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27.08.2010
Unwetter schlug vor allem im Münsterland zu

Gelsenkirchen/Münster (straßen.nrw). Das Unwetter mit den starken Regenfällen der vergangenen Stunden hat den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen vor allem im Münsterland getroffen. Zahlreiche Straßenwärter waren und sind auf den Straßen unterwegs, um aufzuräumen. Die Schäden werden mit "mehreren hunderttausend Euro" beziffert, die Reparaturarbeiten werden zum Teil einige Wochen dauern.

Die Straßenmeisterei Legden im Kreis Borken meldet mehrere Sperrungen von Landesstraßen wegen Überflutungen im Bereich der Ortschaften Ahaus und Heek (unter anderem die Landesstraßen L560, L570 , L573, L574). Auch die L593 bei Hörstel-Dreierwalde bleibt bis auf weiteres gesperrt, meldet die zuständige Straßenmeisterei Westerkappeln. In Höhe von Steinfurt sind Teile der Bundesstraße B54 unterspült worden. Voraussichtlich muss die Anschlussstelle heute noch gesperrt werden, berichtet die Straßenmeisterei in Steinfurt. Bei Westbevern ist es zu einem kleineren Böschungsrutsch gekommen. Im Bereich von Havixbeck und Nottuln (Kreis Coesfeld) sind ebenfalls noch Landesstraßen gesperrt. Und bei Ochtrup ist eine Nothaltebucht der B54 unterspült worden.

Außerhalb des Münsterlandes ist es bei Winterberg im Sauerland ebenfalls zu einem Böschungsrutsch an der L740 gekommen. Nach den Aufräumarbeiten soll sich jetzt ein Bodengutachter ein Bild von der Böschung machen. Im ostwestfälischen Lübbecke erforderte die Überflutung der Bundesstraße B65 einen Einsatz von Straßen.NRW.

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13.07.2010
Deutlich kürzere Bauzeiten auf den Autobahnen

Ramsauer: Wir brauchen mehr Tageslichtbaustellen Staatssekretär Kozlowski: Maßnahmen gegen den Stau greifen

Düsseldorf. Die im Jahr 2006 verstärkt eingesetzten Maßnahmen zur Reduzierung der Bauzeit an Autobahnen in Nordrhein-Westfalen greifen: Bei 26 Baumaßnahmen längerer Dauer sank die vorgesehene Bauzeit zwischen Mai 2006 und November 2009 im Durchschnitt um 16 Prozent oder insgesamt um 80 Monate.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: "Baustellen auf Autobahnen verursachen Staus und sorgen bei Autofahrern für Ärger - besonders in der Urlaubszeit. Ein wichtiges Ziel ist deshalb, die Bauzeiten zu verkürzen und Strecken schneller freizumachen. Dafür brauchen wir ein optimales Baustellenmanagement und mehr Tageslichtbaustellen auf deutschen Autobahnen. Gerade in der hellen Jahreszeit.
Unsere Forderung: Feierabend erst bei Dunkelheit! Diese Vorgabe gilt bereits bundesweit, wird aber vielerorts nicht konsequent genug angewendet. Bund und Länder wollen jetzt gemeinsam stärker darauf achten. Wenn tatsächlich von
Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und auch an Samstagen gearbeitet wird, lassen sich dadurch Bauzeiten um bis zu 30 Prozent verkürzen."

"Unser optimiertes Baustellenmanagement trägt erheblich dazu bei, dass der Verkehr auf den Bundesfernstraßen flüssiger läuft", sagte Staatsekretär Günter Kozlowski anlässlich des Besuchs von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer am Montagabend (12. Juli) auf einer Baustelle auf der A59 bei Duisburg. "Die verstärkte Ausnutzung des Tageslichts, Nachtarbeit, eine festgeschriebene 6-Tage-Woche sowie eine Bonus-Malus-Regelung als Ansporn für Unternehmen, den Bau früher als geplant zu beenden, sind inzwischen gängige Praxis."

"Der A59-Ausbau hier in Duisburg ist ein gutes Beispiel für unser weiter entwickeltes Baustellenmanagement", betonte Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer des Landesbetriebes Straßenbau. "Um die Bauzeit zu minimieren und damit die Verkehrsteilnehmer möglichst wenig zu stören, arbeiten wir hier von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, waren schon mehr als 50 mal nachts aktiv und planen bislang mit 16 Wochenendeinsätzen." Und der Weg von Straßen.NRW scheint der richtige zu sein: Laut Pudenz liegt man derzeit zwei Wochen vor dem Bauzeitenplan, obwohl man im zurückliegenden extrem kalten Winter acht Wochen verloren hatte.
Das neue Baustellenmanagement ist Teil der nordrhein-westfälischen Anti-Stau-Offensive, zu der auch verschiedene technische Maßnahmen gehören wie elektronische Anzeigetafeln und Ampeln, die den Zufluss auf die Autobahnen dosieren.

Wesentlichen Anteil am verbesserten Verkehrsfluss haben auch der seit 2005 forcierte Neu- und Ausbau sowie die Erhaltung von Bundesfernstraßen. Von 2005 -
2009 wurden dafür in Nordrhein-Westfalen Bundesmittel in Höhe von 4,7 Milliarden Euro eingesetzt. Der Mitteleinsatz stieg dabei kontinuierlich an, und zwar von rund 800 Millionen Euro im Jahr 2005 auf knapp 1,1 Milliarden Euro in 2009. "Wir haben den Investitionsstau beim Fernstraßenbau in Nordrhein-Westfalen gelöst und die Planungen für weitere 43 Ausbau- und zwölf Lückenschlussprojekte mit Nachdruck vorangetrieben", sagte Kozlowski. Fertig gestellt wurden z.B.
besonders stark frequentierte Autobahnabschnitte wie auf der A 3 zwischen Köln-Heumar und Köln-Dellbrück, auf der A 1 zwischen Hagen/Nord und dem Kreuz Westhofen und auf der A 57 zwischen dem Kreuz Kaarst und dem Kreuz Meerbusch.

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30.06.2010
Sommerferien: Nicht am Samstag losfahren - 25 größere Baustellen in NRW

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Nicht am Samstag (17.7.), sondern besser einen Tag später mit dem Auto in die Ferien zu starten, das rät der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen den Urlaubswilligen zu Beginn der Sommerferien in diesem Jahr. "Am ersten Samstag der Sommerferien haben wir rund ein Drittel mehr Verkehr auf unseren wichtigsten Autobahnen als an einem normalen Samstag", sagte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz in Gelsenkirchen. Das sei auch der Grund, warum man auf verschiebbare Sperrungen auf den Hauptreisestrecken wie A1, A2, A3 und A45 am ersten Ferienwochenende verzichtet. Zudem werden die Verkehrsführungen innerhalb der existierenden 25 größeren Baustellen so gestaltet, dass möglichst viele Fahrbahnen frei bleiben. "Zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung werden hier immer offen bleiben, damit der Verkehr möglichst reibungslos läuft", verspricht Pudenz. Als entsoannend bewertet der Straßen.NRW-Chef die Tatsache, dass in keinem anderen Bundesland die Sommerferien zeitgleich mit Nordrhein-Westfalen starten.

Folgende größere Baustellen verbleiben zu Beginn der Sommerferien auf den Autobahnen von Nordrhein-Westfalen:

A1
- von Ladbergen bis Greven, Neubau einer Anschlussstelle (13.05.2009 -
28.07.2010)
- von Münster-Nord bis Ascheberg, Brückenarbeiten (25.03.2009 bis 31.03.2011)
- von Wuppertal-Langerfeld bis Wuppertal-Ronsdorf, Ausbau (11.11.2006 -
01.12.2011)
- von Remscheid-Lennep bis Burscheid, Ausbau (11.08.2007 - 01.12.2010)
- vom Kreuz Leverkusen bis Köln-Niehl, Brückenarbeiten (07.03.2009 - 30.11.2010)
- vom Kreuz Köln-Nord bis zum Kreuz Köln-West, Tunnelbau (11.08.2007 -
31.12.2013)

A2
- von Herten bis Recklinghausen-Süd, Kanalarbeiten (09.06.2010 - 22.07.2010)
- vom Kamener Kreuz bis Hamm, Ausbau (17.04.2010 - 15.04.2011)
- von Bönen bis Hamm-Uentrop, Ausbau (17.01.2009 - 30.03.2011)
- vom Kreuz Bielefeld bis Bielefeld-Zentrum, Bau einer Betonschutzwand
(06.04.2010-29.07.2010)

A3
- von Mettmann bis zum Kreuz Hilden, Umbau der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Oberhausen (16.04.2010 - 04.09.2010)
- von Leverkusen bis Köln-Dellbrück, Brückenarbeiten (12.10.2008 - 31.01.2013)
- von Königsforst bis Rösrath, Deckenarbeiten (24.04.2010 - 31.08.2010)

A40
- von Gelsenkirchen-Süd bis Bochum-Hamme, Ausbau (04.08.2008 - 31.05.2013)

A42
- von Duisburg-Neumühl bis Oberhausen-Neue Mitte, Deckenarbeiten (24.09.2009 -
31.10.2010)

A43
- vom Kreuz Münster-Süd bis Senden, Brückenarbeiten (12.07.2010 - 30.11.2011)

A44
- vom Kreuz Aachen bis Broichweiden, Brückenneubau (30.10.2009 - 31.12.2010)

A45
- von Lüdenscheid-Süd bis Meinerzhagen, Brückenarbeiten (22.03.2010 -
23.12.2010)
- vom Kreuz Olpe-Süd bis Siegen, Brückenarbeiten (24.03.2010 - 01.10.2010)

A46
- von Wuppertal-Varresbeck bis Wuppertal-Wichlinghausen, Reparaturarbeiten
(15.10.2009 - 28.11.2010)

A52
- von Düsseldorf-Rath bis Essen-Kettwig, Deckenarbeiten (15.07.2010 -
30.08.2010)

A57
- von Neuss-Hafen bis Dormagen, Ausbau (29.11.2008 - 30.05.2011)
- von Holzbüttgen bis Büttgen, Brückenarbeiten (11.09.2009 - 03.09.2010)

A59
- vom Kreuz Duisburg bis Duisburg-Hochfeld, Ausbau (28.11.2008 - 30.11.2012)

A544
- von Würselen bis AC-Europaplatz, Brückenarbeiten (04.05.2009 - 30.06.2011)

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25.06.2010
Zustand der NRW-Autobahnen wird untersucht

Gelsenkirchen (straßen.nrw). 2.200 Kilometer Autobahnen werden in diesen Tagen in Nordrhein-Westfalen untersucht. Nimmt man alle Fahrspuren zusammen, kommt man auf rund 10.000 Messkilometer. "SKM" und "Argus", mit modernen Videokameras, reicher EDV-Ausstattung und hochsensiblen Stroboskopen ausgestattete Fahrzeuge, rollen noch bis September über die Autobahnen in NRW, um die Straßen nach Spurrinnen, mangelnder Griffigkeit und Rissen zu untersuchen.

Seit Anfang Juni findet die mittlerweile vierte Wiederholungsmessung der "Zustandserfassung und -bewertung" (ZEB) auf den Bundesautobahnen in Nordrhein-Westfalen statt. Mit dem Abschluss der alle vier Jahre durchgeführten ZEB liegt dem Landesbetrieb Straßenbau NRW ein objektives Gesamtbild des Bundesautobahnnetzes vor. Die Daten der ZEB sind die Voraussetzung für das Erhaltungsmanagement bei Straßen.NRW und gehen darüber hinaus noch in die Arbeit verschiedenster Bereiche des Landesbetriebes ein.

So hilft die ZEB bei Priorisierungslisten und ermöglicht eine am tatsächlichen Bedarf orientierte Verteilung des Geldes im Straßenbau. Wirtschaftliche und bautechnische Analysen helfen dem Straßenbau der Zukunft. Weiterhin liefern die gewonnenen Daten im Rahmen des "Pavement-Management-Systems (PMS)" die Grundlage einer detaillierten Analyse, die eine objektive und gezielte Erhaltungsplanung von Straßen unterstützt. Werden unterschiedliche Budgets in das System eingegeben, zeigt das PMS Szenarien der voraussichtlichen Zustandsentwicklung in den kommenden Jahren.

Die Jahresmessung der Bundesautobahnen wird neben NRW auch noch in Thüringen, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schleswig-Holstein durchgeführt. Insgesamt kommen ca. 26.000 Kilometer unter die Räder der Messfahrzeuge einer Essener Firma.

Die Fahrzeuge arbeiten im fließenden Verkehr, so dass keine Sperrungen nötig sind. Aus den Werten für Unebenheiten, Griffigkeit, Flickstellen und Rissen des Asphalts oder Betons werden Substanzwerte und Gebrauchswerte und hieraus Gesamtwerte in der Skala von 1,0 bis 5,0 ermittelt. Die Werte fließen in eine elektronische Karte ein. Auf Knopfdruck kann der gemessene Zustand der Straße in einem bestimmten Abschnitt beurteilt werden. 50 Prozent der Autobahnen waren
2006 in Nordrhein-Westfalen in einem "sehr guten" Zustand, 32 Prozent erreichten ein "gut". Sieben Prozent waren in der schlechtesten Kategorie.

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17.06.2010
A45: Engpass an drei Wochenenden bei Dortmund

Bochum (straßen.nrw). Auf der A45 zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund/Witten und Castrop-Rauxel-Ost wird in Fahrtrichtung Dortmund/Oberhausen der rechte Fahrstreifen erneuert. Am kommenden Wochenende (18.6. bis 21.6.) und an den zwei darauffolgenden Wochenenden, jeweils von Freitag ab 20 Uhr bis Montag um 5 Uhr, ist eine Verkehrsführung eingerichtet, die jeweils nur einen verengten Fahrstreifen für den Verkehr freihält. Je nach Bauabschnitt werden auch die Anschlussstellen in dem Bereich gesperrt, während der Verkehr umgeleitet wird.

Auf Grund der starken Frosteinwirkung im vergangenen Winter muss auf einer Gesamtlänge von sechs Kilometern die Fahrbahndecke erneuert werden. Die Straßenbauer werden in drei Bauabschnitten jeweils auf einer Länge von 2.000 Metern die ausgediente Asphaltschicht zwölf Zentimeter tief abfräsen und neuen Asphalt einbauen.

Zwischen den Bauabschnitten wird die Verkehrsführung zurückgebaut, so dass in dieser Zeit wieder alle Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Nach Angaben der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr (Bochum) kosten die Arbeiten rund 580.000 Euro. Diese Mittel entstammen dem zweiten Konjunkturprogramm des Bundes.

Die drei Wochenendeinsätze im Überblick
§ Freitag bis Montag (18.6. bis 21.6.) im Bereich der Anschlussstelle Dortmund-Eichlinghofen und dem Autobahnkreuz Dortmund-West:
à Sperrung der Aus- und Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen. Die Umleitung erfolgt über das Autobahnkreuz Dortmund-West zur Anschlussstelle Dortmund-Eichlinghofen bzw. über die L 523 "Universitätsstraße"; Stadtstrasse "Hauer"; Anschlussstelle Dortmund-Dorstfeld - B 1 Autobahnkreuz Dortmund-West.

§ Freitag bis Montag (25.6. bis 28.6.) im Bereich Autobahnkreuz Dortmund-West und Anschlussstelle Dortmund-Hafen:
à Sperrung der Tangente und Kreisfahrt im Autobahnkreuz Dortmund-West, Umleitung über die Anschlussstelle Dortmund-Eichlinghofen. Sperrung der Ausfahrt Anschlussstelle Dortmund-Hafen, Umleitung über das Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost zur Anschlussstelle Dortmund-Hafen.

§ Freitag (2.7. bis 5.7.) im Bereich der Anschlussstelle Dortmund-Hafen und dem Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost:
à Sperrung der Tangente und Kreisfahrt in der Anschlussstelle Dortmund-Hafen, Umleitung über das Autobahnkreuz Dortmund-West.

Bei schlechtem Wetter können sich die Arbeiten verzögern.

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10.06.2010
Fahnenappell von Straßen.NRW: Auf sicheren Sitz achten

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen appelliert an die Autofahrer, regelmäßig vor Fahrtantritt die Fan-Fahnen, die in die Türfalzen gesteckt werden, auf einen festen Sitz zu kontrollieren. Bei hohen Geschwindigkeiten können sich die Fahnen leicht lösen oder abbrechen und dem Hintermann auf die Windschutzscheibe oder vor das Helmvisier wehen. Dadurch können sich die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer erschrecken oder im schlimmsten Fall in ihrer Sicht behindert werden. Zudem müssen die Straßenwärter des Landesbetriebes die abgebrochenen Fahnen wieder aus den Straßengräben fischen.
Bei der Fußball-Europameisterschaft vor zwei Jahren mussten an Autobahnen,
Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen tausende Fahnen an den Straßenrändern aufgesammelt werden.

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01.06.2010
A2: Sanierung der Fahrbahn bei Bad Oeynhausen rund um die Uhr

Hamm (straßen.nrw). Am kojmmenden Freitag (5.6.) beginnt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm auf der A2 mit der Sanierung der Fahrbahn im Bereich des Autobahnkreuzes Bad Oeynhausen. Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Dortmund auf zwei eingeengten Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt. Die Arbeiten sollen bis zum darauffolgenden Sonntag (13.6.) dauern. Um die Bauzeit und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, wird im Schichtbetrieb rund um die Uhr gearbeitet.
Der Aufbau und Abbau der Verkehrsführung wird ausschließlich am Wochenende statt finden. Die Arbeiten kosten 100.000 Euro.

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11.05.2010
A30: Webkameras an Großbaustelle bei Lotte / Osnabrück

Hamm (straßen.nrw). Die seit Anfang März laufende große Deckensanierung zwischen der Anschlussstelle Lotte und der Anschlussstelle Hasbergen - Gaste ist jetzt auch im Web sichtbar. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm hat unter www.strassen.nrw.de/projekte/ in jede Fahrtrichtung eine Webkamera eingestellt.
Dort sind jetzt die verkehrliche Situation und der Bauablauf sichtbar. Das 10 Millionen Euro teure Projekt soll im November fertig sein.
"Wir sind genau im Bauzeitenplan und der Verkehr läuft glatt durch", so der zuständige Bauüberwacher Thomas Mahnke von der Autobahnniederlassung Hamm.

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26.04.2010
Internationale Brückenbautagung in Köln

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Brückenbauexperten aus Verwaltungen in ganz Europa tagen in dieser Woche in Köln. Unter den 150 Teilnehmern sind neben Vertretern aus Deutschland auch 41 Tagungsteilnehmer aus 14 weiteren europäischen Ländern.
Zur Eröffnung der 32. Internationalen Arbeitstagung Brücken- und Ingenieurbau spricht der Minister für Bauen und Verkehr, Lutz Lienenkämper, ein Grußwort (Dienstag, 27. April 2010 um 9.15 Uhr, Köln, Best Western Premier Hotel Regent, Melatengürtel 15).

Auf der Tagesordnung stehen spektakuläre Bauwerke, wie z.B. der Hochmoselübergang bei Ürzig, die Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark oder die neue Elbebrücke bei Wittenberge.
Technische Neuerungen, wie z.B. innovative Stahlverbundbrücken, finden in den Vorträgen genauso Berücksichtung wie Rückblicke auf Ingenieurbaukunst vergangener Zeiten, so beim Thema "Budapest, die Stadt der schönen Donaubrücken".

Am zweiten Tag geht es vor allem um den Erhalt der Brückenbauwerke, die einer wachsenden Belastung durch immer mehr Verkehr ausgesetzt sind. "Strategie zur Ertüchtigung des Bauwerksbestands in Deutschland" heißt denn auch das Thema des obersten Brückenbauers der Nation, Joachim Naumann, aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Bonn. Strategien und Ansätze in der Beurteilung der Tragfähigkeit bestehender Straßenbrücken in Europa kommen ebenso zur Sprache wie das Vorgehen bei der zukunftsfähigen Ertüchtigung von Straßenbrücken.

Straßen.NRW hat in seinem rund 20.000 Kilometer langen Streckennetz über 12.000 Bauwerke, wie z.B. Brücken, Durchlässe oder Stützmauern. Brücken sind neben Tunneln die teuersten und empfindlichsten Bestandteile im Gesamtsystem "Straße".
In den letzen Jahren hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen jährlich über 75 Millionen Euro in die Erhaltung der 9.843 Brücken und der anderen Bauwerke investiert.

siehe auch: http://www.brueckenbauen.nrw.de/
_______________________

Landesbetrieb Straßenbau NRW, Zentrale Kommunikation fon (0209) 3808-333, fax (0209) 3808-549
Mail: kommunikation@strassen.nrw.de - Internet: www.strassen.nrw.de

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26.04.2010
A45: Entwässerungsarbeiten an der Talbrücke Rälsbach zwischen Siegen und Wilnsdorf

Hamm (straßen.nrw). Auf der A45 beginnt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm am Mittwoch (28.4.) mit Arbeiten an der Entwässerung der Talbrücke Rälsbach zwischen der Anschlussstelle Siegen-Süd und der Anschlussstelle Wilnsdorf. An der Brücke werden 300 Meter Entwässerungsleitung eingebaut. Die alte Freifallentwässerung wird umgebaut. Das Regenwasser von der Talbrücke wird über die neue Abwasserleitung gefasst und in die Kanalisation geleitet. Aus Umweltschutzgründen sind Freifallentwässerungen nicht mehr zeitgemäß und werden daher umgerüstet. Die Arbeiten finden mittels Brückenuntersichtgerät ausschließlich unterhalb der Brücke statt. Der Verkehr wird in beiden Fahrtrichtungen in eingeengten Fahrspuren an der Baustelle vorbeigeführt. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm geht davon aus, dass die Baumaßnahme Mitte Mai abgeschlossen ist. Die Entwässerungsarbeiten der Talbrücke Rälsbach kosten 161.000 Euro.

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20.04.2010
Girls'Day: Mädchen im Straßenbau

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Frauen im Straßenbau sind wie in anderen technischen Berufen auch eine Minderheit. Um das zu ändern, beteiligt sich Straßen.NRW auch in diesem Jahr am Girls'Day. Am kommenden Donnerstag (22.04.) werden über 100 Mädchen an mehreren Standorten des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen in technische Berufe reinschnuppern.
Die Aufgaben und Berufe im Straßenbau sind vielfältig, allein in elf Berufen bildet Straßen.NRW aus. Vielfältig ist auch das Spektrum der Tätigkeiten, in die Teilnehmerinnen einen ersten Einblick erhalten. In der Regionalniederlassung
(RNL) Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld und der Paderborner Außenstelle der RNL Sauerland Hochstift geht es um das Thema Planung einer Straße; die Teilnehmerinnen versuchen, eine optimale Linie für eine neue Straße zu finden.
Mit der Projektleiterin Straßenbau fahren die Mädchen in der Autobahnniederlassung Krefeld auf eine Baustelle der A59 in Duisburg. In der Außenstelle Hagen der RNL Südwestfalen geht es um das Thema Brückenbau einschließlich Besichtigung der neuen Ruhrbrücke bei Wetter im Zuge der Bundesstraße 226.
In etlichen Straßen- und Autobahnmeistereien geht es um die zahlreiche Aufgaben bei der Straßenunterhaltung. Brückenkontrolle proben die Mädchen in der SM Steinfurt. Eine Tagesbaustelle richten sie in der AM Dorsten ein. Auch in der SM Bergheim und in der AM Bad Wünnenberg geht es um Unterhaltungsarbeiten wie Grünschnitt, Streckenkontrolle und Absicherung von Arbeitsstellen.
"Bereits jetzt kann der Bedarf an Ingenieuren und Ingenieurinnen auf dem Arbeitsmarkt nicht gedeckt werden. Deshalb wollen wir Nachwuchsförderung betreiben und beteiligen uns am Girls'Day, erklärte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz in Gelsenkirchen. "Auch für unseren Betrieb wäre es bestimmt nicht schlecht, wenn wir den Frauenanteil in technischen Berufen weiter erhöhen könnten", so der Straßen.NRW-Chef.
Mit dem Aktionstag sollen Mädchen motiviert und ermutigt werden, sich für eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Technik, IT, im Handwerk oder für ein Studium der Ingenieurwissenschaft zu entscheiden. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, technische Berufsbilder und Studienfächer der Ingenieurwissenschaften für Mädchen erfahrbar zu machen, Frauen in diesen Berufen als weibliche Vorbilder zu präsentieren und für die Ausbildungsberufe im Landesbetrieb zu werben.
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09.04.2010

Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern

Wesel / Mönchengladbach (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Niederrhein lässt in den kommenden Wochen an allen Bundes- und Landesstraße in den Kreisen Heinsberg, Rhein-Kreis-Neuss, Viersen, Kleve, Wesel, Mettmann und den Außenbereichen der Städte Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf die Raupen des Eichenprozessionsspinners gezielt an den befallenen Bäumen bekämpfen.
Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners, einer von Juli bis September aktiven Mottenart. Die Raupen sind für den Menschen auf Grund ihrer giftigen Behaarung gefährlich. Bei Kontakt mit der Haut können starke Juckreize oder allergische Schockreaktionen auftreten. Werden Raupenhaare eingeatmet, kann es zu Entzündungen der Luftwege kommen.
Bei dem angewendeten Bekämpfungsverfahren werden die befallenen Bäume großflächig besprüht. Das aufgesprühte Mittel (Wirkstoff: Bazillus
Thuringiensis) wird durch die jungen Raupen über die Nahrung aufgenommen und führt dazu, dass durch eine Lähmung der Darmwand, die Raupen verhungern. Für Menschen oder Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich. Damit sich das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen verteilen kann, muss die Sprühaktion bei trockenem Wetter durchgeführt werden.
Für Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich.

Da für die Bekämpfung der Raupen lediglich ein Zeitraum weniger Wochen zur Verfügung steht, sind die mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Fahrzeuge bei entsprechender Wetterlage ab den frühen Morgenstunden bis in den Abend hinein unterwegs.

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08.04.2010
Mehr Verkehrssicherheit auf Autobahnen: Als erstes Bundesland warnt Nordrhein-Westfalen flächendeckend mit CB-Funk vor Baustellen

Düsseldorf. Die Verkehrsminister von Bund und Land, Dr. Peter Ramsauer und Lutz Lienenkämper, haben heute (07.04.) ein zusätzliches Sicherungssystem für Autobahnbaustellen vorgestellt. Es basiert auf CB-Funk-Sendern, die von mobilen Absicherungstafeln, von Arbeitsgeräten wie Kehrmaschinen und Streckenkontrollfahrzeugen oder von Leitkegeln in mehreren Sprachen die Warnung "Achtung Gefahrenstelle" ausstrahlen.

Das Warnsystem richtet sich vor allem an LKW-Fahrer. Die Warnung wird empfangen von Fahrzeugen, die mit CB-Funk ausgerüstet sind und ihn eingeschaltet haben.
Sie erfolgt auf unterschiedlichen Kanälen in verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, polnisch, russisch, litauisch, türkisch, tschechisch). Die Sender haben eine kurze Reichweite von ca. 350 Metern, erreichen also Fahrzeugführer kurz vor der Gefahrenstelle. Sie werden verkehrsabhängig gesteuert. Bei einer Geschwindigkeit unter 30 Stundenkilometer schalten sie sich ab.

"Unser Ziel ist mehr Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und für die Beschäftigten der Autobahnmeistereien. Sie machen oft einen lebensgefährlichen Job", sagte Dr. Ramsauer bei der Vorstellung des neuen Systems. Der Bundesverkehrsminister lobte die Erfindung, die zuerst in einem Pilotprojekt im Bereich der Autobahndirektion Nordbayern erprobt worden war. "Der CB-Funk ist ein sehr geeignetes Instrument, um speziell LKW-Fahrer vor Gefahrenstellen zu warnen."
Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper betonte: "In fast jeder Woche werden auf unseren Autobahnen Sicherungsanhänger zerstört, die mit Blinklichtern auf die Tagesbaustellen hinweisen. Dabei bleibt es nicht immer beim Sachschaden:
Leider werden oft auch Menschen verletzt, zum Teil schwer. Ich freue mich, dass wir das neue Warnsystem als erstes Bundesland flächendeckend einführen."
Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW, zeigte sich überzeugt, dass die LKW-Fahrer das zusätzliche Instrument nutzen werden.

Insgesamt hat Straßen.NRW 233 Funkwarnsender angeschafft. Die Beschaffung und Montage der Sender hat 640.000 Euro gekostet, die aus Mitteln des Bundes bezahlt wurden.

CB-Funk ist unter LKW-Fahrern immer noch weit verbreitet. Nach einer Stichprobe, die Straßen.NRW beauftragt hat, waren 75% der LKW entsprechend ausgestattet. Je nach Herkunft gab es erhebliche Unterschiede: 96% der polnischen LKW, 74 % der niederländischen LKW und 65 % der deutschen LKW hatten CB-Funk. Von den damit ausgerüsteten LKW hatten durchschnittlich 70 Prozent der Fahrer den CB-Funk während der Fahrt eingeschaltet.

Der LKW- und Schwerlastverkehr hat auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Tagesbaustellen im Verkehrsraum, zum Beispiel für Reparaturen, Wartungs- und Reinigungsarbeiten, sind für die beteiligten Straßenwärter und Mitarbeiter von Firmen sehr gefährlich. LKW-Fahrer übersehen manchmal bei enger Kolonnenfahrt die Warnhinweise.

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31.März 2010
Straßen.NRW: Winter hat alle Rekorde geschlagen

Gelsenkirchen (strassen.nrw). Auch wenn man den Winter nicht vor den Eisheiligen beerdigen soll, Straßen.NRW hat eine erste Bilanz gezogen. 270.000 Tonnen Salz wurden in dieser Wintersaison 2009/2010 auf den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen gestreut. Über 450.000 Arbeitsstunden waren die Beschäftigten im Winterdienst im Einsatz. Die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit bei Schnee und Eis hat Straßen.NRW in dieser Saison 56 Millionen Euro ge-kostet; das ist mehr als das Doppelte der Kosten in einem durchschnittlichen Winter.
Straßen.NRW Geschäftsführer Ralf Pagenkopf resümiert: "Wir waren gut vorbereitet, was die Organi-sation des Winterdienstes angeht, was die Leistungsfähigkeit und Motivation unserer Beschäftigten und was unsere Ausstattung mit Geräten angeht. Bei der Versorgung mit Streumaterial gibt es Opti-mierungsbedarf, den ich vor allem aber bei unseren Lieferanten sehe."

Jetzt heißt es für die Straßenwärter: die Winterdienstgeräte reinigen und pflegen und sich den ganz normalen Arbeiten bei der Streckenunterhaltung zu widmen. Frostschäden beseitigen, Baustellen einrichten, Schilder und Abflüsse reinigen, Grünpflege, Schutzplanken reparieren - an und auf der Straße ist immer etwas zu tun.

Der Winter 2009/2010 war nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes in Nordrhein-Westfalen lan-desweit gegenüber dem langjährigen Mittel um 1.8 Grad zu kalt und damit der kälteste Winter seit 14 Jahren (1995/96). Diese Spitzenstellung zeigt sich auch in der Anzahl der Tage mit Nachtfrost (46 im Flachland bis 81 im Bergland) und Dauerfrost (16 im Flachland bis 61 im Bergland).
In Nordrhein-Westfalen hat es so oft geschneit wie seit 1980/81 nicht mehr. Es wurden Schneefallta-ge zwischen 24 im Flachland und bis zu 60 im Bergland registriert. Die Zahl der Tage mit einer Schneedecke ab einem Zentimeter lag zwischen 24 bei Geilenkirchen und 82 auf dem Kahlen Asten; das hat es seit dem Winter 1978/79 nicht mehr gegeben.
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A42: Neue Lärmschutzwände bei Herne

Bochum (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen beginnt am Donnerstag (25.3.) mit dem Neubau der Lärmschutzwände entlang der A42 zwischen dem Autobahnkreuz Herne und Herne-Börnig. Auf einer Länge von fünf Kilometern werden in Richtung Dortmund die alten Lärmschutzwände demontiert und neue aufgestellt. Die Arbeiten beginnen schon am Mittwoch mit der Einrichtung der Baustellenverkehrsführung. Der Verkehr wird auf einer Länge von 700 Metern, beginnend an der Anschlussstelle Börnig, in Richtung Dortmund auf zwei verengten Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt. In Fahrtrichtung Duisburg wird in voraussichtlich drei Wochen ebenfalls mit der Demontage der alten und Montage der neuen Wände begonnen. Dann wird parallel in beiden Richtungen gebaut. Die Bauabschnitte bewegen sich von Ost nach West. Die Arbeiten sollen im Oktober abgeschlossen sein. Sieben Millionen Euro an Bundesmitteln werden nach Angaben der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr (Bochum) verbaut.

Zum Hintergrund
Das Projekt "Parkautobahn A42" verwandelt den Emscherschnellweg in einen "Freeway der urbanen Kulturlandschaft". Er soll zum zentralen Zugang zum Emscher Landschaftspark gestaltet werden, indem architektonische und landschaftsarchitektonische Projekte und Installationen neue Wahrnehmungen ermöglichen und Zugänge eröffnen. Der Emscherschnellweg A42 im Emscher Landschaftpark verwandelt sich für die Kulturhauptstadt 2010. Neue Formen für das "Begleitgrün" an den Seiten- und Mittelstreifen, kreative Ansichten von Lärmschutzwänden, die Kennzeichnung besonderer Orte durch Landschaftsfenster sowie der "Ohrenparks" im Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost, die im direkten Bezug zum jeweiligen Abschnitt stehen, zählen zu den kreativen Lösungen an der zukünftigen "Panoramastraße".

Die ersten Bausteine der Parkautobahn sind in diesem Jahr zu sehen. Das Projekt ist aber vor allem auf die Zukunft ausgerichtet und soll seine volle Kraft im Laufe der nächsten 20 Jahre erhalten.

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16.03.2010
Frühlingstemperaturen machen Kröten aktiv!
Straßen.NRW bittet Autofahrer um Rücksichtnahme auf Amphibien

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Darauf freut sich wohl jeder: endlich frühlingshafte Temperaturen. Nach dem langen und heftigen Winter wird es auch wirklich Zeit. Aufkeimende Frühlingsgefühle bei steigenden Temperaturen werden in den kommenden Tagen und Nächten zahlreiche Kröten aus ihren Winterverstecken treiben. Ziel der Wanderungen sind die Tümpel, Bäche und Weiher, in denen sie geboren wurden, wo die weiblichen Tiere ihren Laich ablegen.

Auf ihrer "Hochzeitsreise" sind Frosch, Unke, Molch & Co. durch den Straßenverkehr bedroht, aber auch Autofahrer müssen mancherorts mit erhöhter Rutschgefahr durch überfahrene Tiere rechnen. Die Straßenmeistereien des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen kennen die Wege der Kröten und haben sich auf die Sicherung der Krötenwanderwege vorbereitet: Warnschilder mit dem Zusatzzeichen Krötenwanderung (Z1006-37) wurden aufgebaut, Krötenzäune errichtet und Sammelbehälter aufgestellt. Wo vorhanden, wurden fest installierte Amphibientunnel unter den Straßen gereinigt, einige Straßen werden sogar zeitweise in den Abend- und Nachtstunden gesperrt.

Die Straßenmeistereien arbeiten dabei mit Landschaftsbehörden, örtlichen Naturschutzgruppen aber auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich im Amphibienschutz engagieren. Die freiwilligen Helfer arbeiten spät abends und früh morgens als "Krötentaxi": Sie tragen die Sammelbehälter über die Straßen, in denen die Amphibien landen, wenn es an den Schutzzäunen nicht weitergeht.

"Runter vom Gas und vorsichtig fahren sollen Autofahrer, wenn Sie das Warnschild
101 mit dem Zusatz 'Krötenwanderung' sehen", bittet Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW. Tödlich für die Kröten sei nämlich nicht nur das direkte Überfahren, auch der Luftdruck, den die Karosserie erzeugt, wenn ein Fahrzeug zu schnell über die Kröte hinweg fährt, könne tödlich wirken.


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04.03.2010
A42: Sperrung in der Anschlussstelle Duisburg-Baerl

Krefeld (straßen.nrw). Von Samstag (6.3.) bis zum Sonntag (28.3.) ist die Auffahrt der Anschlussstelle Duisburg-Baerl in Richtung Dortmund gesperrt. Auf der A42 stehen zur gleichen Zeit nur zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung.
Die Umleitung für die gesperrte Auffahrt führt über die A42 in Richtung Kamp-Lintfort bis zur Anschlussstelle Moers-Nord. Dort kann wieder auf die Richtung Dortmund gewechselt werden.

Die Fahrbahnübergänge an den beiden Brückenenden der A42 Rheinbrücke werden in dieser Zeit instand gesetzt. Fahrbahnübergänge sind hoch belastete Stahlkonstruktionen, die einen sicheren und reibungslosen Übergang auf die Brückenfahrbahn ermöglichen. Da die Einrichtung der Verkehrsführung für die Baustelle witterungsabhängig ist, können sich kurzfristig Verschiebungen ergeben. Die Instandsetzung kostet nach Angaben der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld ca 800.000 Euro.

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Auch die öffentlichen Dienste haben sich seit einiger Zeit auf einen betriebswirtschaftlichen Weg gemacht. Informationen aus dem Internet bieten auf Grund der gewünschten Schnelligkeit der Informationsbeschaffung das wichtigste Instrument.
Eine zielgerichtete Bündelung dieser Informationen, wie dieses auf
www. kommunalinnovationen.de geschieht, hilft somit die Türen für die öffentlichen Dienste zu öffnen.

Frau Dipl.-Verw. C. N. Gräfingholt
Abteilungsleiterin Service
Landesbetrieb Straßenbau
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