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aktuelle Infos straßen.nrw


01.02.2012
A40: Gehölzpflege bei Mülheim

Mülheim (straßen.nrw). Seit Anfang der Woche werden zur Erhaltung der Verkehrssicherheit umfangreiche Gehölzpflegearbeiten im Bereich der A40 Abfahrt Mülheim-Heißen in Fahrtrichtung Venlo durchgeführt. Zwischen der rechten Hauptfahrspur und der A40-Abfahrt wird der "veraltete", 40 bis 50 Jahre alte Baumbestand "verjüngt": Abgestorbene Bäume, so genanntes "Totholz", werden entfernt und der Bestand durchgeforstet sowie Sträucher "auf den Stock gesetzt".
Die umfangreichen Pflegearbeiten auf einer Gesamtfläche von drei Hektar dauern voraussichtlich bis Ende Februar und kosten 50.000 Euro. Gepflegt werden die Gehölzbestände in beiden Fahrtrichtungen, dazu wird abschnittsweise der Standstreifen gesperrt.

Zum Hintergrund:
Dass Grünflächen in Kulturlandschaften und insbesondere in der Nähe von stark frequentierten Verkehrswegen nicht sich selbst überlassen werden können, ist unstrittig. Sie bedürfen einer dauerhaften, gezielten Pflege, die auch unter wirtschaftlichen Aspekten gesehen werden muss. Die alten Gehölzbestände mit sehr hohen Baumanteilen haben sich aufgrund der starken Konkurrenz untereinander zu typischen, so genannten Stangenwäldern mit geringer Artenvielfalt entwickelt.
Ziel der Pflege ist es, durch Entnahme von nicht standsicheren und kranken Bäumen die Pflanzungen auszulichten, um zurückgedrängte Straucharten und Hochstaudenfluren zu fördern. Die ausgelichteten Pflanzungen entwickeln sich standsicher und unerwünschte Auswirkungen auf den Verkehrsraum werden vermindert. Die Gehölze werden "auf den Stock gesetzt", das heißt zehn Zentimeter über dem Boden abgesägt. Die auf den "Stock gesetzten" Gehölze treiben ein Jahr später strauchartig wieder aus und lockern den Bestand auf.

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16.01.2012
A2: Auf sechs Fahrstreifen vom Ruhrgebiet bis Berlin

Gelsenkirchen/Kamen (straßen.nrw). Die Zeit der großen Baustellen für den Ausbau der A2 zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin ist Geschichte: Eine der wichtigsten Ost-West-Autobahnen Deutschlands ist jetzt durchgehend sechsstreifig ausgebaut.
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und NRW-Verkehrsminister Harry K.
Voigtsberger gaben heute (16.1.2012) den letzten, insgesamt rund neun Kilometer langen Ausbauabschnitt zwischen dem Kamener Kreuz und der Anschlussstelle Hamm offiziell für den Verkehr frei. Die Bundesregierung investierte rund 90 Millionen Euro in diesen Autobahnabschnitt. Der sechsstreifige Ausbau der insgesamt 470 Kilometer langen A2 ist damit abgeschlossen.

"Jetzt stehen den Verkehrsteilnehmern durchgängig sechs Fahrspuren zwischen Oberhausen und Berlin zur Verfügung. Die A 2 ist damit eine leistungsfähige und sichere Magistrale, die das Ruhrgebiet mit den Wirtschaftszentren Hannover, Braunschweig und Magdeburg und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg verbindet. Insgesamt hat der Bund in den sechsstreifigen Ausbau der A 2 rund 3 Milliarden Euro investiert", so Bundesverkehrsminister Ramsauer.

"Mit dem heutigen Tag finden die erheblichen Kraftanstrengungen für den Ausbau der A 2 ihren Abschluss. Der Ausbau auf sechs Fahrstreifen wird Staus und Fahrtzeitverluste erheblich reduzieren und die Verkehrssicherheit erhöhen.
Höhere Lärmschutzwände und Lärm mindernder Asphalt sorgen dafür, dass der Lärmschutz für die Anwohner sich spürbar verbessert", sagte Minister Voigtsberger. "Nun fehlt auf diesem Autobahnabschnitt noch die letzte Deckschicht, die aus so genanntem offenporigen Asphalt bestehen soll. Dieser verringert die Verkehrsgeräusche. Wir können ihn aber erst einbauen, wenn wir im Frühjahr beständig frostfreies Wetter haben", erläutere Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW. Erst wenn dieser letzte Arbeitsschritt getan ist, wird die jetzt noch gelbe Baustellenmarkierung durch eine weiße, endgültige ersetzt.

Der sechsstreifige Ausbau der in Nordrhein-Westfalen 195 Kilometer langen Autobahn hat schon 1976 mit dem rund zwölf Kilometer langen Autobahnabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost und Kreuz Kamen begonnen. Grundlage dafür war der Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 1971 bis 1985. Darin war die Verbreiterung der A2 allerdings noch mit einer nachrangigen Dringlichkeitsstufe aufgeführt. Bedingt durch die völlig veränderten Verkehrsverhältnisse nach der Wiedervereinigung wurde die Maßnahme dann im Bundesverkehrswegeplan 1992 als "Vordringlicher Bedarf" ausgewiesen. Im Frühjahr 2007 bekam Straßen.NRW vom Bund den Auftrag, den noch nicht sechsstreifig ausgebauten Streckenabschnitt vom Kamener Kreuz bis zur Anschlussstelle Hamm-Uentrop auszubauen.

Inzwischen passieren die A2 in den Ballungsräumen bis zu 120.000 KFZ/Tag. Am Kamener Kreuz sind das durchschnittlich 80.000 Fahrzeuge am Tag, am Autobahnkreuz Oberhausen sogar 130.000 Fahrzeuge und am Autobahnkreuz Bielefeld fahren im Schnitt knapp 110.000 Fahrzeuge täglich.

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12.01.2012
Fusion: Neue Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr betreut das gesamte Straßennetz von Marl bis Wuppertal und von Duisburg bis Unna

Bochum/Essen (strassen.nrw). Die bisher eigenständigen Straßen.NRW-Häuser, das
Planungs- und Baucenter Essen und die Niederlassung Ruhr in Bochum, sind zum ersten Januar zur neuen Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr verschmolzen. Heute
(12.1.2012) trafen sich alle Kolleginnen und Kollegen auf Einladung der Geschäftsführung im Volkshaus in Herne. Dort begrüßte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz die Beschäftigten der beiden Niederlassungsteile und stellte Michael Gebert als Leiter der neuen Niederlassung vor. Michael Gebert hat bisher die Niederlassung in Bochum geleitet. Alfred Lützler, der Leiter des bisherigen Planungs- und Baucenters ist in den Ruhestand gewechselt.

An den beiden Niederlassungsstandorten Bochum (365) und Essen (172) sowie in den zugehörigen Meistereien Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Marl und Unna arbeiten insgesamt 537 Straßenplaner, Bauingenieure und Techniker, Straßenwärter und Verwaltungsfachkräfte. Alle Beschäftigten bleiben an ihren angestammten Arbeitsplätzen in Essen und Bochum und betreuen das 1.500 km Kilometer lange Straßennetz im zentralen Ruhrgebiet und in den Kreisen Recklinghausen und Unna.

In den Auftragsbüchern der Niederlassung stehen derzeit große und verkehrspolitisch wichtige Straßenprojekte wie der Ausbau der A1 bei Wermelskirchen/ Remscheid, A3 Umbau Autobahnkreuz Breitscheid, Lärmschutz an der
A45 in Dortmund-Bittermark, der Ausbau der A40 mit dem Bau des Bochumer Westkreuz, der Aufbau von Stauwarnanlagen an der A42 und A43. Zum Aufgabenspektrum gehört aber auch die Betreuung der A42-Parkautobahn oder die Felshangsicherung an der Hengsteystraße in Dortmund-Syburg. Die Bauprojekte haben ein durchschnittliches Bauvolumen von jährlich mehr als 150 Mio. Euro.

Die Abteilungen Planung und Bau werden von je einer Abteilungsleitung im Haus Bochum und Essen geleitet:

Abteilung Planung: Elfriede Sauerwein-Braksiek, Haus Bochum und Ursula Buttgereit, Haus Essen.
Abteilung Bau: Kathrin Heffe, Haus Bochum und Ahmed Karroum, Haus Essen.
Die Abteilungen Personal/Service und Betrieb werden von Bernd Schnäbelin und Franz-Josef Neuhaus geleitet.
Die Meistereien in Duisburg und Dortmund mit zusammen 66 Beschäftigten leitet Hans-Jürgen Busche. Die Leitung der 88 Beschäftigten der Meistereien Gelsenkirchen, Marl und Unna liegt bei Olaf Michaelis.


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02.01.2012
Bilder eines Jahres: 10 Jahre Straßen.NRW - 100 Veranstaltungen

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Seinen zehnten Geburtstag hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen im ablaufenden Jahr mit rund 100 dezentralen Veranstaltungen in der Region gefeiert. Die großen Einrichtungen von Straßen.NRW wurden dafür einen Monat lang als "RegioStar" ausgerufen, um die Einwohner vor Ort über das Leistungsspektrum und die Aufgaben eines modernen Mobilitätsdienstleisters zu informieren. Tage der offenen Tür demonstrierten die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Landesbetriebes, sonst verschlossene Türen beispielsweise von Brücken und Tunneln öffneten sich für interessierte Bürger, Kooperationen mit Medien versprachen Gewinne als Belohnung für Straßenbauwissen bei Preisrätseln und Mitarbeiter von Straßen.NRW engagierten sich mit Hilfen im sozialen Bereich. "Ein runder Geburtstag neigt sich dem Ende, bei dem er vor allem auch darum ging, unsere Leistungen und unser Können den 18 Millionen Einwohnern von Nordrhein-Westfalen zu zeigen", hieß es in Gelsenkirchen.

Januar
Die Zentrale in Gelsenkirchen geht mit gutem Beispiel voran und präsentiert sich als erster RegioStar. Ein Tag der offen Tür informiert über zentrale Themen wie das Baustellenmanagement, die Tunnelsicherheit, die Planung von Straßen und Landespflege entlang der Straßen, während an der Außenwand des Gebäudes am Wildenbruchplatz in den dunklen Stunden die Illumination des 10-Jahres-Logos erstrahlt. Der Verkehrsminister in Düsseldorf lässt Glückwünsche zum zehnten Geburtstag ausrichten

Februar
Der RegioStar Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe veranstaltete landesweite Preisrätsel in Kooperation mit einer regionalen Tageszeitung. Die Gewinner durften als erste über die neue A33 fahren, die Portabrücke von innen besichtigen und das Einhängen der letzten Stahlseile einer Stahlträgerbrücke beobachten.

März
An allen Fahrzeugen der Regionalniederlassung Südwestfalen wurden per Aufkleber die Höhenangaben der A45-Siegtalbrücke abgefragt. Die Gewinner durften die höchste Autobahnbrücke Nordrhein-Westfalen später besichtigen, zitterige Knie eingeschlossen. In den südwestfälischen Straßenmeistereien fanden Informationstermine für die lokalen Medien statt.

April
Eine Betriebssportmannschaft der Regionalniederlassung Rhein-Berg vertritt die grün-roten Landesfarben von Straßen.NRW aktiv und per Info-Stand beim traditionellen Radrennen "Rund um Köln". Interessierte werden über den Stand der Arbeiten für den Ausbau der A1 bei Köln-Lövenich und der dazugehörigen "Lärmschutzeinhausung" informiert. Und natürlich lädt Straßen.NRW Mädchen und junge Frau zum "Girl´s Day" ein.

Mai
Die Regionalniederlassung Ruhr ist RegioStar und erinnert mit einem überdimensionalen Banner am Hauptsitz in Bochum an die Kulturhauptstadt 2010 und die Gestaltung der A40-Lärmschutzwand. "Kreativ statt destruktiv" können junge Menschen an einem Graffiti-Projekt teilnehmen, die Autobahnmeisterei Duisburg wird 75 Jahre alt und feiert mit einem "Tag der offenen Tür".

Juni
Einen Schwerpunkt auf soziale Unterstützung legt der RegioStar Autobahnniederlassung Hamm mit seinen zwölf Autobahnmeistereien. Sie gehen in Kindergärten und Schulen und ein SOS-Kinderdorf, um Spielgeräte und Gehwege anzulegen oder instand zu setzen. Die Belegschaft einer Meisterei spendet Blut.
An zentraler Stelle in Hamm präsentiert sich die Autobahnniederlassung mit einem "Markt der Möglichkeiten".

Juli
Der RegioStar Niederrhein informiert vor allem über seine großen Bauprojekte an der Grenze zu den Niederlanden wie der A52 und der A61/A74. Das 50-jährige Bestehen der Straßenmeisterei Geldern schließlich wird genutzt als öffentliche Präsentation des Betriebsdienstes auf den Straßen sowie aller übrigen Aufgabenbereiche einer Niederlassung bei der Planung und dem Bau einer Straße.

August
Der RegioStar Autobahnniederlassung Krefeld lädt Interessierte zu Tunnelführungen in Duisburg ein und organisiert eine nächtliche Führung auf der Rheinbrücke von Ilverich mit atemberaubenden Aussichten. Internetfreaks können sich beim "Geocaching" quer über die Autobahnen des Rheinlandes austoben.

September
Die Regionalniederlassung Münsterland geht "in die Region" und informiert über Fachthemen wie Baumkontrolle, Ampeltechnik, Landschaftspflege und Bauüberwachung an konkreten Beispielen vor Ort. Coesfelder Schulen nehmen an einem Infotag zu Planung und Bau von Straßen teil, bei zwei Projekten konnte die Kunst des Graffitis ausprobiert werden.

Oktober
Die Regionalniederlassung Ville-Eifel präsentiert sich auf dem NRW-Tag in Bonn mit Themen wie Winterdienst, Baumkontrolle und Motorradsicherheit. An der dem Tagebau weichenden A4 wird ein Tag der offenen Baustelle organisiert. Der Aktionsmonat mündet in einem Tag der offenen Tür in der Niederlassung in Euskirchen.

November
Auszubildende der Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift produzieren ein Video über Straßen.NRW und stellen es im Internet-Kanal "You Tube" ein. Ein Fotowettbewerb zeigt ungewöhnliche "Straßenansichten". In der Straßenmeisterei Brakel öffnet ein Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art.

Dezember
Das Jubiläumsjahr beschließt das Straßen.NRW-Planungs- und Baucenter Ruhr in Essen mit einem Tag der offenen Tür, bei dem große Planungs- und Bauprojekte im Ruhrgebiet vorgestellt werden. Besichtigungen für Schulklassen finden auf der A44-Baustelle zwischen Velbert und Ratingen statt.


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30.11.2011
10 Jahre Straßen.NRW: Planungs- und Baucenter Ruhr wird "RegioStar"

Essen (straßen.nrw). Im Dezember darf sich das Planungs- und Baucenter Ruhr einen Monat lang als "RegioStar" des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen feiern lassen. Anlass ist das zehnjährige Bestehen von Straßen.NRW. Am 1.1.2001 wurde der Landesbetrieb aus der Taufe gehoben. 175 Mitarbeiter des Planungs- und Baucenters Ruhr mit seinem Sitz in Essen sind zuständig für große Planungs- und Bauprojekte im Ruhrgebiet und im Großraum Wuppertal.
In 2011 ist bei Straßen.NRW jeden Monat eine andere Einrichtung der "RegioStar", um die Aktivitäten und Projekte als ganzheitlicher Mobilitätsdienstleister der jeweiligen Region hervorzuheben.

380 Millionen Euro hat das Planungs- und Baucenter seit seiner Gründung in den vergangenen fünf Jahren in die Region investiert. Das Hauptaugenmerk galt dabei dem sechsstreifigen Ausbau der A1 zwischen Wuppertal und Wermelskirchen. Viel Zeit für die Jubiläumsfeierlichkeiten bleibt dabei nicht: Aktuell wird die A44 zwischen Ratingen und Velbert gebaut. Das Projekt steht mit einem Bauvolumen von 222 Millionen Euro auf dem Programm.

Brücken
Im Dienstgebäude in Essen ist auch der Sitz der "Projektgruppe Brückenertüchtigung". Mehr als 9.000 Brücken mit einer Gesamtlänge von rund 370 Kilometern betreut Straßen.NRW an Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen. Besonders ältere Bauwerke leiden unter dem ständig anwachsenden Schwerlastverkehr. Die meisten Brücken sind zwischen 1960 und 1980 gebaut worden. Um die Brücken an Nordrhein-Westfalens Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen leistungsfähig und sicher zu erhalten, ermittelt die "Projektgruppe Brückenertüchtigung", welche Bauwerke besonders belastet sind und welche Maßnahmen notwendig sind, um mögliche Defizite so schnell wie möglich zu beseitigen.

Aufgrund des sehr großen Bestands an Brücken in Nordrhein-Westfalen muss die Projektgruppe nach einer Prioritätenreihung vorgehen. In einem ersten Arbeitspaket sind 300 Großbrücken zeitnah zu untersuchen. Dabei sollen die Hauptrouten für den Schwerverkehr in Nordrhein-Westfalen wie die Autobahnen A1, A2, A3 und A40 zuerst bearbeitet werden. Mit 3,5 Milliarden Euro kalkuliert Straßen.NRW das Bauvolumen für die sich aus der Überprüfung dieser Brücken ergebenden Ertüchtigungsmaßnahmen.

Tag der offenen Tür
Für die Einwohner in der Region organisiert das Straßen.NRW Planungs- und Baucenter am Donnerstag, 8. Dezember, von 10 bis 14 Uhr einen "Tag der offenen Tür" im Büropark Essen Bredeney, Hatzper Straße 34. Dabei werden die Aufgaben des Planungs- und Baucenters mit den größeren Planungs- und Bauprojekten interessierten Bürgern von den Mitarbeitern des Hauses vorgestellt. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

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16.11.2011
Ein Toter und 14 Verletzte in 2011: Straßenwärter leben gefährlich

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Ein getöteter Straßenwärter und 14 überwiegend schwer verletzte Kollegen bei elf fremdverschuldeten Unfällen sind die bisherige traurige Statistik des Jahres 2011 beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Heute (16.11.) gedachten Mitarbeiter von Straßen.NRW und Vertreter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen den verunglückten Mitarbeitern bei der traditionellen Kranzniederlegung an Buß- und Bettag an der Autobahnkapelle in Tungerloh-Capellen an der A31. Seit 1993 kamen somit 17 Beschäftige des Straßenunterhaltungsdienstes in NRW ums Leben.

"Damit wird leider wieder das 13-fach höhere Risiko der Straßenwärter untermauert, im Job ums Leben zu kommen", stellte Michael Heinze aus dem NRW-Verkehrsministerium fest. Die rund 2.000 Straßenwärter von Straßen.NRW arbeiteten in ständiger Gefahr bei ihrer täglichen Aufgabe, für verkehrssichere Straßen zu sorgen. "Ich kann nur an alle Autofahrer appellieren, besonders in Baustellen vorsichtig zu fahren, sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu halten und nicht durch Handys oder Navigationsgeräte von der Konzentration auf die Menschen, die auf der Straße arbeiten, abhalten zu lassen", betonte Heinze.

"Wir werden weiter nicht nachlassen, unsere Straßenwärter in Schulungen für die gefährlichen Situationen zu sensibilisieren und ihnen eine optimale Ausrüstung zur Verfügung zu stellen", hob Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW, hervor. "Und trotzdem sind uns leider häufig die Hände gebunden, wenn Verkehrsteilnehmer sich nicht angepasst verhalten, keine Rücksicht nehmen und unsere Mitarbeiter in höchstem Maße gefährden."

Die 2.000 Straßenwärterinnen und Straßenwärter bei Straßen.NRW gewährleisten den sicheren Betrieb auf mehr als 20.000 Kilometern überörtlichen Straßen. Sie holen Hindernisse von der Fahrbahn, richten Baustellen ein, reparieren Schutzplanken, warten und reinigen Verkehrsanlagen und räumen im Winter die Fahrbahnen.
Insgesamt registrierte die Abteilung Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW seit 1993 rund 450 fremd verschuldete Unfälle mit Personenschaden. Noch einmal so viele Unfälle verliefen mit Sachschäden. Die schwersten Unfälle werden auf Autobahnen durch unaufmerksame Fahrer verursacht.

Hinzu kommen Arbeitsunfälle, die nicht durch fremdes Einwirken verschuldet wurden. Die meisten dieser Unfälle passieren im Bereich der Grünpflege am Rand der Straßen. Dabei arbeiten die Beschäftigten häufig in unwegsamen Bereichen mit gefährlichen Geräten wie Kettensägen. Die Mitarbeiter stürzten bei der Arbeit oder knickten um, schleudernde Äste führten trotz Sicherheitsausrüstung zu Verletzungen.

Um die Unfallzahlen zu reduzieren, steht Arbeitsschutz bei Straßen.NRW ganz oben auf der Agenda. Tagesbaustellen werden seit einigen Jahren durch Warnschwellen und durch den Einsatz von CB-Funk-Warnern zusätzlich abgesichert. Eine wichtige Aufgabe der Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW ist auch die Weiterentwicklung der persönlichen Schutzausrüstung sowie die Schulung der Straßenwärter, damit auch bei Routinearbeiten Gefährdungen noch wahrgenommen werden.

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07.11.2011
Straßen werden nicht mehr "geteert"

Auch wenn es sich hartnäckig im Sprachgebrauch hält: Straßen in Deutschland werden schon seit Ende der 1970er Jahre nicht mehr "geteert", Ende der 1980er Jahre wurden teer- und pechhaltige Mischgute sogar ganz verboten. Der Grund: Bei der Herstellung und beim Einbau von heißem teer- und pechhaltigem Mischgut entstehen ungesunde Dämpfe.

Früher wurden Straßenpech beziehungsweise Straßenteer, Mischungen aus Straßenpech und Bitumen sowie andere teer- und pechhaltige Bindemittel in verschiedenen Bereichen des Straßenbaus eingesetzt. Sie dienten vor allem als Bindemittel für Schichten des Straßenoberbaus (zum Beispiel so genannte Teerasphaltbinder und Teerasphaltbeton). Während Bitumen aus Erdöl gewonnen wird, stammt Pech aus Steinkohle.
Heute wird im Straßenbau "Bitumen" als Bindemittel für Heißmischgut und als Basis für Anspritzmittel ("Bitumenemulsionen") eingesetzt. Aus Gesteinskörnungen und Bitumen wird Asphaltmischgut hergestellt, das als Baustoff für die Asphaltschichten des Straßenoberbaus dient.

Insofern ist das "Teeren" der Straße ein sprachliches Relikt aus der Vergangenheit und hat mit der Herstellung einer neuen Asphaltschicht nichts zu tun. Unsere Straßen werden "asphaltiert". Und dabei kommen verschiedene Sorten und Bauweisen zum Einsatz:

Gussasphalt
Offenporiger Asphalt oder "Flüsterasphalt"
Offenporiger Asphalt der 3. Generation
Schwarz/Weiß-Bauweise

Mehr zum Thema:

Weniger Dämpfe - gesünderes Arbeiten für Straßenbauer
Thema Asbest - Vorschriften beim Asphalt-Fräsen
Herstellen von lärmenarmen Fahrbahnbelägen im kommunalen Straßenbau

Gussasphalt

Gussasphalt ist sehr verformungsbeständig, hat eine lange Nutzungsdauer und eine dauerhaft gute Griffigkeit. Bei der Lärmentwicklung wird Gussasphalt "neutral" bewertet. Das heißt: Bei einer lärmtechnischen Berechnung wirkt er sich weder nachteilig noch begünstigend aus.

Bereits seit einigen Jahren wird die Entwicklung eines lärmtechnisch verbesserten Gussasphaltes forciert. Wegen seiner dichten Struktur kann eine lärmmindernde Wirkung nur über die Gestaltung der Oberfläche erfolgen. So muss die Körnung des Abstreusplittes möglichst eng gestuft sein. Der zweite maßgebende Faktor ist der Walzeneinsatz: Der lärmtechnisch verbesserte Gussasphalt wird im Gegensatz zum "Standardgussasphalt" nicht gewalzt - so kann sich letztlich eine lärmtechnisch günstige Oberflächenstruktur ausbilden. Mehrere Teststrecken in Nordrhein-Westfalen belegen die lärmmindernde Wirkung dieser Variante des Gussasphaltes. Mit den neuen Regelwerken für Asphalt ist sie zur Standardbauweise geworden.

Wegen ihrer hohen Beständigkeit gegen Verformung und ihrer langen Nutzungsdauer kommen Deckschichten aus Gussasphalt bei Staßen.NRW vor allem auf hochbelasteten Autobahnen zum Einsatz. Die lärmtechnischen Besonderheiten lassen den Einsatz als Standarddeckschicht jedoch nur dort zu, wo zum Schutz der Anwohner kein "offiziell lärmarmer" Fahrbahnbelag verwendet wird.
Offenporiger Asphalt oder "Flüsterasphalt"

Seit einigen Jahren wird Offenporiger Asphalt (OPA) genutzt, um an besonders kritischen Stellen die Fahrgeräusche zu reduzieren oder die Straßenentwässerung zu verbessern. Durch den hohen Anteil gröberer Gesteinskörner entstehen im Asphalt mehr Hohlräume, die den Schall "schlucken", der durch die Rollgeräusche der Reifen auf der Straßenoberfläche erzeugt wird. Außerdem fließt durch die Hohlräume das Wasser besser ab. Wegen dieser Eigenschaften spricht man auch von Flüster- oder Drainasphalt. Allerdings hat der offenporige Asphalt auch Nachteile: Während der normale Straßenbelag einer hoch belasteten Autobahn aus Asphalt oder Beton heute mindestens 20 Jahre lang hält, liegt die Haltbarkeit des OPA-Belages nur bei etwa acht bis zehn Jahren.

Offenporiger Asphalt findet sich auf dem 2.200 Kilometer langen Streckennetz der Autobahnen in Nordrhein-Westfalen bislang auf rund 45 Kilometern.
Offenporiger Asphalt der dritten Generation

Beim Ausbau der Autobahn A3 bei Köln wird ein so genannter Offenporiger Asphalt der dritten Generation eingebaut. Er zeichnet sich vor allem durch einen höheren Hohlraumanteil aus, der in der fertigen Schicht im Neuzustand mindestens 22 Prozent betragen muss. Maßgeblich wird dieser hohe Hohlraumgehalt durch die Zusammensetzung der Gesteinskörner erreicht. Das Bitumen muss bei dieser Art von Belag ganz besondere Belastungen ertragen. Dementsprechend wird ein außergewöhnlich hochwertiges Bitumen eingesetzt.

Auf der A3 bei Köln-Dellbrück sind die neuesten Erkenntnisse aus laufenden Untersuchungen und Erfahrungen umgesetzt worden. Hervorzuheben ist hier insbesondere die Einbaudicke des Belages. In den vergangenen Jahren sind Offenporige Asphalte mit einer Dicke von 3,5 bis 4 Zentimetern hergestellt worden. Mit fünf Zentimetern bekommt der Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Ost und der Anschlussstelle Köln-Dellbrück eine Variante des OPA-Belages, die die Rollgeräusche der Fahrzeuge für einen längeren Zeitraum mindert.
Versuchsstrecke auf der A61

Im Sommer 2007 erhielt die A61 zwischen der Anschlussstelle Miel und dem Autobahnkreuz Meckenheim in Fahrtrichtung Koblenz eine neue Fahrbahndecke mit vier unterschiedlichen Straßenbelägen. Auf dem sechs Kilometer langen Abschnitt, auf dem der Straßenbelag ohnehin erneuert werden musste, werden jetzt im Langzeittest unterschiedliche Bindemittel im Asphalt getestet. Jeweils ein 1,5 Kilometer langer Abschnitt wird mit einer anderen Zusammensetzung eines offenporigen Asphalts belegt. Die Mehrkosten gegenüber einer herkömmlichen Erneuerung des Fahrbahnbelages betragen hier 1,50 Euro pro Quadratmeter.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen und Straßen.NRW erhoffen sich aus der Langzeitbeobachtung nach etwa vier Jahren die ersten Erkenntnisse über die Haltbarkeit der verwendeten Mischungen.
Bautechnische Empfehlungen

Der Landesbetrieb hat die Rahmenbedingungen der nordrhein-westfälischen Ministerien für Umweltschutz und Verkehr für das "Herstellen von lärmenarmen Fahrbahnbelägen im kommunalen Straßenbau" in bautechnischen Empfehlungen zusammengefasst.

Schwarz/Weiß-Bauweise

In NRW sind rund zehn Prozent der Autobahnen in Betonbauweise ausgeführt. Die Betonbauweise wird zunehmend auf hochbelasteten sechsspurigen Autobahnen eingesetzt. Der jeweils rechte Fahrstreifen besteht aus Beton, der mittlere und linke Fahrstreifen aus Asphalt (Schwarz/Weiß-Bauweise). Dabei nutzen die Straßenbauer die höhere Standfestigkeit der Betonbauweise gegenüber Verformungen für Bereiche mit viel LKW-Verkehr. Spurrinnen lassen sich so vermeiden.

Fahrbahnen in Betonbauweise haben die längste Nutzungsdauer im Vergleich mit anderen Bauweisen. Eintscheidend für eine lange Nutzungsdauer ist die regelmäßige und rechtzeitige Fugenpflege und Fugenerneuerung. In NRW hat sich dabei die Variante Beton auf einer Asphalttragschicht als eine langlebige Bauweise bewährt.

Die Betonbauweise mit Waschbeton-Oberflächentextur ist wegen der guten Griffigkeit und der Lärmminderung (-2dBA) der derzeitige Standard.

Neben der Weiterentwicklung und Verfeinerung der maschinellen Herstellungsprozesse dieser Bauweise geht die Entwicklung der Bauweise bezüglich der eingesetzten Baustoffe (Gesteine/Zement) genauso weiter, wie die Gestaltung der Oberflächentextur.
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19.10.2011
THW ehrt Straßen.NRW für Ehrenämtler

Gelsenkirchen / Münster (straßen.nrw). Ob das Jahrhundertwasser 2002 der Elbe, der Tsunami 2005 in Indonesien oder der Tropensturm Nargis in Myanmar (Burma) 2008, wer für das Technische Hilfswerk (THW) Einsätze absolviert, kommt viel herum in der Welt. Wie Frank Wolf aus Münster sind vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen viele freiwillige Helfer für das THW in Katastrophengebieten im Einsatz.

Für Straßen.NRW nahm jetzt Geschäftsführer Ralf Pagenkopf in Münster eine Ehrung des THW durch den Landesbeauftragten Dr. Hans-Ingo Schliwienski entgegen als Dank dafür, dass Straßen.NRW immer wieder einzelne Mitarbeiter für die Hilfseinsätze freistellt.

Mitarbeiter, die der Landesbetrieb Straßenbau für solche Einsätze freistellt, sind ehrenamtlich tätig. Sie bekommen nach den Regeln der öffentlichen Tarifverträge ihr Gehalt weitergezahlt. 80.000 Menschen engagieren sich in Deutschland für das THW. "Und ich bin stolz darauf, das auch bei Straßen.NRW zahlreiche Mitarbeiter bereit sind, bei Katastrophen mit dem THW, der Bundeswehr, dem Deutschen Roten Kreuz oder den Feuerwehren zu helfen, auch wenn die Bedingungen manchmal an die Grenzen der Belastbarkeit gehen", sagte Geschäftsführer Ralf Pagenkopf aus Anlass der Ehrung: "Straßen.NRW wird auch weiter hier seine Rolle ausfüllen und den Mitarbeitern, die zu solchen Einsätzen bereits sind, nicht im Weg stehen." Pagenkopfs Dank galt vor allem auch den Kollegen, die in Zeiten, in denen das Personal weniger wird, die Arbeit der Helfer während ihrer Abwesenheit dann mitmachen müssten.

Frank Wolf arbeitet im Straßen.NRW-Prüfcenter in Münster und führt dort regelmäßig Bohrarbeiten durch. Für das THW ist er als Laborant tätig und hilft beispielsweise, in einem Krisengebiet die lebensnotwendige Trinkwasserversorgung wieder aufzubauen. Beim Elbehochwasser war sein Job die Deichsicherung in einem
12 bis 14 Stunden dauernden täglichen Dauereinsatz. Aber es muss nicht immer in die Ferne gehen: Wolf war auch im Einsatz "vor der Haustür", als 2005 im Münsterland im Schneechaos der Strom ausfiel.

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17.10.2011
Känguru (!) im Kreis Euskirchen überfahren
Straßen.NRW: Im Herbst steigt die Gefahr von Wildunfällen

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Es muss nicht gleich so exotisch sein, wie heute im Kreis Euskirchen. Dort fand Streckenwart Willi Heiser von der Straßenmeisterei Weilerswist an der L194 ein totes Känguru (Foto: Straßen.NRW). Wie auch immer das eigentlich in Australien beheimatete Tier an die Landesstraße zwischen Weilerswist und Brühl geraten ist, Wildunfälle sind im Herbst ein echtes Problem.

In dieser Jahreszeit steigt für Autofahrer die Gefahr von Wildunfällen. Gerade in waldreichen Gegenden sind Tiere jetzt auf der Suche nach Essbarem und queren dabei die Straßen. Auch der Fortpflanzungstrieb treibt Wildschwein und Rotwild um. Vor allem in der Dämmerung ist die Gefahr groß, zumal oft noch nasses Laub die Straßen glatt und gefährlich macht.

Im vergangenen Jahr (2010) kam es in Nordrhein-Westfalen auf Außerortsstraßen insgesamt 131 (Vorjahr 105) Mal zu schweren Unfällen zwischen Kraftfahrzeugen und Wildtieren. Dabei krachte es 56 (66) Mal auf Landesstraßen, 48 (30) Mal passierten Wildunfälle auf Bundesstraßen, nur 19 (Vorjahr: 9) gemeldete Wildunfälle ereigneten sich auf Autobahnen. Zum Glück kam bei Wildunfällen im Jahr 2010 niemand zu Tode (Vorjahr ebenfalls kein Unfall mit Todesfolge). Es gab
34 (29) Schwer- und 103 (77) Leichtverletzte. Leichte Unfälle mit lediglich Sachschaden sind hierbei nicht berücksichtigt. Unfälle mit Kleintieren, die häufig von Autofahrern nicht einmal bemerkt und auch nicht gemeldet werden, sind nicht statistisch erfasst.

Wildunfälle sind nicht nur für Verkehrsteilnehmer ein schwerwiegendes Problem.
Auch aus Sicht des Artenschutzes sind Wildunfälle für manche Arten eine ernsthafte Bedrohung. Bundesweit kommen nach Hochrechnungen von Verkehrsverbänden und Jagdschutzorganisationen jedes Jahr 220 000 Rehe, 12 000 Wildschweine und über 200 000 Hasen und Kaninchen unter die Räder.

Die beste Vorsorge gegen Wildunfälle ist die Aufmerksamkeit der Fahrzeugführer.
Versuche mit optischen, akustischen, elektronischen Schutzmaßnahmen oder mit Geruchsstoffen sind teilweise sehr aufwändig; ein Allheilmittel gegen Wildunfälle sind sie nicht. Auch flächendeckende Wildgatter sind weder sinnvoll noch möglich. Solche Barrieren machen nur bei Tierpassagen an Straßen mit hoher Verkehrsdichte Sinn.

Insgesamt gibt es auf den über 21.000 Kilometer überregionalen Straßen, die der Landesbetrieb betreut, 137 Bauwerke für Wildwechsel, Amphibiendurchlässe, Viehtriften und Durchlässe für Kleinsäuger. Insgesamt 1.600 Kilometer Wildschutzzäune hindern an besonderen Streckenabschnitten das Wild daran, in den Verkehrsraum einzudringen.

Sehr aufwändig sind Grünbrücken, also Brücken ausschließlich für Tiere. Diese Bauwerke ermöglichen nicht nur die sichere Überquerung von Verkehrswegen, sondern vernetzen die durch die Verkehrswege zerschnitten Lebensräume der Tiere.
Sie tragen so zur Sicherung der biologischen Vielfalt bei. Zu den bestehenden drei Grünbrücken (L361 bei Bergheim, A33 bei Bielefeld, A52 bei Elmpt) in Nordrhein-Westfalen kommen vier weitere hinzu, die derzeit finanziert aus Mitteln des Konjunkturpaketes des Bundes im Bau sind. Die Standorte liegen an der A1 zwischen Nettersheim und Blankenheim, an der A3 bei Köln-Königsforst, an der A31 bei Dorsten-Schermbeck und an der B64 bei Bad Driburg. Die Gesamtkosten für diese vier Grünbrücken betragen rund 15 Millionen Euro. Weitere Brücken sind im Rahmen von Planfeststellungsverfahren für Autobahnneubauprojekte vorgesehen.


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30.09.2011
Für die Sicherheit: Gehölze werden im Winter gepflegt

Gelsenkirchen (straßen.nrw). In der Wintersaison ab 1. Oktober dürfen wieder die Gehölze an den Straßen zurück geschnitten, geläutert oder "auf den Stock gesetzt" werden. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Ziel der Pflegemaßnahmen ist es vor allem, die Verkehrssicherheit auf den Straßen beizubehalten. Zahlreiche größere und kleinere Maßnahmen an Autobahnen,
Bundes- und Landesstraßen planen die Niederlassungen von Straßen.NRW in der aktuellen Pflegesaison, die bis Ende Februar des kommenden Jahres läuft. In der vergangenen Saison haben die Maßnahmen landesweit mehr als 19 Millionen Euro gekostet.
Gehölze neben den Straßen unterstützen die Verkehrssicherheit vor allem als Sicht-, Blend- und Windschutz. Sie werden aber auch als Sicherung der Straßenböschungen eingesetzt. Und um eine - neue - Straße landschaftsgerecht in die Region einzubinden, übernehmen Gehölze eine wichtige gestalterische Funktion. Um die unterschiedlichen Anforderungen aufeinander abzustimmen, beschäftigt der Landesbetrieb Straßenbau Experten vom Landschaftsarchitekten über den Landschaftspfleger bis hin zum speziell ausgebildeten Baumkontrolleur.

Ist der Grünstreifen neben einer Straße nur schmal, werden die Gehölze regelmäßig "geläutert". Einzelne Gehölze werden dabei entfernt, damit die verbleibenden neue Seitentriebe ausbilden. Bei größeren Gehölzflächen schauen die Experten genauer hin: Bei einem jungen Bestand genügt ebenfalls gezieltes Läutern im Abstand von acht bis zehn Jahren zur regelmäßigen Pflege. Bei älterem Bestand werden die Gehölze abschnittsweise "auf den Stock gesetzt". Das heißt, sie werden auf 10 bis 20 Zentimeter zurück geschnitten, um neue Triebe bilden zu können. Jedes Jahr steht ein anderer Abschnitt auf dem Programm.

Maßnahmen der Gehölzpflege bespricht Straßen.NRW mit den Fach- und Naturschutzbehörden sowie den betroffenen Städten und Gemeinden. Die einschlägigen Vorschriften stehen im "Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BnatSchG).

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29.09.2011
10 Jahre Straßen.NRW: Regionalniederlassung Ville Eifel wird "RegioStar"

Euskirchen (straßen.nrw). Einen Monat lang darf sich die Regionalniederlassung Ville-Eifel im Oktober als "RegioStar" des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen feiern lassen. Anlass ist das zehnjährige Bestehen von Straßen.NRW. Am 1.1.2001 wurde der Landesbetrieb auf der Taufe gehoben. Heute ist die Regionalniederlassung Ville-Eifel mit ihrem Hauptsitz in Euskirchen und ihrer Außenstelle in Aachen zuständig für 631 Kilometer Bundesstraßen und 1.502 Kilometer Landesstraßen sowie 159 Kilometer Kreisstraßen in der Region. 230 Mitarbeiter in der Niederlassung und 220 Straßenwärter in den acht Straßenmeistereien kümmern sich um die Unterhaltung der Straßen von Aachen bis Bonn, vom Tagebau Garzweiler bis hin zur Ahrquelle in Blankenheim. In 2011 ist bei Straßen.NRW jeden Monat eine andere Niederlassung der "RegioStar", um die Aktivitäten und Projekte als ganzheitlicher Mobilitätsdienstleister der jeweiligen Region hervorzuheben. Dirk Griepenburg, Leiter der Regionalniederlassung Münsterland, dem RegioStar des Monats September, übergab die Jubiläumsfahne an Edgar Klein, den Leiter der Regionalniederlassung Ville-Eifel.

Jubiläumstermine:
Vom 1. bis 3. Oktober präsentiert sich die Regionalniederlassung Ville-Eifel beim "Tag der Deutschen Einheit / "Nordrhein-Westfalen-Tag" in Bonn im Hofgarten mit den Themen Winterdienst, Motorradsicherheit, Baumpflege und Ausbildung. Am 15. Oktober von 11 Uhr bis 16 Uhr lädt die Regionalniederlassung Ville-Eifel zu einem "Tag der offenen Tür" in Euskirchen am Jülicher Ring 101-103 ein und gewährt einen Einblick in Planung, Bau und Betreiben von Straßen in der Region.
Zahlreiche Projekte werden in anschaulicher Weise dargestellt. Der Straßenunterhaltungsdienst stellt seine Fahrzeuge aus. Abgerundet werden die Veranstaltungen zum "RegioStar" mit dem "Tag der offenen Baustelle" auf der neuen A 4 bei Kerpen Buir am 22. Oktober von 11 Uhr bis 16 Uhr. Die Großbaustelle "Verlegung der A 4" zwischen Düren und Kerpen wird dort vorgestellt. Neben anschaulichen Visualisierungen vor Ort kann die Baustelle, die sich über 17 Kilometer erstreckt, mit geländegängigen Bussen erkundet werden.

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28.09.2011
Straßen.NRW beim NRW-Tag und Deutschlandfest dabei

Bonn (straßen.nrw). Um Sicherheit auf den überregionalen Straßen geht es am Stand des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen beim NRW-Tag und beim Deutschlandfest. Die Experten für Bau und Betrieb der Straßen präsentieren sich zusammen mit den Landesministerien und anderen Behörden an allen drei Tagen im Bonner Hofgarten.

Ein Schneepflug, der normalerweise auf der A1 in der Eifel im Einsatz ist, steht einsatzbereit mit Räumschild im Hofgarten. Wer möchte, kann sich im Cockpit die komplizierte Streutechnik erklären lassen oder am Streuteller für eisige Tage ein Notfalltütchen Salz abfüllen.

Bäume an Straßen müssen sicher stehen. Dafür werden alle Bäume an den 20.000 Kilometern überregionalen Straßen in NRW regelmäßig auf Standsicherheit geprüft.
Die Baumkontrolleure von Straßen.NRW arbeiten mit modernsten Methoden wie der Schalltomographie. Dabei wird durch Auslösen von Schallimpulsen an verschiedenen Messpunkten die Schallgeschwindigkeit gemessen, die wiederum Indikator für den Zustand des Holzes im Innern des Baumes ist. Baumkletterer Lothar Bungart demonstriert, wie er auch ohne Fahrzeugeinsatz in der Baumkrone nach dem Rechten sehen kann. Interessierte Kinder dürfen hier selbst das Klettergeschirr anlegen und in den Wipfel steigen.

Zweiradfahrer sind im Straßenverkehr besonderen Gefahren ausgesetzt. Für Motorradfahrer installiert Straßen.NRW an gefährlichen Stellen spezielle Schutzplanken mit Unterfahrschutz. Auch die gibt es im Bonner Hofgarten zu besichtigen. Dort sieht man auf einer Karte, welche Motorradstrecken in der Region bereits extra für Motorradfahrer nachgerüstet wurden. Für Biker stehen die Experten Jürgen Friesen und Heinrich Bergerbusch als Ansprechpartner bereit.


Über 200 Auszubildende lernen bei Straßen.NRW zwölf verschiedene Berufe.
Neuerdings gibt es auch einen dualen Studiengang im Bauingenieurwesen, der mit einer Ausbildung zum Bauzeichner verbunden ist. Die angehenden Bauingenieure besuchen die Universität Siegen bzw. die Fachhochschule Köln. Am Stand von Straßen.NRW steht Herta Schleiermacher mit ihrem Team bereit, um junge Leute, die eine Ausbildungsstelle suchen, zu beraten.

Am Straßen.NRW-Glücksrad gibt es unter anderem Nistkästen zu gewinnen, die im Hofgarten noch unter Anleitung selbst zusammen geschraubt werden können.
Fachkundige Mitarbeiter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Straßen.NRW feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag. Seit der Gründung im Jahr 2001 sorgt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen für sichere Verkehrsverhältnisse in NRW. Straßen.NRW beschäftigt Spezialisten für das Planen, Bauen und Betreiben der Verkehrsinfrastruktur und für die Lenkung der Verkehrsströme. Jeden Monat präsentiert eine Niederlassung des Landesbetriebes als RegioStar ihre Arbeit in der Öffentlichkeit mit besonderen Aktionen. Im Oktober ist die Regionalniederlassung Ville-Eifel mit Sitz in Euskirchen RegioStar.

Am 15. Oktober lädt Straßen.NRW zum "Tag der offenen Tür" in die Niederlassung am Jülicher Ring 101 - 103 in Euskirchen. Das Großprojekt Verlegung der A4 zwischen Düren und Kerpen kann am "Tag der offenen Baustelle" am 22.10.2011 besichtigt werden. Der ausgeschilderte Treffpunkt mit Parkmöglichkeit liegt direkt vor Ort auf der neuen A4, fünf Gehminuten vom Bürgerbüro An der Brennerei
37-45 in 50170 Kerpen-Buir bzw. vom Bahnhof Buir.

Zur Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel gehören Straßenmeistereien in Aachen, Bergheim, Blankenheim, Jülich, Rheinbach, Schleiden, Simmerath und Weilerswist. Die 500 Beschäftigten in der Niederlassung und den Meistereien betreuen ein Streckennetz von 579 km Bundesstraßen, 1.476 km Landesstraßen, 156 km Kreisstraßen. In diesem Netz befinden sich 762 Brückenbauwerke. Das Straßennetz der Regionalniederlassung Ville-Eifel erstreckt sich über das Gebiet der Kreise Aachen, Düren, Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis und der kreisfreien Städte Aachen und Bonn.

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27.09.2011
Der Winter kann kommen: Blaulicht und mehr Salz

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Mit Blaulicht und mehr Salz will der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen dem kommenden Winter zu Leibe rücken. In diesem Jahr werden 135.000 Tonnen Streusalz eingelagert. Weitere 40.000 Tonnen werden als Reserve für die Landesstraßen und den kommunalen Bedarf eingelagert, kündigt Straßen.NRW im Vorfeld des NRW-Tages in Bonn an, an dem der Landesbetrieb sich unter anderem mit dem Thema Winterdienst präsentiert.

35 Fahrzeuge der 29 Autobahnmeistereien sollen zudem erstmals mit Blaulicht ausgestattet werden. Damit wird ein weiterer Beschluss des Winterforums von NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger zum Beginn des Jahres umgesetzt. Mit Blaulicht können die Fahrzeuge bei Verkehrsstillstand notfalls auch gegen die Fahrtrichtung räumen und sind weisungsbefugt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. "Mit unseren Maßnahmen wie dem Blaulicht für unsere Räumfahrzeuge sind wir in Nordrhein-Westfalen besser gerüstet denn je für den offiziellen Beginn der Winterdienstsaison im Oktober", sagte Minister Voigtsberger.

Mit rund 2.000 Straßenwärtern und 700 Fahrzeugen geht der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in den Kampf gegen Eis und Schnee auf den 20.000 Kilometern Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen, für die er zuständig ist. Der anspruchsvolle Winterdienst auf den Autobahnen wird Tag und Nacht von einer Winterdienstzentrale mit Standorten in Hamm und Krefeld gesteuert. Hier laufen unter anderem die Daten von 260 Glättemeldeanlagen auf, die im Land installiert sind. 50 Millionen Euro hat der Winterdienst in der Saison 2010/11 (2009/10: 56 Millionen Euro) gekostet, dabei wurden 226.000 Tonnen Streusalz (2009/10: 282.000 Tonnen) auf die Straßen gebracht. 423.000 Arbeitsstunden fielen dabei in 2010/11 an. (www.strassen.nrw.de)

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19.09.2011
A1: Sanierung der Autobahnentwässerung bei Hagen

Hamm (straßen.nrw). Am Mittwoch (21.9.) beginnt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm mit der Sanierung der Autobahnentwässerung zwischen den Anschlussstellen Hagen-West und Hagen-Nord. In Fahrtrichtung Dortmund stehen dem Verkehr drei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Dieses Teilstück der A1 befindet sich in einem Wasserschutzgebiet.
Die vorhandene Entwässerung ist sanierungsbedürftig. Aus diesem Grund wird in das bestehende Rohrsystem ein Kunststoffschlauch eingezogen. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass hierfür keine Erdarbeiten notwenig sind und es hierdurch zu einer erheblichen Bauzeitverkürzung kommt auch ist dieses Verfahren kostengünstiger. Insgesamt werden 4.800 Meter Rohrsystem saniert. Die Arbeiten sollen vier Wochen dauern und kosten 1,4 Millionen Euro.

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09.09.2011
10 Jahre Straßen.NRW: die bisherigen RegioStars
Zehn Jahre Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen

2011 ist ein besonderes Jahr für die Straßenbauverwaltung in Nordrhein-Westfalen: Seit dem 1.1.2001 liegt das Geschäft der Straßenbauverwaltung in Nordrhein-Westfalen in einer Hand. Vom ersten Jahr an stehen Wandel, Veränderung und Innovation auf der Tagesordnung des Landesbetriebes. Straßen.NRW - das sind über 6.000 Menschen, die an rund 100 Standorten ihre Arbeit tun.
RegioStars 2011

Im Geburtstagsjahr 2011 zeigt Straßen.NRW seine regionalen Stärken: Jeden Monat des Jubiläumsjahres gestaltet eine Einrichtung des Landesbetriebes als "RegioStar". Dabei zeigt der Landesbetrieb seine Kompetenzen und wie vielfältig sein Aufgabenspektrum ist. Das können interne Mitarbeiterveranstaltungen sein, Pressekonferenzen oder auch Fachveranstaltungen für externe Partner.
RegioStar im September: Regionalniederlassung Münsterland

Was verbindet Fledermäuse mit Straßen? Wie funktioniert überhaupt Straßenplanung und Straßenbau? Was gehört zum Job des Straßenwärters? Wie wird eine Brücke auf Herz und Nieren geprüft? Am 6. September sind Rundfunk und Presse zur Auftaktveranstaltung geladen, dann sollen auch die einzelnen Termine bekannt gegeben werden. Ein Termin sei bereits verraten: Am 13. September besuchen vier Schulklassen aus Coesfelder Schulen die Regionalniederlassung. Dort können die Schüler unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern direkt über die Schulter schauen und erhalten viele spannende Informationen zu Planung und Bau von Straßen.
Die kommenden RegioStars

RegioStar im Oktober: Regionalniederlassung Ville-Eifel
RegioStar im November: Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift
RegioStar im Dezember: Planungs- und Baucenter Ruhr

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06.09.2011
Schnettkerbrücke: Am Sonntag kommt der Bogen

Dortmund/Bochum (straßen.nrw). Am kommenden Sonntag (11.9.) bekommt die neue Schnettkerbrücke ihr sichtbarstes Merkmal. Der über 100 Meter lange Stahlbogen in der Brückenmitte wird dann aufgerichtet. Das Aufrichten des Bogens wird rund acht Stunden dauern. Während des Aufrichtens wird die Brücke teilweise gesperrt; die Brückenfläche dient als Sicherheitszone; dort dürfen dann nur Mitarbeiter der Baufirma und von Straßen.NRW hin.

Der Brückenbogen hat ein Gewicht von 430 Tonnen; die Querschnittmaße betragen 1,80 x 1,50 Meter. Der Bogen wurde in fünf Einzelteilen angeliefert und auf dem Vormontageplatz westlich der Brücke zusammengeschweißt. Nach Beendigung der Arbeiten dort wurde er dann auf mehrere selbst fahrenden Bühnen abgelegt und in die Montageposition auf die Brücke gebracht.

Das künftige Tor nach Dortmund ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern für die Brückenstatik notwendig. Zurzeit befinden sich unterhalb der Brücke zwischen den Bogenfußpunkten noch Hilfsabstützungen, die nach Aktivierung der seitlichen Hänger zwischen Bogen und Brücke wieder zurückgebaut werden können.

Zum Aufrichten des Bogens am Sonntag werden hydraulische Pressen eingesetzt. Die Bogenfußpunkte sind über ein Gelenk mit den bereits unterhalb der Brücke montierten Bogenteilen verbunden. Der Scheitelpunkt des Bogens ist durch eine Vorrichtung mit einer in der Brückenplatte verankerten Führungsstange verbunden und wird hydraulisch hoch gedrückt.

Für die Arbeiten muss am Sonntag ab 5 Uhr die erste Fahrspur der A40/B1 in Fahrtrichtung Bochum gesperrt werden. Um 7 Uhr sollen die Arbeiten zur Aufrichtung des fertig zusammen geschweißten Bogens beginnen. Sollten sich die Arbeiten aus irgendwelchen Gründen verzögern, werden die Hubarbeiten bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen und zu einem späteren, noch nicht bestimmten Zeitpunkt fortgesetzt.

Auch nach dem Aufrichten des Brückenbogens werden weitere Sperrungen nötig:

* In den Nächten vom 14. zum 15.9. und vom 15.9 auf den 16.9. wird jeweils
von 20 bis 5 Uhr die rechte Fahrspur in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. In diesen Nächten wird der aufgerichtete Bogen mit den bereits montierten Endteilen verschweißt.

* Weitere vier Vollsperrungen in beiden Fahrtrichtungen werden notwendig,
um die Hänger an den Querträgern zu verschweißen. Während dieser Arbeiten dürfen keine Schwingungen durch den Fahrzeugverkehr erzeugt werden.

Ende 2011 sollen die eigentlichen Brückenbauarbeiten beendet werden. Bis Mitte
2012 werden dann noch die Lärmschutzwände errichtet und die Mittelstreifenüberfahrten zurück gebaut. Mitte 2012 soll dann endgültig Schluss sein mit Baustelle im Bereich der Schnettkerbrücke. Der erste Spatenstich für die 40 Meter breite Brücke hatte am 9.9.2005 stattgefunden. Das 22,5 Millionen Euro teure Bauwerk befahren derzeit täglich rund 80.000 Fahrzeuge.

Wenn der Bogen am Sonntag aufgerichtet wird, wird hoffentlich auch der unbekannte Filmer namens "tino27" seinen Zeitrafferfilm auf Youtube um dieses wesentliche Kapitel ergänzen: http://www.youtube.com/watch?v=b7mYArqdk80

Weitere Informationen:
http://www.strassen.nrw.de/projekte/b1/schnettkerbruecke.html


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15.07.2011
§ Doppelquerung im Test - Erleichterung für Menschen mit Handikap
§ Termin: Dienstag, 19.07.2011, 14:45 Uhr
§ Ort: GE-Buer, L 511 - Nordring/Ecke Lindenstraße
§ Ansprechpartner: Harald Bode

Barrierefrei: Mit "Doppelquerung" leichter über die Straße

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Die Weiterentwicklung einer sogenannten Doppelquerung für Menschen mit Behinderung soll am kommenden Dienstag mit Betroffenen in Gelsenkirchen-Buer getestet werden. Eine Doppelquerung ist die Aufteilung einer Querungsstelle an Straßen in zwei unterschiedliche Bordsteinhöhen, die den Anforderungen sowohl von blinden und sehbehinderten Menschen wie auch von Rollstuhlfahrern und Menschen mit Gehbehinderung gerecht wird. Ergänzt werden die unterschiedlichen Bordsteinhöhen durch notwendige Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen mittels taktil erfassbarer Platten (Bodenindikatoren).

Die Teilnehmer des Straßen.NRW-Arbeitskreises "Barrierefreiheit im Straßenraum"
wollen zusammen mit Behindertenverbänden, örtlichen Behindertenvertretern, Mitarbeitern der Städte Münster und Gelsenkirchen und Betroffenen die Neuentwicklung in der Praxis testen.

Die bisherige Form der Doppelquerung hatte sich nicht optimal bewährt. An dem Verkehrsknoten, an dem am Dienstag getestet wird, befinden sich die neue und die alte Entwicklung, die so miteinander verglichen werden können.

Wenn sich die Neuentwicklung bewährt, wird sie im Leitfaden "Barrierefreiheit im Straßenraum" publiziert. Den Leitfaden hat Straßen:NRW herausgegeben.
Siehe: http://www.strassen.nrw.de/betrieb/lf-barrierefrei.html

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07.06.2011
Pfingsten: Freitagmittag bis Dienstag keine kurzen Baustellen

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Ab kommenden Freitag (10.6.) um 12 Uhr brauchen die Autofahrer auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen nicht mit kurzzeitigen Baustellen, den so genannten Tagesbaustellen, zu rechnen. Bezogen auf die Hauptreisestrecken und stark belasteten Autobahnen wie beispielsweise die A1, A2, A3 und A45 hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen seine 29 Autobahnmeistereien angewiesen, auf Unterhaltungsarbeiten wie Grünpflege und Reinigungsarbeiten sowie auf den Umbau großer Baustellen und das zeitweise Sperren einzelner Fahrspuren zu verzichten. Diese Regelung gilt bis zum darauffolgenden Dienstag. Mit dieser Maßnahme soll ein möglichst reibungsloser Pfingstreiseverkehr in NRW unterstützt werden. Nur wenn die Verkehrssicherheit gefährdet ist, kann es zu Tagesbaustellen kommen.

aktuelle Verkehrslage: www.autobahn.nrw.de

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20.04.2011
106.000 Stellungnahmen zu Schwertransporten

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Rund 106.000 Stellungnahmen zu Schwertransporten und damit 30 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr verfasst. Nach dem Rekordjahr 2009 mit 111.000 Stellungnahmen war damit allerdings ein leichter Rückgang zu verzeichnen. 2008 waren es ebenfalls 106.000. Die Mitarbeiter in der Straßen.NRW-Zentrale in Gelsenkirchen prüfen dabei täglich rund 400-mal, ob die beantragten Transporte über die 20.000 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in NRW laufen können. Hindernisse können Baustellen sein, aber auch Brücken und Tunnel sowie enge Anschlussstellen.

Die Anträge auf Schwertransporte stellen die Speditionsfirmen bei der jeweiligen Straßenverkehrsbehörde (Kreise und kreisfreie Städte). Bevor sie die Genehmigung erteilt, muss sie alle betroffenen "Baulastträger" anhören. Deren Stellungnahme ist wesentlicher Bestandteil der Genehmigung. Für die Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in NRW ist der Landesbetrieb zuständig. Schließlich fahren die teilweise bis zu zehn Meter breiten, bis zu 50 Meter langen und manchmal mehr als 400 Tonnen schweren Transporte mit drei Zugmaschinen am besten über breite Autobahnen und Bundesstraßen, wobei der übliche Schwertransport bis fünf Meter breit, 30 Meter lang und 150 Tonnen schwer ist. Bei aufwändigen Transporten wie beispielsweise dem Transport einer Windkraftanlage quer durch Nordrhein-Westfalen kann so eine Stellungnahme mehrere Stunden Arbeit in Anspruch nehmen.

Antragstellern für Schwertransporte und beteiligten Behörden in Nordrhein-Westfalen steht ein Internet-Portal zur Verfügung, mit dessen Hilfe sie sich über das neue, bundesweit gültige "Verfahrensmanagement Großraum- und Schwertransporte" (VEMAGS) informieren können. Das Portal unter www.vemags.nrw.de will insbesondere die Kreise und kreisfreien Städte in NRW als Genehmigungsbehörden für Schwertransporte sowie die Spediteure mit aktuellen Meldungen und Hintergrundinformationen über das neue System auf dem Laufenden halten. Die Antragsteller finden hier Ansprechpartner und können Fragen stellen zum neuen System.

VEMAGS ist ein gemeinsames Projekt der Länder und des Bundes und hat das Ziel, das Erlaubnis- und Genehmigungsverfahren für Schwertransporte zu vereinfachen, indem die Kommunikation aller am Verfahren Beteiligten ausschließlich über das Internet (www.vemags.de) abgewickelt wird. Die Verfahren sollen verkürzt werden und die Transparenz für die Antragsteller und beteiligten Behörden erhöht werden.

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08.04.2011
Girls'Day bei Straßen.NRW: Brücke bauen und Kreuzung vermessen

NRW (straßen.nrw). In die Rolle eines Straßenwärters schlüpfen, eine Kreuzung vermessen oder eine Brücke bauen - all das können Mädchen der fünften bis zehnten Klasse beim diesjährigen Girls'Day bei Straßen.NRW am 14. April. 22 Veranstaltungen mit 120 Mädchen sind bislang geplant, um den jungen Schülerinnen die vielfältige Arbeitswelt eines großen Mobilitätsdienstleisters zu demonstrieren. "Wir hoffen, dass die Mädchen den Landesbetrieb Straßenbau positiv erleben und in guter Erinnerung behalten", sagt Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz in Gelsenkirchen. "Und vielleicht gelingt es uns mit unserem Engagement, die eine oder andere Personalressource frühzeitig zu erschließen oder das Interesse an einem Bauingenieurstudium zu wecken", wünscht sich Pudenz. Das sei auch notwendig mit Blick auf den demografischen Wandel und den damit verbundenen Fachkräftemangel.
Immerhin: Fast ein Viertel der Beschäftigten und fast ein Fünftel der Führungskräfte in der "Männerdomäne" Straßen.NRW ist weiblich.

Die geplanten Aktionen im Einzelnen:

Der Arbeitsalltag einer Straßenmeisterei, Straßenmeisterei Bergheim Der Arbeitsalltag auf einer Straßenmeisterei im Innen- und Außendienst, Besichtigung der Meisterei Örtlicher Pressekontakt: Bernd Aulmann, Telefon: 02251 / 796-161

Wir planen eine Straße - vom Konzept zur Planerstellung, Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift, Außenstelle Paderborn Erarbeitung einer Straßenplanung, was hat eine Muschel mit dem Straßenbau zu tun? Besichtigung einer Großbaustelle Örtlicher Pressekontakt: Reinhard Stiller, Telefon: 05251 / 692-109

Wie entsteht eine Straße?, Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe Entstehungsphasen einer Straße von der Planung bis zum Bau inklusive Baustellenbesichtigung Örtlicher Pressekontakt: Sven Johanning, Telefon: 0521 / 1082-130

Straßenwärterin im Unterhaltungsdienst an Straßen, was ist das? Straßenmeisterei Steinfurt Besichtigung der Meisterei inklusive Großgeräte, Aufgaben der Straßenunterhaltung, Brückenkontrolle, Kolonneneinsatz Örtlicher Pressekontakt: Sandra Beermann, Telefon: 0251 / 1444-763

Straßenwärterin im Unterhaltungsdienst an Straßen, was ist das? Straßenmeisterei Lüdinghausen Besichtigung der Meisterei inklusive Großgeräte, Aufgaben der Straßenunterhaltung, Brückenkontrolle, Kolonneneinsatz Örtlicher Pressekontakt: Josef Brinkhaus, Telefon: 02541 / 742-114

Straßenwärterin im Unterhaltungsdienst an Straßen, was ist das? Straßenmeisterei Münster Besichtigung der Meisterei inklusive Großgeräte, Aufgaben der Straßenunterhaltung, Brückenkontrolle, Kolonneneinsatz Örtlicher Pressekontakt: Sandra Beermann, Telefon: 0251 / 1444-763

Beruf Baustoffprüferin - Arbeiten an "schweren" Geräten, Prüfcenter Münster Untersuchungen von Laboratorien, Bodenuntersuchungen mit Bohrgerät und Baustellenkontrolle Örtlicher Pressekontakt: Jürgen Spilker, Telefon: 0251 / 9617-200

Girls'Day 2011, Straßenmeisterei Lennestadt Aufgaben und Tätigkeiten einer Straßenwärterin, Besichtigung der Meisterei, Fahrt mit einem Unterhaltungsfahrzeug Örtlicher Pressekontakt: Karl-Josef Fischer, Telefon: 0271 / 3372-242

Wir planen eine Straßenkreuzung, Regionalniederlassung Ruhr Wie vermesse ich eine Kreuzung? Wie kommt die Straße in einen Plan? Warum hält eine Brücke?
Örtlicher Pressekontakt: Petra Rahmann, Telefon: 0234 / 9552-446

Die Brücke, Regionalniederlassung Südwestfalen Entstehungsphasen einer Brücke anhand praktischer Übungen. Besichtigung der Talbrücke Elben Örtlicher Pressekontakt: Karl-Josef Fischer, Telefon: 0271 / 3372-242

Bau der Grünbrücke Königsforst, Regionalniederlassung Rhein-Berg, Außenstelle Köln Bau der Brücke Königsforst zur Verbindung zweier Naturschutzgebiete und Besichtigung der Brücke von innen Örtlicher Pressekontakt: Laurenz Braunisch, Telefon: 0221 / 8397-364

Schnuppertag, Autobahnmeisterei Recklinghausen Besichtigung der Autobahnmeisterei Recklinghausen. Fahrt mit einem Dienstfahrzeug über die Autobahn Örtlicher Pressekontakt: Markus Nigmann, Telefon: 02381 / 912-330

Die Autobahnmeisterei Münster
Aufgaben und Tätigkeiten des Straßenunterhaltungsdienstes auf Autobahnen, Besichtigung der Autobahnmeisterei Örtlicher Pressekontakt: Markus Nigmann, Telefon: 02381 / 912-330

Wir bauen eine Brücke, Betriebssitz Gelsenkirchen Wie baut man eine Brücke? Was kann eine Brücke tragen? Warum und wie werden Brücken geprüft?
Örtlicher Pressekontakt: Bernd A. Löchter, Telefon: 0209 / 3808-333

Sicher über die Straßen mit Straßen.NRW, Planungs- und Baucenter Ruhr Besichtigung der Wupper-Tal-Brücke und Begehung der Baustelle Örtlicher Pressekontakt: Frank Hausendorf, Telefon: 0201 / 7298-390

Girls'Day 2011, Autobahnniederlassung Hamm Ein Abenteuer mit viel Lärm und ein paar Fledermäusen. Besichtigung von Autobahnen und Brücken Örtlicher Pressekontakt: Markus Nigmann, Telefon: 02381 / 912-330

Frauen in der Straßenunterhaltung, Autobahnmeisterei Dorsten Arbeitsalltag einer Straßenwärterin, Besichtigung der Meisterei inklusive technischer Geräte, Fahrt zu einer Tagesbaustelle an der Autobahn Örtlicher Pressekontakt: Markus Nigmann, Telefon: 02381 / 912-330

Einblick in Straßenunterhaltung, Autobahnmeisterei Werl Wie wird ein Verkehrsschild aufgestellt? Aufgaben einer Autobahnmeisterei, Arbeitsalltag einer Straßenwärterin Örtlicher Pressekontakt: Markus Nigmann, Telefon: 02381 / 912-330

Girls'Day 2011, Autobahnmeisterei Hagen
Eiinblick und teilweise Mitarbeit auf der AM Hagen, Besichtigung des Gehöftes, Besuch der Arbeitskollonnen Örtlicher Pressekontakt: Markus Nigmann, Telefon: 02381 / 912-330

Girls'Day 2011, Autobahnniederlassung Krefeld Aufgaben einer Autobahnniederlassung aus den Bereichen Verwaltung, Bautechnik und Planung, Besichtigung einer Baustelle Örtlicher Pressekontakt: Norbert Cleve, Telefon: 02151 / 819-137

Wie entsteht eine Straße?, Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift Entstehungsphasen einer Straße, Vermessungsgeräte ausprobieren, Flächen aufmessen, Massen rechnerisch ermitteln, Linienführung einer Straße entwickeln, Berufsbilder bei Strassen NRW Örtlicher Pressekontakt: Rudolf Heupel, Telefon: 0291 / 298-181

Einblicke in die Bauüberwachung, Autobahnmeisterei Lüdenscheid Maßnahmen des konstruktiven Ingenieurbaus, sowie des Streckenbaus. Planung, Ausschreibung, Ausführung und Überwachung, Besichtigung einer Baustelle Örtlicher Pressekontakt: Markus Nigmann, Telefon: 02381 / 912-330


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05.04.2011
Sehr geehrte Damen und Herren,

die Hälfte der Bauzeit ist vorbei und die Grünbrücke über die A3 gewinnt an Kontur. Das wird auch höchste Zeit, denn, im September 2010 begonnen, soll sie bereits im Dezember 2011 fertig gestellt sein. Dann läuft das Konjunkturpaket II aus, aus dem diese Maßnahme finanziert wird. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und Straßen.NRW ist davon überzeugt, dass sie ihren Zeitrahmen nicht überschreiten.
Momentan prägen 16 Pfeiler im Mittelstreifen der A3 die Baustelle und die abgeholzten Flächen neben der Autobahn lassen erahnen, wie groß einmal die Grünbrücke sein wird. Knapp 80 Meter breit überspannt sie die mit rund 81.000 Autos am Tag befahrene Autobahn. Die Tiere sollen künftig wieder ungehindert zwischen der Wahner Heide und dem Königsforst, zwei Naturschutzgebieten von europäischem Rang, wechseln können. Das war bis zur Mitte der 1930er Jahre möglich als die Autobahn gebaut wurde.

Die A3-Grünbrücke kann jedoch die beiden Schutzgebiete nicht allein verbinden.
Daher unterstützt sie eine zweite. Diese soll den Tieren über die mit rund 16.000 Fahrzeugen am Tag befahrene Landesstraße L284 hinüberhelfen und wird aus EU-Mitteln finanziert. Der Bau soll vom Herbst 2011 bis zum Sommer 2013 dauern.

Beide Grünbrücken, die zusammen acht Millionen Euro kosten werden, gleichen sich wie Zwillinge. Einziger Unterschied ist die Breite der Straßen, die sie überführen. Die Autobahn ist mit rund 35 Metern etwa dreimal so breit wie die Landesstraße. Beide Brücken werden bepflanzt und seitlich von einem so genannten Irritationsschutz eingefasst. Dadurch sind Autofahrer und Tiere abgeschottet und werden nicht voneinander abgelenkt. Ausgelegt ist das Grünbrückenduo zunächst auf die Bedürfnisse von Rotwild. Durch gezielte Ergänzungen wird auch den Ansprüchen der kleineren Tiere, seien es nun Säugetiere oder Reptilien, Genüge getan. Zwischen beiden Grünbrücken entsteht ein etwa 400 Meter langer, von einem Zaun umschlossener Verbindungskorridor. Wie auch die Brücken ist dieser künftig für Erholungssuchende tabu.

Während der Bauzeit ist die Geschwindigkeit in den Brückenbaustellen begrenzt.
Wenn die Fertigteile für die Brückenüberbauten montiert werden, gibt es einzelne Straßensperrungen. Für die A3 wird dies Mitte 2011 der Fall sein und für die L284, die Rösrather Straße, rund ein Jahr später. Die Autofahrer haben trotzdem auch Nutzen von den Grünbrücken: Jedes Tier, das über die Grünbrücken geht, kann keinen Wildunfall mehr verursachen. Die Experten sind zuversichtlich, dass die Brücken angenommen werden, denn sie liegen auf einer historischen Wild-Wanderroute.

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25.03.2011
Zweiradsaison hat begonnen - 166 Gefahrenstellen in NRW entschärft

Gelsenkirchen (straßen.nrw). 166 Gefahrenstellen für Motorradfahrer hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in den vergangenen drei Jahren entschärft. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Straßenverkehrsbehörden Fahrbahnen neu markiert, Fahrbahnbeläge ausgebessert, Schutzplanken optimiert und Verkehrsbeschränkungen ausgeschildert. Die Stellen entstammten einer Netzanalyse, die Straßen.NRW 2008 auf der Grundlage des "Merkblattes zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Motorradstrecken"
(MVMot) durchgeführt hatte. Trotzdem ereigneten sich nach Angaben von Straßen.NRW 2010 in Nordrhein-Westfalen auf den außerörtlichen Strecken immer noch 1.393 Motorradunfälle (2009: 1.557 Unfälle). Dabei wurden 55 (62) Personen getötet, 644 (649) schwer und 900 (1051) leicht verletzt.

Unterfahrschutz

Straßen.NRW engagiert sich seit vielen Jahren für die Motorradsicherheit auf den Straßen von Nordrhein-Westfalen. Unter der Rufnummer 0209/3808243 beispielsweise können Zweiradfahrer auffällige Stellen wie gefährliche Kurven oder defekte Schutzplanken melden. Zudem hat Straßen.NRW in den vergangenen Jahren 60 Kilometer Schutzplanken mit einem so genannten Unterfahrschutz ausgestattet, damit Motorradfahrer bei einem Sturz nicht unkontrolliert unter den Planken durchrutschen oder an die Pfosten prallen. Außerdem wurden in den vergangenen Jahren rund 15.000 Pfosten von Schutzplanken mit Styropor-Ummantelungen ausgestattet, die einen Anprall mildern sollen.

Rüttelstreifen

Den Rowdys auf zwei Rädern rückt Straßen.NRW seit 2003 mit so genannten Rüttelstreifen zu Leibe. Fünf Strecken in NRW, auf den

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Haarmann GmbH GS geprüfte Wand- & Standgarderoben
Benders Dachstein GmbH
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