorst.

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01.02.2012
A40: Gehölzpflege bei Mülheim

Mülheim (straßen.nrw). Seit Anfang der Woche werden zur Erhaltung der Verkehrssicherheit umfangreiche Gehölzpflegearbeiten im Bereich der A40 Abfahrt Mülheim-Heißen in Fahrtrichtung Venlo durchgeführt. Zwischen der rechten Hauptfahrspur und der A40-Abfahrt wird der "veraltete", 40 bis 50 Jahre alte Baumbestand "verjüngt": Abgestorbene Bäume, so genanntes "Totholz", werden entfernt und der Bestand durchgeforstet sowie Sträucher "auf den Stock gesetzt".
Die umfangreichen Pflegearbeiten auf einer Gesamtfläche von drei Hektar dauern voraussichtlich bis Ende Februar und kosten 50.000 Euro. Gepflegt werden die Gehölzbestände in beiden Fahrtrichtungen, dazu wird abschnittsweise der Standstreifen gesperrt.

Zum Hintergrund:
Dass Grünflächen in Kulturlandschaften und insbesondere in der Nähe von stark frequentierten Verkehrswegen nicht sich selbst überlassen werden können, ist unstrittig. Sie bedürfen einer dauerhaften, gezielten Pflege, die auch unter wirtschaftlichen Aspekten gesehen werden muss. Die alten Gehölzbestände mit sehr hohen Baumanteilen haben sich aufgrund der starken Konkurrenz untereinander zu typischen, so genannten Stangenwäldern mit geringer Artenvielfalt entwickelt.
Ziel der Pflege ist es, durch Entnahme von nicht standsicheren und kranken Bäumen die Pflanzungen auszulichten, um zurückgedrängte Straucharten und Hochstaudenfluren zu fördern. Die ausgelichteten Pflanzungen entwickeln sich standsicher und unerwünschte Auswirkungen auf den Verkehrsraum werden vermindert. Die Gehölze werden "auf den Stock gesetzt", das heißt zehn Zentimeter über dem Boden abgesägt. Die auf den "Stock gesetzten" Gehölze treiben ein Jahr später strauchartig wieder aus und lockern den Bestand auf.

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16.01.2012
A2: Auf sechs Fahrstreifen vom Ruhrgebiet bis Berlin

Gelsenkirchen/Kamen (straßen.nrw). Die Zeit der großen Baustellen für den Ausbau der A2 zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin ist Geschichte: Eine der wichtigsten Ost-West-Autobahnen Deutschlands ist jetzt durchgehend sechsstreifig ausgebaut.
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und NRW-Verkehrsminister Harry K.
Voigtsberger gaben heute (16.1.2012) den letzten, insgesamt rund neun Kilometer langen Ausbauabschnitt zwischen dem Kamener Kreuz und der Anschlussstelle Hamm offiziell für den Verkehr frei. Die Bundesregierung investierte rund 90 Millionen Euro in diesen Autobahnabschnitt. Der sechsstreifige Ausbau der insgesamt 470 Kilometer langen A2 ist damit abgeschlossen.

"Jetzt stehen den Verkehrsteilnehmern durchgängig sechs Fahrspuren zwischen Oberhausen und Berlin zur Verfügung. Die A 2 ist damit eine leistungsfähige und sichere Magistrale, die das Ruhrgebiet mit den Wirtschaftszentren Hannover, Braunschweig und Magdeburg und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg verbindet. Insgesamt hat der Bund in den sechsstreifigen Ausbau der A 2 rund 3 Milliarden Euro investiert", so Bundesverkehrsminister Ramsauer.

"Mit dem heutigen Tag finden die erheblichen Kraftanstrengungen für den Ausbau der A 2 ihren Abschluss. Der Ausbau auf sechs Fahrstreifen wird Staus und Fahrtzeitverluste erheblich reduzieren und die Verkehrssicherheit erhöhen.
Höhere Lärmschutzwände und Lärm mindernder Asphalt sorgen dafür, dass der Lärmschutz für die Anwohner sich spürbar verbessert", sagte Minister Voigtsberger. "Nun fehlt auf diesem Autobahnabschnitt noch die letzte Deckschicht, die aus so genanntem offenporigen Asphalt bestehen soll. Dieser verringert die Verkehrsgeräusche. Wir können ihn aber erst einbauen, wenn wir im Frühjahr beständig frostfreies Wetter haben", erläutere Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW. Erst wenn dieser letzte Arbeitsschritt getan ist, wird die jetzt noch gelbe Baustellenmarkierung durch eine weiße, endgültige ersetzt.

Der sechsstreifige Ausbau der in Nordrhein-Westfalen 195 Kilometer langen Autobahn hat schon 1976 mit dem rund zwölf Kilometer langen Autobahnabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost und Kreuz Kamen begonnen. Grundlage dafür war der Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 1971 bis 1985. Darin war die Verbreiterung der A2 allerdings noch mit einer nachrangigen Dringlichkeitsstufe aufgeführt. Bedingt durch die völlig veränderten Verkehrsverhältnisse nach der Wiedervereinigung wurde die Maßnahme dann im Bundesverkehrswegeplan 1992 als "Vordringlicher Bedarf" ausgewiesen. Im Frühjahr 2007 bekam Straßen.NRW vom Bund den Auftrag, den noch nicht sechsstreifig ausgebauten Streckenabschnitt vom Kamener Kreuz bis zur Anschlussstelle Hamm-Uentrop auszubauen.

Inzwischen passieren die A2 in den Ballungsräumen bis zu 120.000 KFZ/Tag. Am Kamener Kreuz sind das durchschnittlich 80.000 Fahrzeuge am Tag, am Autobahnkreuz Oberhausen sogar 130.000 Fahrzeuge und am Autobahnkreuz Bielefeld fahren im Schnitt knapp 110.000 Fahrzeuge täglich.

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12.01.2012
Fusion: Neue Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr betreut das gesamte Straßennetz von Marl bis Wuppertal und von Duisburg bis Unna

Bochum/Essen (strassen.nrw). Die bisher eigenständigen Straßen.NRW-Häuser, das
Planungs- und Baucenter Essen und die Niederlassung Ruhr in Bochum, sind zum ersten Januar zur neuen Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr verschmolzen. Heute
(12.1.2012) trafen sich alle Kolleginnen und Kollegen auf Einladung der Geschäftsführung im Volkshaus in Herne. Dort begrüßte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz die Beschäftigten der beiden Niederlassungsteile und stellte Michael Gebert als Leiter der neuen Niederlassung vor. Michael Gebert hat bisher die Niederlassung in Bochum geleitet. Alfred Lützler, der Leiter des bisherigen Planungs- und Baucenters ist in den Ruhestand gewechselt.

An den beiden Niederlassungsstandorten Bochum (365) und Essen (172) sowie in den zugehörigen Meistereien Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Marl und Unna arbeiten insgesamt 537 Straßenplaner, Bauingenieure und Techniker, Straßenwärter und Verwaltungsfachkräfte. Alle Beschäftigten bleiben an ihren angestammten Arbeitsplätzen in Essen und Bochum und betreuen das 1.500 km Kilometer lange Straßennetz im zentralen Ruhrgebiet und in den Kreisen Recklinghausen und Unna.

In den Auftragsbüchern der Niederlassung stehen derzeit große und verkehrspolitisch wichtige Straßenprojekte wie der Ausbau der A1 bei Wermelskirchen/ Remscheid, A3 Umbau Autobahnkreuz Breitscheid, Lärmschutz an der
A45 in Dortmund-Bittermark, der Ausbau der A40 mit dem Bau des Bochumer Westkreuz, der Aufbau von Stauwarnanlagen an der A42 und A43. Zum Aufgabenspektrum gehört aber auch die Betreuung der A42-Parkautobahn oder die Felshangsicherung an der Hengsteystraße in Dortmund-Syburg. Die Bauprojekte haben ein durchschnittliches Bauvolumen von jährlich mehr als 150 Mio. Euro.

Die Abteilungen Planung und Bau werden von je einer Abteilungsleitung im Haus Bochum und Essen geleitet:

Abteilung Planung: Elfriede Sauerwein-Braksiek, Haus Bochum und Ursula Buttgereit, Haus Essen.
Abteilung Bau: Kathrin Heffe, Haus Bochum u

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