10.05.2013
Straßen.NRW-Niederlassung Rhein-Berg unter neuer Leitung
Gelsenkirchen/ Gummersbach (straßen.nrw). Ab sofort (14.5.2013) übernimmt Elke Bisoke die Leitung der Straßen.NRW-Niederlassung Rhein-Berg mit Sitz in Gummersbach und Köln. Die 56-jährige Diplom-Ingenieurin folgt Uwe Dewes, der im März in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Elke Bisoke gehört der Straßenbauverwaltung in NRW seit 1987 an und hat zuletzt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld geleitet. Winfried Pudenz, Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer, begrüßt mit Elke Bisoke die einzige Frau unter den zehn Straßen.NRW-Niederlassungsleitungen. Die Niederlassung Rhein-Berg ist mit 626 Beschäftigten an den beiden Standorten Gummersbach und Köln sowie den zehn Meistereien für rund 2.100 Kilometer Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zuständig. Mit dem "Kölner Ring" betreut sie zudem eine der wichtigsten Verkehrsdrehscheiben Deutschlands.
Elke Bisoke freut sich auf die neue Herausforderung und will ihrem Grundsatz treu bleiben: "Als Verantwortliche für das Infrastuktur-Produkt Landes- und Bundesfernstraßen habe ich immer auf die Kooperation mit den betroffenen Kommunen und dem ansässigen Gewerbe gesetzt. Alles, was die Nutzung der Straße angenehmer macht, will ich versuchen, durchzusetzen - im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und in Zusammenarbeit mit unserem Verkehrsministerium, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßenbauverwaltung und natürlich meinem Team."
Die gebürtige Ruhrgebietlerin lebt in Wiehl. Sie hat an der Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal studiert. Als Diplom-Ingenieurin mit dem Schwerpunkt Verkehrsplanung, Verkehrstechnik hat sie in ihrem bisherigen Berufsleben unterschiedlichste Positionen innerhalb der Straßenbauverwaltung inne gehabt und bringt so ein breites Spektrum an Fachwissen in ihre Führungsposition ein.
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Die Kröten werden munter
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Bei steigenden Temperaturen in den kommenden Tagen müssen Autofahrer mit Krötenwanderungen auf den Straßen rechnen. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Bleibt das Wetter dauerhaft im positiven Temperaturbereich, hält es die Amphibien nicht länger in ihren Winterverstecken. Dann machen sie sich auf zu den Tümpeln, Bächen und Weihern, in denen sie geboren wurden, um dort ihren Laich abzulegen.
Bedroht sind Frosch, Unke, Molch & Co. auf ihrer "Hochzeitsreise" durch den Straßenverkehr; aber auch Autofahrer müssen mancherorts mit erhöhter Rutschgefahr durch überfahrene Tiere rechnen. Die Straßenmeistereien des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen errichten an den bekannten Wegen der Kröten Warnschilder mit dem Zusatzzeichen Krötenwanderung und stellen Krötenzäune und Sammelbehälter auf. Die fest installierten Amphibientunnel unter den Straßen werden gereinigt; einige Straßen werden zeitweise sogar in den
Abend- und Nachtstunden gesperrt.
Für die Verkehrssicherheit von Kröten und Straßenbenutzern arbeiten die Straßenmeistereien mit Landschaftsbehörden, örtlichen Naturschutzgruppen, aber auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich im Amphibienschutz engagieren. Die freiwilligen Helfer arbeiten spät abends und früh morgens als
"Krötentaxi": Sie tragen die Sammelbehälter über die Straßen, in denen die Amphibien landen, wenn es an den Schutzzäunen nicht weitergeht.
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14.03.2013
Girls´ Day: Straßen.NRW hat noch 68 freie Plätze zu vergeben
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Wie sieht eigentlich eine Brücke von unten aus? Wie werden Brücken kontrolliert und gebaut? Wie wird Regenwasser, das von den Straßen perlt, wieder aufbereitet? Was passiert, wenn im Tunnel "die Lichter ausgehen"? Und wie hart ist eigentlich der Arbeitsalltag der Straßenwärter auf einer Autobahnmeisterei? Solche und ähnliche Fragen beantworten Mitarbeiter von Straßen.NRW beim Girls´ Day am 25. April. Rund 130 Mädchen können an den unterschiedlichen Aktionen im gesamten Bundesland teilnehmen.
Zurzeit sind noch 68 Plätze für interessierte Mädchen zu vergeben in der Zentrale von Straßen.NRW in Gelsenkirchen, in den Straßenmeistereien von Steinfurt, Lüdinghausen, Münster, Rhede und Legden, in den Autobahnmeistereien in Münster, Lengerich, Wünnenberg, Dorsten, Werl und Weilerswist sowie in der Regionalniederlassung Mönchengladbach und der Autobahnniederlassung Hamm. Was im Einzelnen dort gemacht werden kann, finden die Mädchen im Internet unter www.girls-day.de ("Landesbetrieb Straßenbau" als Stichwort bei den "Veranstaltungen" eingeben).
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Brückensanierung - 3,5 Milliarden in den nächsten zehn Jahren
Ein Sanierungsbedarf in Höhe von 3,5 Milliarden Euro besteht bei fast 400 großen Brücken im Verlauf von Bundesfernstraßen in Nordrhein-Westfalen. Straßen.NRW ist derzeit dabei, die Statik dieser Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen mit Hilfe zeitgemäßer Rechenmodelle zu überprüfen. Zehn Jahre Zeit hat der Landesbetrieb für die Berechnung und die notwendigen Sicherungsmaßnahmen.
Vor allem bei den Brücken aus den 60er und 70er Jahren besteht Handlungsbedarf. Sie sind ursprünglich für deutlich geringere Verkehrsbelastungen geplant worden. Ein Sicherheitsrisiko für die Verkehrsteilnehmer besteht jedoch nicht: Brücken werden in sehr kurzen Abständen von den Experten gecheckt.
Projektgruppe
Straßen.NRW hat eigens eine Projektgruppe für dieses Vorhaben eingerichtet. Sie legt zunächst den Schwerpunkt auf die Hauptrouten des Schwerverkehrs wie die Autobahnen A1, A2, A3 und A40. Schon jetzt ist klar, dass einige Brücken langfristig ersetzt werden müssen, weil eine Verstärkung der vorhandenen Bauwerke nicht möglich bzw. nicht wirtschaftlich wäre (Stand August 2012):
A1, Rheinbrücke Leverkusen
A1, Liedbachtal
A1, Dütebrücke
A1, Exterheide, Smanforde, Habichtswald, Emsbrücke, Emsumflut
A3/A46, Autobahnkreuz Hilden
A4/A544, Überflieger Autobahnkreuz Aachen
A45, Lennetalbrücke
A45, Talbrücke Rinsdorf
A45, Talbrücke Brunsbecke
A57, Dormagen
A59, Porz-Wahn
A565, Tausendfüßler Bonn
Regelmäßige Checks
Straßen, die vor mehr als 30 oder 40 Jahren gebaut wurden, sind für geringere Verkehrsmengen geplant worden. Dazu gehören auch die Brückenbauwerke, für die es bereits ein engmaschiges Netz von Kontrollen gibt. Jede der Brücken wird mindestens zwei Mal im Jahr besichtigt, um zu prüfen, ob sich Veränderungen am Bauwerk ergeben haben. Den umfangreichsten Check bietet die alle sechs Jahre stattfindende Hauptprüfung.
Mehr als 10.000 Brücken mit einer Gesamtlänge von rund 370 Kilometern betreut der Landesbetrieb an Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 6.000 Brücken davon sind Brücken im Verlauf der Bundesfernstraßen.
Immer mehr LKW auf den Straßen
Der stetig wachsende Anteil des Schwerlastverkehrs stellt eine starke Belastung der Straßen dar. Bis zum Jahr 2050 sollen nach den bundesweit gültigen Prognosen noch einmal 80 Prozent mehr Güterverkehr auf unseren Straßen fahren. Dabei hat ein LKW mit zweimal zehn Tonnen Achslast auf der Autobahn die gleiche Zerstörungswirkung wie 60.000 PKW. NRW ist wegen des hohen Verkehrsaufkommens und wegen der Altersstruktur seiner Autobahnen und Bundesstraßen das am stärksten betroffene Bundesland.
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Gedenken: 15 verletzte Straßenwärter in diesem Jahr
Gelsenkirchen (straßen.nrw). 15 verletzte Straßenwärter bei elf fremd verschuldeten Unfällen ist die bisherige Statistik des Jahres 2012 beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Heute (21.11.) gedachte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek mit Mitarbeitern von Straßen.NRW der verunglückten Mitarbeiter bei der traditionellen Kranzniederlegung am Buß- und Bettag an der Autobahnkapelle in Tungerloh-Capellen an der A31. Seit 1993 kamen
18 Beschäftige des Straßenunterhaltungsdienstes in NRW ums Leben.
"Mobilität auf der Straße funktioniert nur, weil es Menschen gibt, die die Strecken in Ordnung halten, den Schnee wegräumen und die Betriebstechnik warten.
Das ist Ihr Job und der ist sehr gefährlich", sagte Verkehrsminister Michael Groschek. "Dafür gebührt Ihnen Respekt und Anerkennung. Die Sicherheit der Straßenwärter bei ihrem gefährlichen Job hat oberste Priorität, darin dürfen wir nicht nachlassen."
"Die traurige Statistik unterstreicht das 13-fach höhere Risiko der Straßenwärter, im Job ums Leben zu kommen", betonte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz. Die rund 2.000 Straßenwärter von Straßen.NRW arbeiteten in ständiger Gefahr bei ihrer täglichen Aufgabe, für verkehrssichere Straßen zu sorgen. "Ich möchte alle Verkehrsteilnehmer bitten, besonders in Baustellen vorsichtig zu fahren, sich an die Geschwindigkeiten zu halten und nicht durch Navigationsgeräte, Handys oder das Radio von der Konzentration abhalten zu lassen", so Pudenz.
Schulungen sensibilisieren
In Schulungen werden die Straßenwärter für die gefährlichen Situationen sensibilisiert. Seit diesem Jahr gibt es einen deutschlandweit einmaligen so genannten Risiko-Parcours, der für Straßenwärter typische Situationen nachstellt. Der Parcours wird in den kommenden Monaten in allen mehr als 80 Meistereien bei Straßen.NRW eingesetzt werden. Das Land Bayern hat bereits Interesse signalisiert, den Parcours zu übernehmen. Neu ist auch eine Vereinbarung mit den Landschaftsverbänden mit dem Ziel, den Straßenwärtern nach schweren Unfällen sehr kurzfristig eine psychotherapeutische Hilfe anbieten zu können.
Gefährlicher Job
Die 2.000 Straßenwärterinnen und Straßenwärter bei Straßen.NRW gewährleisten den sicheren Betrieb auf mehr als 20.000 Kilometern überörtlichen Straßen. Sie holen Hindernisse von der Fahrbahn, richten Baustellen ein, reparieren Schutzplanken, warten und reinigen Verkehrsanlagen und räumen im Winter die Fahrbahnen.
Insgesamt registrierte die Abteilung Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW seit 1993 rund 480 fremd verschuldete Unfälle mit Personenschäden. Mehr als 400 weitere Unfälle verliefen mit Sachschäden. Die schwersten Unfälle werden auf Autobahnen durch unaufmerksame Fahrer verursacht.
Hinzu kommen Arbeitsunfälle, die nicht durch fremdes Einwirken verschuldet wurden. Die meisten dieser Unfälle passieren im Bereich der Grünpflege am Rand der Straßen. Dabei arbeiten die Beschäftigten häufig in unwegsamen Bereichen mit gefährlichen Geräten wie Kettensägen. Die Mitarbeiter stürzten bei der Arbeit oder knickten um, schleudernde Äste führten trotz Sicherheitsausrüstung zu Verletzungen.
Neue Kleidung
Um die Unfallzahlen zu reduzieren, steht Arbeitsschutz bei Straßen.NRW ganz oben auf der Agenda. Tagesbaustellen werden seit einigen Jahren durch Warnschwellen und durch den Einsatz von CB-Funk-Warnern abgesichert. Eine wichtige Aufgabe der Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW ist auch die Weiterentwicklung der persönlichen Schutzausrüstung. Anfang kommenden Jahres werden die betreffenden Mitarbeiter bei Straßen.NRW mit der neuesten Generation von Warnkleidung ausgestattet.
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30.10.2012
Neubau der A44 bei Bochum hat begonnen
Bochum (straßen.nrw). Mit dem offiziellen Spatenstich haben heute die Arbeiten für die neue Autobahn A44 südlich von Bochum begonnen. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und Gunther Adler, Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, waren auf Einladung von Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz nach Bochum gekommen, um den symbolischen Akt vorzunehmen. Auf einer 3,3 Kilometer langen Strecke werden hier in den nächsten Jahren Bauarbeiten mit Kosten in Höhe von 53 Millionen Euro stattfinden. Dem West-Ost-Verkehr wird auf diese Weise eine Alternative geboten und innerstädtisch wird für eine Entlastung gesorgt.
Enak Ferlemann erläuterte: "Mit diesem Konzept wird eine neue West-Ost-Verbindung am Südrand der Kernzone des Ruhrgebietes geschaffen. Der Neubau der A44 bei Bochum wird damit konsequent fortgesetzt. Der Bund investiert damit weiter in die Verkehrswege des Ruhrgebietes und stärkt so den Industriestandort Nordrhein-Westfalen."
Gunther Adler ergänzte: "Diese zusätzliche leistungsfähige West-Ost-Verbindung im südlichen Ruhrgebiet wird nicht nur Stadtstraßen entlasten. Mit der Querspange gibt es schon bald auch für den weiträumigen Verkehr eine attraktive Alternative zur sehr stauanfälligen A40. Die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung des Ballungsraumes Rhein-Ruhr liegt der Landesregierung NRW sehr am Herzen - nicht zuletzt deshalb wollen wir gemeinsam mit dem Bund die Infrastruktur im südlichen Ruhrgebiet leistungsfähiger machen."
2,3 Kilometer Autobahn ab dem Autobahnkreuz Bochum-Witten in Richtung Westen werden neu gebaut. Vier Fahrspuren mit Standstreifen auf beiden Seiten entstehen hier. Daran anschließend wird die neue Anschlussstelle Bochum-Altenbochum gebaut und der bereits vorhandene "Nordhausenring" (Landesstraße L705) auf einer Länge von einem Kilometer ausgebaut. "Im Jahr 2025 rechnen wir auf der neuen Straße mit 60.000 Fahrzeugen am Tag", sagte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried
Pudenz: "Zusammen mit dem weiteren Ausbau der A44 in Richtung der A40, dem Neubau des Autobahndreiecks Bochum-West und dem fast abgeschlossen sechsstreifigen Ausbau der A40 zwischen Gelsenkirchen und Stahlhausen realisieren wir damit in den nächsten Jahren die letzen Bausteine der so genannten Bochumer Lösung", so Pudenz.
Neben dem eigentlichen Straßenbau lassen die Ingenieure vier Brücken und drei Regenrückhaltebecken bauen. Damit die Straße möglichst leise wird, wird offenporiger Asphalt verlegt, der fünf Dezibel leiser ist als der häufig verwendete Gussasphalt. Mehr als vier Kilometer lange und bis zu zehn Meter hohe Lärmschutzwände und -wälle sorgen ebenfalls für eine Lärmminderung.
27 Hektar Ausgleichsflächen legt Straßen.NRW insgesamt an, um den Eingriff in die Natur auszugleichen. Um die Vogelarten Schleiereule, Steinkauz, Waldkauz und Waldohreule vor Kollisionen mit den Autos zu schützen und Orientierung zu bieten, werden so genannte Überflughilfen wie beispielsweise Zäune am Fahrbahnrand und im Mittelstreifen gebaut und viele Gehölze gepflanzt. Damit er leicht Nahrung findet, wird für den Steinkauz zudem eine Streuobstwiese angelegt. Und die Schleiereule kann in einem extra aufgestellten Schuppen nisten. Für die vorkommenden Arten Wasserralle, Teichhuhn und Teichrohrsänger wurde das städtische Regenrückhaltebecken "Untere Heintzmannstraße" bereits optimiert. Hier entstand ein 1.000 Quadratmeter großes und flaches Gewässer mit
Schilf- und Röhrichtbewuchs als vorgezogene "Ausgleichsmaßnahme".
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16.10.2012
Wenn die Sommerzeit endet: Gefahr von Wildunfällen steigt
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Im Herbst erhöht sich die Zahl der Windunfälle auf deutschen Straßen. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Das gilt vor allem für die Zeit, wenn am letzten Oktoberwochenende die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden und sich der Berufsverkehr in die Zeit der Dämmerung verlagert. Insbesondere in waldreichen Gegenden queren die Tiere aufgrund erhöhter Mobilität zu dieser Jahreszeit häufig die Straßen.
Fünf Mal so viele Unfälle
Deutschlandweit passieren rund 250.000 Unfälle mit "Schalenwild" pro Jahr und NRW-weit rund 30.000 solcher Wildunfälle. Damit hat sich die Zahl der Schalenwildunfälle in den vergangenen 35 Jahren verfünffacht. Berücksichtigt man alle Wildunfälle, kommt es statistisch in Deutschland in jeder Minute zu einer Kollision zwischen Fahrzeug und Wildtier. Das führt deutschlandweit nicht nur zu vielen tödlichen Unfällen und Unfällen mit zahlreichen Verletzten, sondern verursacht jährlich auch Sachschäden in Höhe von rund 500 Millionen Euro.
500.000 tote Tiere
Rund 500.000 Tiere sterben dabei jährlich. Betroffen sind 210.000 Rehe, 25.000 Wildschweine sowie über 200.000 Hasen und Kaninchen. In NRW sind es über 25.000 Rehe, rund 2.000 Wildschweine, 350 Stück Dammwild und 200 Stück Rotwild.
Neu: Blaue Reflektoren
Straßen.NRW, Jäger und Förster unternehmen vielfältige Versuche, die Zahl der Wildunfälle zu minimieren. Versuche mit optischen und akustischen Schutzmaßnahmen stellen bislang aber kein Allheilmittel gegen Wildunfälle dar.
Wildbrücken werden auch gebaut, um den Tieren das Queren der Straßen zu erleichtern. Und wie wirksam die neuen und häufig verwendeten Blaulicht-Reflektoren sind, ist noch nicht erwiesen. Das Prinzip klingt
vielversprechend: Fast alle Säugetiere nehmen nur zwei Farben, nämlich grün und blau, wahr. Während grün in der Natur häufig vorkommt, fungiert blau als Signalfarbe mit Schreckwirkung. Für jeden Autofahrer sollte klar sein, dass er sich auf Streckenabschnitten mit blauen Reflektoren auf Straßen mit hoher Wildunfallgefahr bewegt, und er sollte seine Fahrweise der Situation entsprechend anpassen.
Gefahr nachts und bei Nebel
Die größte Gefahr droht in den Dämmerungsphasen sowie nachts und bei Nebel.
Insbesondere Straßenneubauten durch geschlossene Waldgebiete beherbergen ein hohes Kollisionsrisiko, da das Wild seine gewohnten Wechsel beibehält.
Bremsen und hupen
Weil Wildtiere im Scheinwerferlicht weitgehend orientierungslos sind und häufig panisch reagieren, sollte der Autofahrer bei Wild auf oder an der Straße abblenden, kontrolliert abbremsen und hupen. Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, sollte er sofort abbremsen und nicht das Lenkrad verreißen.
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05.10.2012
Sechsstreifiger Ausbau der A1 zwischen Münster-Süd und der Kanalbrücke beginnt
Münster (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen beginnt in der nächsten Woche mit den Arbeiten für den sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A1 zwischen dem Autobahnkreuz Münster-Süd und der Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal bei Münster-Amelsbüren. In der ersten Bauphase bis Anfang November wird die Verkehrsführung auf der A1 wie folgt geändert: Die Fahrspuren in der Fahrtrichtung Bremen werden nach innen verlegt und in der Breite reduziert. Der Verkehr kann weiterhin vierspurig die Autobahn nutzen. In diesem Bauabschnitt werden vorbereitende Maßnahmen durchgeführt, damit später der Verkehr vierspurig auf einer Seite der Autobahn fahren kann. Voraussetzungen für das Einrichten der Verkehrsführung ist trockenes Wetter, um die gelbe Baustellenmarkierung aufkleben zu können.
Nachdem der Planfeststellungsbeschluss zum sechsstreifigen Ausbau der A1 in diesem Bauabschnitt 2011 vorlag, wird das Projekt jetzt bis Mitte 2014 umgesetzt. Der Ausbau der A1 mit der Brücke über den DEK bei Amelsbüren wurde 2010 mit der Neugestaltung der Kreuzung gemeinsam fertig gestellt. Der vorgezogene Neubau des Kanalbrückenbauwerks wurde durch den Ausbau des Kanals initiiert. Die Arbeiten für den Neubau der Brücke "Kappenberger Damm" im Zuge der Landesstraße L884 wurden in den vergangenen Wochen abgeschlossen. In dem jetzt beginnenden Bauabschnitt wird auch der Bau der neuen Anschlussstelle bei Münster-Amelsbüren realisiert.
Ergänzend zum sechsstreifigen Ausbau des rund 3,2 Kilometer langen Abschnittes sind zahlreiche Verkehrszeichenbrücken und Schilderkragarme den neuen Verkehrsführungen anzupassen, umzusetzen und zu erneuern.
Zudem wird die Autobahnbrücke über den Wirtschaftsweg "Haus Tinnen" abgebrochen und neu gebaut. Ab der Höhe "Kappenberger Damm" werden in Fahrtrichtung Bremen auf einer Länge von 1,2 Kilometern Lärmschutzwälle und -wände hergestellt. In diesem Bereich wird auf der Autobahn in beiden Fahrtrichtungen ein so genannter Flüsterasphalt eingebaut. Mit der Ausstattung der Ausbaustrecke mit Schutzplanken, Betonschutzwänden, Markierung, Verkehrszeichen und mit der Bepflanzung der Böschungen wird die Baumaßnahme abgeschlossen.
Während der Bauzeit kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Über die Änderungen in der Verkehrsführung sowie den Baufortschritt wird die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland während der Bauzeit regelmäßig informieren. Die Gesamtkosten für das Projekt "Sechsstreifiger Ausbau der A1 zwischen Münster-Süd und der Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal bei Münster Amelsbüren" liegen bei etwa elf Millionen Euro.
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21.09.2012
Umfangreiche Untersuchung der A33 mit Bodenradar
Hamm (straßen.nrw). Der Unterbau der A33 wird zwischen den Anschlussstellen Stukenbrock-Senne und Paderborn-Sennelager auf einer Länge von 8.400 Metern in beiden Fahrtrichtungen durch ein Spezialfahrzeug mittels Bodenradar untersucht, insgesamt 200.000 Quadratmeter. Diese zerstörungsfreie Bestandserfassung der A33 geschieht durch ein hochauflösendes und GPS-unterstütztes Georadarverfahren. Das Messfahrzeug befährt die A33 sowie alle Anschlussstellen mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h. Bis zu 1,50 Meter Tiefe dringt das Radar in den Untergrund ein. Hierdurch werden alle Abweichungen im Oberbau und Untergrund angezeigt und mittels Bohrkernentnahme näher begutachtet. In der nächsten Woche werden die Messungen in der verkehrsarmen Zeit (von 9 Uhr bis 15 Uhr) durchgeführt.
"Der große Vorteil bei diesen Verfahren besteht darin, dass die gesamte Fläche begutachtet wird und nicht mehr nur punktuell durch Bohrkerne", so Udo Mattigkeit von der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm.
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05.09.2012
Der Tierkorridor zwischen Veluwe und Kroenburger Veen in den Niederlanden über den Dämmerwald und die Üfter Mark im Kreis Wesel, die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen bis zum Arnsberger Wald steht bald offen. Am 12. September übergibt die Regionalniederlassung Niederrhein von Straßen.NRW die Grünbrücke über die A31 bei Schermbeck an den Regionalverband Ruhr (RVR).
Die 1984 gebaute Autobahn von der Metropole Ruhr zur Nordsee hat den einstigen Wildwechselpfad von Hirsch und Reh unterbrochen, indem sie die Üfter Mark durchschnitten hat. Das neu entstandene 40 Meter lange und 50 Meter breite Bauwerk ermöglicht es den Tieren nun wieder, in andere Reviere zu wandern. Es ist die erste Grünbrücke in der Metropole Ruhr über eine bestehende Autobahn.
Straßen.NRW erbaute die Grünbrücke aus den Mitteln des Konjunkturprogramms II und unterhält sie zukünftig. Der RVR als Waldbesitzer wird sich um die Gestaltung und dauerhafte Erhaltung der Grünbrücke kümmern. Mit der Öffnung der Brücke beginnt auch das Bio-Monitoring. Per Kameras wird erfasst, welche Tiere zu welchen Zeiten und in welcher Anzahl die Überführung passieren.
Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter aus Schermbeck, Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz vom Landesbetrieb Straßenbau NRW und RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow öffnen am 12. September den Bauzaun. Nach Begrüßung und einführenden Worten im Kolpinghaus startet der Shuttle-Bus etwa gegen 12 Uhr in Richtung Grünbrücke. Für Fragen zur Lebensraumvernetzung stehen Ihnen an diesem Tag auch Bram Vreugdenhil aus der Provinz Gelderland in den Niederlanden und Dr. Michael Petrack vom Landesbetrieb Wald und Holz als Gesprächspartner zur Verfügung. Im Kolpinghaus zeigt zudem eine Ausstellung die Entstehung der Grünbrücke.
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20.08.2012
Wenn die Straßen heiß werden
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Lang anhaltende Hitze schadet den Straßen grundsätzlich nicht. Darauf hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in Gelsenkirchen hingewiesen. Kommt es an heißen Tagen zu Verformungen oder zur Bildung von Spurrinnen, handelt es sich meist um alte Fahrbahnbeläge oder um einen Baumangel. So haben beispielsweise von den 2.200 Kilometern Autobahnen in NRW lediglich 1,6 Prozent Spurrinnen mit einer Tiefe von mindestens einem Zentimeter.
Die übliche Asphaltmischung besteht zu vier bis acht Prozent aus Luftporen. Sie sollen das Bindemittel "Bitumen" aufnehmen, wenn es sich bei Erwärmung ausdehnt.
Nur wenn der Asphalt zu wenige Luftporen hat, kann sich das Bitumen nicht ausdehnen und drückt die Gesteinskörnungen auseinander. Das Bitumen wirkt dann wie Schmiermittel, die Körnungen verschieben sich und Spurrinnen oder Verformungen können entstehen. Weitere Baumängel können auch die falsche Zusammensetzung des Mischgutes sein oder die Verwendung von zu weichem Bitumen.
Bindemittel
Alte Bindemittel, die vor 40 Jahren im Straßenbau eingesetzt wurden, können den heutigen Anforderungen bei stetig wachsendem Verkehr nicht mehr gerecht werden.
Asphaltschichten mit solchen Bindemitteln verformen sich, wenn an der Straßenoberfläche 55 Grad Celsius und mehr herrschen. Das ist bereits der Fall, wenn die Lufttemperaturen auf über 30 Grad ansteigen. Moderne Bindemittel, die heute für Asphalt verwendet werden, reagieren erst bei einer Oberflächentemperatur von 65 Grad Celsius.
Bitumen entsteht bei der Verarbeitung von Erdöl. Es wird benutzt, um die Gesteinskörnungen bei Asphalt-Straßen zusammen zu halten. Das Bitumen verklebt die Gesteinskörner, macht aber im festen Zustand die Straßenoberfläche flexibel.
Problem Baustelle
Ein Sonderproblem in "heißen Phasen" können Baustellen sein. Häufig verläuft der Verkehr innerhalb der eingerichteten speziellen Verkehrsführung auf eingeengten Fahrbahnen. PKW und vor allem die LKW nutzen dann über einen längeren Zeitraum immer dieselbe Fahrspur. Die einseitige Belastung kann eher zu Problemen führen, als wenn sich der Verkehr auf einer breiten Fahrbahn verteilt.
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15.08.2012
Ausbildungsstart für 87 junge Menschen bei Straßen.NRW
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Auf den Nachwuchs kommt es an! Seiner Verantwortung dafür als Arbeitgeber kommt auch in diesem Jahr der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen nach. Insgesamt 87 junge Menschen haben ihre berufliche Zukunft mit einer Ausbildung an einem der mehr als 100 Standorte von Straßen.NRW begonnen. Sie kommen alle heute und morgen (15. und 16. August) am Betriebssitz von Straßen.NRW in Gelsenkirchen zu zentralen "Willkommenstagen für Auszubildende" zusammen. Erstmals werden jetzt auch zwei junge Männer bei Straßen.NRW in einem neuen Ausbildungsberuf zu "Geomatikern" ausgebildet. Die beiden werden in den kommenden drei Jahren dafür fit gemacht, Geodaten zu beschaffen und zu verarbeiten - unter anderem zu Karten, Grafiken, dreidimensionalen Darstellungen oder multimedialen Anwendungen.
Neu in Ausbildung bei Straßen.NRW sind außerdem seit dem 1. August
- 42 zukünftige Straßenwärter + eine zukünftige Straßenwärterin,
- ein zukünftiger Kraftfahrzeugservicemechaniker,
- ein zukünftiger Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik,
- drei zukünftige Vermessungstechnikerinnen + zwei zukünftige Vermessungstechniker,
- neun zukünftige Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik (zwei weiblich + sieben männlich),
- ein zukünftiger Baustoffprüfer,
- drei zukünftige Bürokaufmänner + zwölf zukünftige Bürokauffrauen,
- ein zukünftiger Fachinformatiker Systemintegration,
- eine zukünftige Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste sowie
- bereits seit Anfang Juni fünf zukünftige Bauzeichner + drei zukünftige Bauzeichnerinnen im Rahmen des dualen Studiengangs Bauingenieurwesen.
Insgesamt absolvieren derzeit 269 junge Menschen ihre Ausbildung bei Straßen.NRW. Der Landesbetrieb plant, baut und betreibt alle Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen sowie viele Kreisstraßen Nordrhein-Westfalens und ist für ein etwa 20.000 Kilometer umfangreiches Straßennetz zuständig.
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05.07.2012
Symbolische Sprengung zum Baustart Bühltunnel
Siegen / Gelsenkirchen (straßen.nrw) Mit einer symbolischen Sprengung haben Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Gunther Adler, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, und Harald Friedrich Austmeyer, Straßen.NRW-Geschäftsführer, den Bau des Bühltunnels gestartet. Der Bühltunnel wird im bergmännischen Vortrieb vom westlichen Ende des Tunnels aus aufgefahren.
Er ist Teil des letzten Abschnittes der B54/B62 durch das Hüttental in Siegen-Wittgenstein. Die Hüttentalstraße (HTS) schließt in Krombach an die A4 an, verbindet diese mit der A45 und führt weiter über die nordrhein-westfälische Landesgrenze bis nach Rheinland-Pfalz.
"Die Hüttentalstraße hat durch ihre Zubringerfunktion zur A45 und zur A4 eine immense Bedeutung für den überregionalen Verkehr auch aus Rheinland-Pfalz", stellte Staatssekretär Ferlemann fest. "Jeder Euro der rund 81 Millionen, die der Bund hier ausgibt, ist gut investiert".
Auch der innerörtliche Verkehr wird durch die HTS entlastet. "Vom jetzigen Streckenabschnitt werden vor allem die Ortsdurchfahrten in Eiserfeld und Niederschelden profitieren. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden endlich auch die Anwohner der Höllenwaldstraße, die eigentlich den Charakter einer Anwohnerstraße hat, wieder zur Ruhe kommen", betonte NRW-Verkehrsstaatssekretär Gunther Adler. Die Anwohner hatten mobil gemacht, als sich das Projekt durch Klagen auf unabsehbare Zeit zu verzögern drohte. "Die Betroffenen haben sich vernehmlich zu Wort gemeldet und ganz sicher dazu beigetragen, dass wir jetzt bauen", sagte Adler.
Der Bühltunnel entspricht den aktuellen Sicherheitsvorschriften, die nach den großen Tunnelunfällen Anfang der 2000-er Jahre überarbeitet und verschärft worden sind. "Den Bühltunnel statten wir mit einem 150 Meter langen Fluchtstollen aus, der nach einem Unfall - der hoffentlich nie eintritt - parallel zum Tunnel ins Freie führt", erläutert Austmeyer einen wesentlichen Bestandteil der Sicherheitsausstattung des jetzt begonnen Bauwerkes.
Der Bühltunnel wird in drei Abschnitten gebaut. Der erste Teil, 46 Meter lang, ist in offener Bauweise bereits hergestellt worden. Auch der zweite Teil des Tunnels, 57 Meter lang, ist bereits in diesem Frühjahr in sogenannter Deckelbauweise gebaut worden. Jetzt steht der Bau des Tunnels an, der bergmännisch aufgefahren wird. Vom Westportal aus arbeitet sich die Fachfirma im Sprengvortrieb durch den Bühlrücken. Straßen.NRW rechnet damit, dass die letzten, knapp 420 Tunnelmeter in etwa einem Jahr geschafft sind.
Der Bühltunnel ist Teil des letzten Abschnittes der bisher insgesamt 25 Kilometer langen Hüttentalstraße. Einzelne Abschnitte der B54/B62 sind seit 1982 sukzessive dem Verkehr übergeben worden. Rund drei Jahre Bauzeit sind für das gesamte letzte Teilstück mit insgesamt 3,1 km Länge eingeplant.
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29.06.2012
Acht neue Straßenwärter-Meister bekommen erstmals in der kommenden Woche vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Feierstunde ihren Meisterbrief ausgehändigt. Zudem bekommen 98 "frisch gebackene" Straßenwärter aus ganz Nordrhein-Westfalen während der so genannten Lossprechungsfeier ihre Prüfungszeugnisse überreicht. Die drei besten Prüflinge sind Kevin Walier von der Gemeinde Südlohn mit 84,6 von 100 Punkten, Sebastian Woltering von Stadt Borken mit 84,6 Punkten, und Robin Scheffer von der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Herford mit 84,2 Punkten.
Die Feier findet statt
WANN? am Mittwoch, 4. Juli 2012, um 10 Uhr
WO? im Europäischen Haus der Stadtkultur in Gelsenkirchen (Boniverstraße 30).
Zum Hintergrund:
An der Abschlussprüfung 2012 nahmen insgesamt 115 Prüflinge teil, 45 vom Landesbetrieb Straßenbau, 12 von den Kreisen in NRW und 58 von Städten und Gemeinden. 17-mal wurde die Note "Gut" erreicht, 54-mal "Befriedigend" und 28-mal "Ausreichend". 17 Azubis haben die Prüfung nicht bestanden.
Die Grundlage für die Ausbildung zum Straßenwärter bzw. zur Straßenwärterin ist die "Verordnung über die Berufsausbildung zum Straßenwärter/zur Straßenwärterin".
Nach dieser Verordnung dauert die Ausbildung drei Jahre. Neben der Ausbildung im Betrieb ist eine überbetriebliche Ausbildung von insgesamt 22 Wochen vorgesehen.
Die überbetriebliche Ausbildung wird in insgesamt sechs Ausbildungszentren der Bauindustrie und des Bauhandwerks sowie in zwei Ausbildungszentren der Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA) durchgeführt.
Neben den Grundfertigkeiten im Mauern, Pflastern, Beton- und Stahlbetonbau werden den Auszubildenden auch Kenntnisse in der Vermessung, im Verlegen von Entwässerungsleitungen sowie im Umgang mit Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen vermittelt. Darüber hinaus erwerben Straßenwärter-Auszubildende Kenntnisse und Fertigkeiten in der Grünpflege und im Winterdienst. Nach der erfolgreichen Ausbildung verfügen Straßenwärter über
- den LKW-Führerschein der Fahrerlaubnisklasse CE,
- den RSA-Schein,
- den Radladerschein,
- den Motorkettensägeschein sowie
- den Sachkundenachweis Pflanzenschutz.
Während bei der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung die Vermittlung praktischer Fertigkeiten unter Beachtung des Ausbildungsrahmenplans im Vordergrund steht, obliegt den Berufskollegs die theoretische Unterweisung und die Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung. In Nordrhein-Westfalen wird der Berufsschulunterricht für den Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin"
in Fachklassen angeboten und zwar an insgesamt sechs Berufskollegs in Bielefeld, Kempen, Köln, Münster, Siegen und Unna.
Nach dieser Prüfung kann das Lernen jedoch weitergehen: Neben der Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen als zuständige Stelle für den Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" auch für die Durchführung des fachpraktischen (Teil I) und des fachtheoretischen Teils (Teil II) der Meisterprüfung im Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" zuständig.
Die Meisterprüfung im Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" kann ablegen, wer eine Abschlussprüfung im anerkannten Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" bestanden hat und danach eine mindestens dreijährige praktische Tätigkeit in diesem Beruf nachweist. An der letzten Meisterprüfung im Ausbildungsberuf "Straßenwärter/Straßenwärterin" haben insgesamt 17 Meisterschüler teilgenommen. Von diesen 17 Meisterschülern kommen zwei vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, fünf von Kreisverwaltungen, sieben von Stadtverwaltungen, zwei von Gemeindeverwaltungen sowie einer aus der Privatwirtschaft.
Nicht alle der Meisterschüler kommen dabei aus Nordrhein-Westfalen. Zwei der Absolventen haben die Strapazen auf sich genommen und sind zu den Vorbereitungslehrgängen aus Niedersachsen angereist.
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14.06.2012
Tag der Verkehrssicherheit: Weniger verletzte Straßenwärter
Gelsenkirchen (straßen.nrw). So wenige verletzte Straßenwärter wie im vergangenen Jahr gab es in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 20 Jahren nicht. "14 Unfälle durch Fremdverschulden mit 19 verletzten Straßenwärtern hatten wir 2011", bilanziert Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz aus Anlass des "Tages der Verkehrssicherheit" am kommenden Sonntag (16.6.), den der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (Link:
www.dvr.de/presse/informationen/3157.htm) erneut ausgerufen hat. In den Jahren zuvor waren im Schnitt mehr als 20 Unfälle dieser Art zu verzeichnen gewesen,
2001 sogar 34. "Ich wünsche mir, dass wir damit einen Trend beobachten, der sich fortsetzen wird", betonte Pudenz. Allerdings hatte es 2011 dabei auch einen getöteten Straßenwärter gegeben.
Der Straßen.NRW-Chef verwies auf die zahlreichen Bemühungen des Landesbetriebes Straßenbau, Verkehrteilnehmer für die Menschen, die auf den Straßen des Landes arbeiten, zu sensibilisieren. "In Baustellen soll Rücksicht genommen werden, die Geschwindigkeitsgebote müssen eingehalten werden und die Hände gehören ans Steuer und nicht ans Handy, den DVD-Player oder die Zeitung", appellierte Pudenz. Erst kürzlich hatten die Straßenbauer zusammen mit der Unfallkasse NRW einen so genannten Risiko-Parcours der Öffentlichkeit vorgestellt, mit dem auch die Straßenwärter immer wieder neu sensibilisiert werden sollen für die täglich lauernden Gefahren in ihrem Job zwischen Schutzplanke und 40-Tonner.
ZDF-Fernsehgottesdienst
Unter Mitwirkung von Straßenwärtern des Landesbetriebes findet eine Woche später (Sonntag, 24.6. ab 9.30 Uhr) der live übertragene Fernsehgottesdienst des ZDF in der Autobahnkapelle St. Antonius in Gescher im Kreis Borken statt. Eine Mitarbeiterin der Autobahnmeisterei Dorsten liest dabei eine Fürbitte. Sie war selbst schon einmal in einen Unfall verwickelt worden. In Gescher findet auch jedes Jahr an Buß- und Bettag am dortigen Mahnmal der Gedenktag von Straßen.NRW für die verunglückten Straßenwärter statt.
Tag der Autobahnkirchen
Dieser Sonntag wurde auch zum "Tag der Autobahnkirchen" ausgerufen. Folgende Autobahnkirchen gibt es mittlerweile in Nordrhein-Westfalen:
* Evangelische Autobahn- und Ortskirche an der Abfahrt Exter (A2)
* Ökumenische Autobahnkapelle Roxel an der Raststätte Münsterland (A1)
* Katholische Autobahnkapelle "St. Raphael" an der Raststätte Nievenheim
(A57)
* Ökumenische Autobahnkapelle an der Raststätte Geismühle (A57)
* Katholische Autobahnkapelle "St. Antonius" an der Ausfahrt
Gescher/Coesfeld (A31)
* Autobahnkapelle Hamm an der Tank- und Rastanlage Rhynern (A2)
* Autobahnkirche Ruhr (Evangelisch-Lutherische Epiphanias-Kirche) in
Bochum (A40, Abfahrt Bochum-Hamme)
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05.06.2012
Appell: Fußballfähnchen gut befestigen
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen appelliert an die Auto fahrenden Fußballfans in Nordrhein-Westfalen, die National-Fahnen an den Türen gut zu befestigen und vor jedem Fahrtantritt zu kontrollieren, ob sich schon Bruchstellen gebildet haben. Bei höherem Tempo könnten sich die Fähnchen sonst leicht lösen und dem Hintermann vor die Scheibe fliegen.
Zudem machen die Fahnen den 2.000 Straßenwärtern bei Straßen.NRW an den 20.000 Kilometern Straße viel Arbeit: Bei der Europameisterschaft vor vier Jahren bilanzierten die Männer und Frauen in Orange schon zum Abschluss der Vorrunde rund 6.500 Fähnchen, die eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt werden mussten.
Bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren waren es in vier Wochen sogar 10.000 abgebrochene Fahnen, die gefunden wurden.
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30.05.2012
Tagebau Garzweiler: Arbeiten für neue Autobahn A44 haben begonnen
Titz (straßen.nrw). Mit dem offiziellen Spatenstich durch Vertreter des Bundes, des Landes, der betroffenen Region und der Wirtschaft haben heute die Arbeiten für die neue Autobahn A44 zwischen den Autobahnkreuzen Jackerath und Holz begonnen. Zusammen mit dem sechsstreifigen Ausbau der A46 zwischen Wanlo und Holz wird in den kommenden sechs Jahren eine leistungsfähige Alternative zur A61 zwischen Jackerath und Wanlo geschaffen, die dann dem Tagebau Garzweiler weichen muss. Die "A44n" ersetzt zudem die alte A44, die bereits 2006 für den Tagebau zurückgebaut wurde. Rund 100 Millionen Euro werden die Bauarbeiten kosten, die fast komplett die RWE Power AG übernimmt.
"Bereits im Jahr 2006 wurde die alte A 44 im Rahmen des Tagebaus Garzweiler abgebaggert. Die Verkehre werden derzeit über die etwa parallel verlaufende A61 und die A46 abgewickelt. Da die A61 ihrerseits voraussichtlich im Jahr 2017 vom fortschreitenden Tagebau in Mitleidenschaft gezogen wird, sind der Neubau der A
44 und der leistungsfähige Ausbau der A 46 bis dahin dringend geboten", sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium.
Für das Land Nordrhein-Westfalen überbrachte Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, die Grüße der Landesregierung und sagte: "Unser heutiger Termin an diesem Standort bündelt anschaulich die drängenden politischen Fragen: Der Anlass für diesen Autobahnneubau ist die sichere und preiswerte Energieversorgung, heute noch mit dem fossilen Brennstoff Braunkohle; unterdessen drehen sich am Horizont bereits neue regenerative Energieträger; für die in Zukunft weiter wachsenden Verkehrsbelastungen bauen wir hier die A44 neu mit größerer Leistungsfähigkeit, als sie die alte Strecke hatte."
RWE Power Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Lambertz erklärte: "Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir einen wichtigen Meilenstein zur planmäßigen Entwicklung des Tagebaus Garzweiler". Und weiter: "Unsere heimische Braunkohle wird weiter ein unverzichtbarer Baustein für die Stromerzeugung in Deutschland sein. Hochmoderne Kraftwerke wie unsere BoA-Blöcke stoßen nicht nur erheblich weniger CO2 aus als Altanlagen, sie sind vor allem flexibel und können so die nicht planbare Einspeisung von Sonne und Wind ausgleichen. Für das Gelingen der Energiewende ist genau dieses Miteinander notwendig."
Mehr als zehn Kilometer wird die "A44n" künftig messen. 7,2 Kilometer davon werden sechsstreifig gebaut. Die A46 wird auf einer Länge von 2,3 Kilometern verbreitert. Umgebaut und angepasst werden müssen in diesem Zusammenhang auch die betroffenen Autobahnkreuze Jackerath, Holz und Wanlo. Die Planungen für die Maßnahme laufen seit dem Jahr 2000. Rund 90.000 Fahrzeuge werden nach der aktuellen Prognose im Jahr 2035 die "A44n" nutzen. Die "alte" A44 musste schon
2006 dem Tagebau weichen. In den kommenden sechs Jahren werden 14 Brücken neu entstehen, drei müssen umgebaut werden.
"Vier neue Lärmschutzanlagen werden künftig die Anwohner schützen. Als Ausgleich für die Eingriffe in die Natur werden sieben Hektar Streckenabschnitte, die nicht mehr benötigt werden, entsiegelt. Zudem sollen 26 Hektar mit Gehölzen und Stauden bepflanzt werden", erläuterte Straßen.NRW-Chef Winfried Pudenz.
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29.05.2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
Versetzen Sie sich auf den Arbeitsplatz Autobahn: Wie schnell ist der Wagen, den ich im Rückspiegel sehe? Reicht die Zeit, um aus meinem Führerhaus zu springen?
Wie groß ist die Lücke zwischen den Fahrzeugen, die gerade mit 150 Stundenkilometern an mir vorbei rasen? Schaffe ich es, bis zum Mittelstreifen zu sprinten? Wie konzentriere ich mich auf meine Arbeit, während ich zugleich auf die tonnenschweren LKW achten muss, die von hinten kommen?
Die Arbeit der 2.000 Straßenwärter des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen ist vielfältig und anspruchsvoll, aber leider auch
gefährlich: Statistisch verliert in NRW jedes Jahr ein Mitarbeiter sein Leben bei der Arbeit, mehr als 20 Unfälle enden mit schweren Verletzungen.
Der "Risiko-Parcours", von der Unfallkasse NRW zusammen mit dem NRW-Verkehrsministerium, dem Netzwerk Verkehrssicheres NRW, der Bayerischen Landesunfallkasse und Betroffenen bei Straßen.NRW entwickelt, bietet jetzt "Arbeitsschutz zum Anfassen". Der Parcours wird durch alle Meistereien von Straßen.NRW touren, um die Straßenwärter im Praxistest für kritische Situationen zu schulen und persönliche Verhaltensstrategien für mehr Sicherheit zu stärken.
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16.05.2012
3.600 neue Bäume an NRW-Straßen
Gelsenkirchen (straßen.nrw). In der abgelaufenen Pflanzperiode hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen 3.600 Bäume an seine Autobahnen,
Bundes- und Landesstraßen gepflanzt (2010/2011: 3.650). Zudem wurden weitere rund 350.000 Sträucher an die Straßen gesetzt (380.000). Rund drei Millionen Euro haben die Arbeiten zwischen Oktober vergangenen Jahres bis April dieses Jahres gekostet.
Die Begrünung der Straßen genieße hohe Priorität in der NRW-Straßenbauverwaltung, hieß es in Gelsenkirchen. Sie ist Bestandteil des "Ausgleiches für den Eingriff in die Natur" beim Bau von Straßen. Zusätzlich haben die parallel der Straßen verlaufenden Grünflächen eine große Bedeutung als Lebensraum für die vielfältigen Pflanzen- und Tierarten. Durch eine "strukturreiche Ausbildung der Straßenseitenräume" wird die aus ökologischen Gründen an Bedeutung gewinnende biologische Vernetzung der Landschaft gefördert.
Neben den ökologischen Aspekten übernimmt die fachgerechte Begrünung aber auch bautechnische Funktionen. Beispielsweise wird der Boden durch die Einsaat mit Gräsern vor Bodenerosionen geschützt. Entgegen der landläufigen Meinung dienen die Gehölze entlang von Straßen allerdings nicht dem Lärmschutz. Geplant werden die Pflanzungen von Fachleuten in den Niederlassungen des Landesbetriebes und ausgeführt von Firmen des Garten- und Landschaftsbaus.
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13.04.2012
Neu aufgelegt: Landesweiter Leitfaden für barrierefreien Straßenraum Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger: "Wir wollen überall in NRW bei der Barrierefreiheit im Straßenraum ein einheitliches und hohes Niveau erreichen."
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat jetzt die zweite, überarbeitete Auflage seines "Leitfadens 2012.
Barrierefreiheit im Straßenraum" herausgegeben. Der Leitfaden gibt den Straßen.NRW-Regionalniederlassungen, Städten und Gemeinden, Ingenieurbüros und Planern Empfehlungen für einheitliche Standards. "Unser Ziel ist es, überall in Nordrhein-Westfalen bei der Barrierefreiheit im Straßenraum einheitliche Standards auf hohem Niveau zu erreichen", begrüßte Verkehrsminister Harry K.Voigtsberger das Engagement der Straßen.NRW-Verkehrsplaner, die zusammen mit Behindertenorganisationen die Leitlinien erarbeitet hatten.
"Das Thema geht uns alle an, nicht nur, weil wir alle immer älter werden", so Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf. Die zweite Auflage des Leitfadens wird in diesen Tagen an alle kommunalen Baulastträger versandt. Zudem ist er auf den Webseiten von Straßen.NRW verfügbar. Dort wird auch eine barrierefreie Version des Dokuments in Kürze folgen. Die Erstauflage war 2009 erschienen.
Der Leitfaden will blinden und sehbehinderten Menschen genauso gerecht werden wie Körperbehinderten, die einen Rollstuhl nutzen, oder älteren Menschen, die beispielsweise auf einen Rollator angewiesen sind. An Straßenquerungen gilt es beispielsweise, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Betroffenen durch eine so genannte Kombilösung gerecht werden. Eindeutige Hell-Dunkel-Kontraste helfen Sehbehinderten (weiße Farbe bei hohen Bordsteinen, keine Markierung bei Absenkungen), aber auch Rollatornutzern oder Rollstuhlfahrern. Akustische Signale bilden eine weitere Möglichkeit der Hilfestellung.
Fahrbahnoberflächen mit Noppen oder Rippen erleichtern vor allem Nutzern von Blindenstöcken die Orientierung und sollen - anders als bisher - möglichst landesweit einheitlich verwendet werden. "Durch unseren Leitfaden habe ich die Hoffnung, dass blinde und sehbehinderte Menschen flächendeckend die gleichen Informationen über Noppen- und Rippenplatten erhalten und nicht aufgrund unterschiedlicher Konzepte verschiedener Verantwortlicher verunsichert werden", sagte Pagenkopf.
Die Experten bei Straßen.NRW haben sich vor allem auf Querungsbereiche von Straßen konzentriert, aber auch auf Bushaltestellen, Geh- und Radwege, Ampeln, Bahnübergänge, Raststätten, Notrufsäulen, Treppen und Rampen.
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12.04.2012
Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern
Wesel / Mönchengladbach (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein lässt in den kommenden Wochen an allen Bundes- und Landesstraße in den Kreisen Heinsberg, Rhein-Kreis-Neuss, Viersen, Kleve, Wesel, Mettmann und den Außenbereichen der Städte Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf die Raupen des Eichenprozessionsspinners gezielt an den befallenen Bäumen bekämpfen.
Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners, einer von Juli bis September aktiven Mottenart. Die Raupen sind für den Menschen auf Grund ihrer giftigen Behaarung gefährlich. Bei Kontakt mit der Haut können starke Juckreize oder allergische Schockreaktionen auftreten. Werden Raupenhaare eingeatmet, kann es zu Entzündungen der Luftwege kommen.
Bei dem angewendeten Bekämpfungsverfahren werden die befallenen Bäume großflächig besprüht. Das aufgesprühte Mittel (Wirkstoff: Bazillus Thuringiensis), ist ein bakterielles Protein und wirkt als selektives Fraßgift.
Dieses wird über die Nahrung von den jungen Raupen aufgenommen und führt dazu, dass die Darmwand der Raupen perforiert und diese schließlich eingehen. Für Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich. Damit sich das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen verteilen kann, muss die Sprühaktion bei trockenem Wetter durchgeführt werden.
Da für die Bekämpfung der Raupen lediglich ein Zeitraum weniger Wochen zur Verfügung steht, sind die mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Fahrzeuge bei entsprechender Wetterlage ab den frühen Morgenstunden bis in den Abend hinein unterwegs.
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04.04.2012
A61/A74: Deutsch-niederländisches Autobahnnetz bei Venlo verknüpft
Nettetal (straßen.nrw). Pünktlich zur "Floriade" in den Niederlanden ist auch der Lückenschluss des deutsch-niederländischen Autobahnnetzes bei Venlo offiziell besiegelt worden. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat heute
(4.4.) zusammen mit der niederländischen Ministerin Melanie Schultz von Haegen und NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger die "Südumgehung Venlo" im Verlauf der Autobahnen A61 auf deutscher und A74 auf niederländischer Seite dem Autofahrer übergeben, auch wenn der Verkehr erst am Donnerstagmorgen (5.4.) ab fünf Uhr tatsächlich über die neue Strecke fließen wird. 32 Millionen Euro Baumittel sind in die drei Kilometer lange neue Autobahn geflossen.
"Europa wächst zusammen. Wir investieren deswegen in leistungsfähige, grenzüberschreitende Verkehrswege. Durch die Verknüpfung der A 61 mit der A 74 wird die Lücke im grenzüberschreitenden Autobahnnetz geschlossen. Deutschland und die Niederlande sind im transeuropäischen Straßennetz nun optimal miteinander verbunden", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.
"Der überregionale Verkehr in dieser Region wird mit dieser Maßnahme sinnvoll gebündelt. Endlich gibt es eine durchgehende Autobahn bei Venlo. Davon profitieren auch die Menschen in den Außenbezirken dieser Stadt, die wesentlich vom Verkehr entlastet werden ", hob Minister Voigtsberger während der Freigabe hervor. "Der Transitverkehr gehört auf ein leistungsfähiges und durchgängiges Autobahnnetz, schließlich rechnen wir im Jahr 2020 mit fast 50.000 Fahrzeugen, die täglich die A61 nutzen werden", fügte Harald-Friedrich Austmeyer, Geschäftsführer des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen, hinzu. Die neue A61 auf deutscher Seite und die Weiterführung als A74 auf niederländischer Seite schaffen eine Verbindung zur Maastalautobahn Rijksweg A73 und knüpfen mit dem vor drei Jahren erfolgten Lückenschluss zwischen der A52 bei Elmpt und der Maastalautobahn bei Roermond eine weitere leistungsfähige Masche im Netz zwischen Mittel-Limburg und der Rhein-Ruhr-Region.
Fünf Brücken sind im Verlauf der neuen Autobahn gebaut worden. Geplant wurde von
1995 bis 2010. Der "Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande" über den Zusammenschluss der Autobahnen wurde
2005 unterzeichnet. Im August 2010 starteten die Arbeiten. Bis zum Jahresende stehen noch Arbeiten an der neuen Kreisstraße K2 und ihrer Anbindung an die Autobahn auf dem Programm. Die Autobahn ist mit einem so genannten offenporigen Asphalt ausgestattet, der um bis zu fünf Dezibel leiser ist als herkömmlicher Asphalt. Zudem ist im Bereich Schwanenhaus eine 550 Meter lange Lärmschutzwand gebaut worden. Für die Tiere sind Schutzzäune entlang der Autobahn installiert worden, die zur Grünbrücke auf niederländischer Seite führen. Vögel können sich beim Überfliegen der Straße an den so genannten Leitpflanzungen orientieren, um die Kollision mit den Autos zu verhindern. Mehr als 13 Hektar wurden als "Ausgleichsflächen" für den Eingriff in die Natur angelegt. In Schwalmtal-Waldniel sind zudem 2,4 Hektar Wald aufgeforstet worden.
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02.April 2012
Mildester Winter seit fünf Jahren: 60.000 Tonnen Salz wurden verbraucht
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Rund 60.000 Tonnen Salz, so die erste Bilanz, hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in der zurück liegenden Wintersaison auf seine 20.000 Kilometer Straßen gebracht. Das ist gerade mal ein Viertel der Menge, die noch im vorherigen Winter für die Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen benötigt wurde. Damit war der zu Ende gegangene Winter der mildeste seit fünf Jahren. Die Kosten fallen in der vorläufigen Kalkulation mit
15,7 Millionen Euro im Vergleich zu 50 Millionen Euro in der Saison 2010/11 vergleichsweise gering aus.
Nicht angetastet werden musste die zusätzliche Streusalzreserve, die Straßen.NRW im Auftrag des Bundes und des Landes angelegt hatte. Für das kommende Jahr ist somit bereits vorgesorgt. Mit Ablauf des Monates März endete der Winter auf den Straßen von NRW auch offiziell: Die rund um die Uhr bei Straßen.NRW besetzte Winterdienstzentrale in den Autobahnniederlassungen Hamm und Krefeld hat ihre Pforten bis zum Oktober geschlossen.
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02.03.2012
Achtung: Bei Frühlingstemperaturen werden Kröten munter!
Straßen.NRW achtet auf Sicherheit für Autofahrer und Amphibien
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Bei steigenden Temperaturen in den kommenden Tagen müssen Autofahrer mit Krötenwanderungen auf den Straßen rechnen. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Bleibt das Wetter dauerhaft im positiven Temperaturbereich, hält es die Amphibien nicht länger in ihren Winterverstecken. Dann machen sie sich auf zu den Tümpeln, Bächen und Weihern, in denen sie geboren wurden, um dort ihren Laich abzulegen.
Bedroht sind Frosch, Unke, Molch & Co. auf ihrer "Hochzeitsreise" durch den Straßenverkehr; aber auch Autofahrer müssen mancherorts mit erhöhter Rutschgefahr durch überfahrene Tiere rechnen. Die Straßenmeistereien des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen errichten an den bekannten Wegen der Kröten Warnschilder mit dem Zusatzzeichen Krötenwanderung (Z1006-37) und stellen wo möglich Krötenzäune und Sammelbehälter auf. Soweit vorhanden werden fest installierte Amphibientunnel unter den Straßen gereinigt; einige Straßen werden zeitweise sogar in den Abend- und Nachtstunden gesperrt.
Für die Verkehrssicherheit von Kröten und Straßenbenutzern arbeiten die Straßenmeistereien mit Landschaftsbehörden, örtlichen Naturschutzgruppen, aber auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich im Amphibienschutz engagieren. Die freiwilligen Helfer arbeiten spät abends und früh morgens als
"Krötentaxi": Sie tragen die Sammelbehälter über die Straßen, in denen die Amphibien landen, wenn es an den Schutzzäunen nicht weitergeht.
Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz appellierte heute in Gelsenkirchen an die Autofahrer: "Gehen Sie bitte vom Gas und fahren Sie vorsichtig, wenn Sie das Warnschild 101 mit dem Zusatz 'Krötenwanderung' sehen."
Gefahr für die Kröten gehe auch von dem Luftsog aus, den die Karosserie erzeuge, wenn ein Fahrzeug zu schnell über die Kröte hinweg fahre, so Pudenz.
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22.02.2012
A42: Vegetationsumbau geht in eine weitere Phase - "Ohren" der A 42 Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst werden "zu wilden Inseln"
Bochum/Castrop-Rauxel (straßen.nrw). Ab morgen (Donnerstag, 23.2.) beginnt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr mit einem weiteren Baustein zur "Parkautobahn A42". Die Landschaftsbauer rücken mit ihren Gerätschaften an, um die äußeren Randbereiche des Gehölzbestandes der Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst vor allem parallel zur A42 von so genannten "in die Jahre gekommenen" und somit abgängigen Bäumen zu befreien und somit aufzuwerten.
Hier wird der vorhandene Gehölzbestand bis auf zehn Meter freigeschlagen, um Luft und somit Licht und mehr Lebensraum für Flora und Fauna zu schaffen. Ziel der landschafpflegerischen Maßnahme ist es, breite Wiesenstreifen zwischen Fahrbahn und Gehölzbeständen zu entwickeln. Dort, wo ein breiter Wiesenstreifen bereits vorhanden ist, wird in einem zehn Meter breiten Band der Bestand bis zu 30 Prozent "geläutert", um die Bodenvegetation zu fördern und den vorhandenen Waldmantel lebensfähig zu halten. Die vorhandenen Sträucher werden zudem verjüngt, in dem sie "auf den Stock gesetzt" werden.
Anfallendes Stammholz und Strauchmaterial werden als so genannte "Totholzhaufen", die drei Meter lang, zwei Meter breit und in etwa einen Meter hoch sind, im Bestand gelassen. Hier entsteht weiterer wertvoller Lebensraum für die Kleintierfauna. Die "Innenohren", die Flächen in der Mitte, bleiben als "Altbestände" ohne weitere Pflegemaßnahmen erhalten.
Unmittelbar nach der Entnahme der Gehölze werden die "Wurzelstubben" gefräst und die neu entstandenen "gehölzfreien Flächen" angesät. Einzelne heute schon ökologisch wertvolle Wiesenstreifen bleiben im so genannten Mosaikmuster erhalten, um den vorhandenen Lebensraum partiell so zu belassen wie bisher. Um den Waldmantel aufzuwerten werden vereinzelt Ilexsträucher (Stechpalme) gepflanzt, Ilex aber auch um der A 42 Anschlussstelle "Bladenhorst" ihr eigenständiges Profil zu geben.
Die landschaftspflegerischen Maßnahmen kosten einschließlich einer bis zu fünfjährigen Pflege 60.000 Euro.
Zum Hintergrund
Die aus landschaftspflegerischer Sicht notwendige Aufwertung der "Ohren" der A
42 Anschlussstelle Castrop-Rauxel-Bladenhorst ist gemeinsam mit Vertretern des "BUND" initiiert worden. Die Zielsetzung ist es, breite Wiesenstreifen zu schaffen, den vergreisten Waldrand zu verjüngen sowie Licht und Raum in den angrenzenden Waldmantel zu bringen. So bietet diese Anschlussstelle eine weitere Möglichkeit, die Vielfalt der Ideen im Rahmen des Projektes "Parkautobahn A42"
darzustellen, hier exemplarisch am Beispiel "wilde Grüninseln" an den Zufahrten Bladenhorst.
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01.02.2012
A40: Gehölzpflege bei Mülheim
Mülheim (straßen.nrw). Seit Anfang der Woche werden zur Erhaltung der Verkehrssicherheit umfangreiche Gehölzpflegearbeiten im Bereich der A40 Abfahrt Mülheim-Heißen in Fahrtrichtung Venlo durchgeführt. Zwischen der rechten Hauptfahrspur und der A40-Abfahrt wird der "veraltete", 40 bis 50 Jahre alte Baumbestand "verjüngt": Abgestorbene Bäume, so genanntes "Totholz", werden entfernt und der Bestand durchgeforstet sowie Sträucher "auf den Stock gesetzt".
Die umfangreichen Pflegearbeiten auf einer Gesamtfläche von drei Hektar dauern voraussichtlich bis Ende Februar und kosten 50.000 Euro. Gepflegt werden die Gehölzbestände in beiden Fahrtrichtungen, dazu wird abschnittsweise der Standstreifen gesperrt.
Zum Hintergrund:
Dass Grünflächen in Kulturlandschaften und insbesondere in der Nähe von stark frequentierten Verkehrswegen nicht sich selbst überlassen werden können, ist unstrittig. Sie bedürfen einer dauerhaften, gezielten Pflege, die auch unter wirtschaftlichen Aspekten gesehen werden muss. Die alten Gehölzbestände mit sehr hohen Baumanteilen haben sich aufgrund der starken Konkurrenz untereinander zu typischen, so genannten Stangenwäldern mit geringer Artenvielfalt entwickelt.
Ziel der Pflege ist es, durch Entnahme von nicht standsicheren und kranken Bäumen die Pflanzungen auszulichten, um zurückgedrängte Straucharten und Hochstaudenfluren zu fördern. Die ausgelichteten Pflanzungen entwickeln sich standsicher und unerwünschte Auswirkungen auf den Verkehrsraum werden vermindert. Die Gehölze werden "auf den Stock gesetzt", das heißt zehn Zentimeter über dem Boden abgesägt. Die auf den "Stock gesetzten" Gehölze treiben ein Jahr später strauchartig wieder aus und lockern den Bestand auf.
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16.01.2012
A2: Auf sechs Fahrstreifen vom Ruhrgebiet bis Berlin
Gelsenkirchen/Kamen (straßen.nrw). Die Zeit der großen Baustellen für den Ausbau der A2 zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin ist Geschichte: Eine der wichtigsten Ost-West-Autobahnen Deutschlands ist jetzt durchgehend sechsstreifig ausgebaut.
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und NRW-Verkehrsminister Harry K.
Voigtsberger gaben heute (16.1.2012) den letzten, insgesamt rund neun Kilometer langen Ausbauabschnitt zwischen dem Kamener Kreuz und der Anschlussstelle Hamm offiziell für den Verkehr frei. Die Bundesregierung investierte rund 90 Millionen Euro in diesen Autobahnabschnitt. Der sechsstreifige Ausbau der insgesamt 470 Kilometer langen A2 ist damit abgeschlossen.
"Jetzt stehen den Verkehrsteilnehmern durchgängig sechs Fahrspuren zwischen Oberhausen und Berlin zur Verfügung. Die A 2 ist damit eine leistungsfähige und sichere Magistrale, die das Ruhrgebiet mit den Wirtschaftszentren Hannover, Braunschweig und Magdeburg und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg verbindet. Insgesamt hat der Bund in den sechsstreifigen Ausbau der A 2 rund 3 Milliarden Euro investiert", so Bundesverkehrsminister Ramsauer.
"Mit dem heutigen Tag finden die erheblichen Kraftanstrengungen für den Ausbau der A 2 ihren Abschluss. Der Ausbau auf sechs Fahrstreifen wird Staus und Fahrtzeitverluste erheblich reduzieren und die Verkehrssicherheit erhöhen.
Höhere Lärmschutzwände und Lärm mindernder Asphalt sorgen dafür, dass der Lärmschutz für die Anwohner sich spürbar verbessert", sagte Minister Voigtsberger. "Nun fehlt auf diesem Autobahnabschnitt noch die letzte Deckschicht, die aus so genanntem offenporigen Asphalt bestehen soll. Dieser verringert die Verkehrsgeräusche. Wir können ihn aber erst einbauen, wenn wir im Frühjahr beständig frostfreies Wetter haben", erläutere Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW. Erst wenn dieser letzte Arbeitsschritt getan ist, wird die jetzt noch gelbe Baustellenmarkierung durch eine weiße, endgültige ersetzt.
Der sechsstreifige Ausbau der in Nordrhein-Westfalen 195 Kilometer langen Autobahn hat schon 1976 mit dem rund zwölf Kilometer langen Autobahnabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost und Kreuz Kamen begonnen. Grundlage dafür war der Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 1971 bis 1985. Darin war die Verbreiterung der A2 allerdings noch mit einer nachrangigen Dringlichkeitsstufe aufgeführt. Bedingt durch die völlig veränderten Verkehrsverhältnisse nach der Wiedervereinigung wurde die Maßnahme dann im Bundesverkehrswegeplan 1992 als "Vordringlicher Bedarf" ausgewiesen. Im Frühjahr 2007 bekam Straßen.NRW vom Bund den Auftrag, den noch nicht sechsstreifig ausgebauten Streckenabschnitt vom Kamener Kreuz bis zur Anschlussstelle Hamm-Uentrop auszubauen.
Inzwischen passieren die A2 in den Ballungsräumen bis zu 120.000 KFZ/Tag. Am Kamener Kreuz sind das durchschnittlich 80.000 Fahrzeuge am Tag, am Autobahnkreuz Oberhausen sogar 130.000 Fahrzeuge und am Autobahnkreuz Bielefeld fahren im Schnitt knapp 110.000 Fahrzeuge täglich.
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12.01.2012
Fusion: Neue Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr betreut das gesamte Straßennetz von Marl bis Wuppertal und von Duisburg bis Unna
Bochum/Essen (strassen.nrw). Die bisher eigenständigen Straßen.NRW-Häuser, das
Planungs- und Baucenter Essen und die Niederlassung Ruhr in Bochum, sind zum ersten Januar zur neuen Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr verschmolzen. Heute
(12.1.2012) trafen sich alle Kolleginnen und Kollegen auf Einladung der Geschäftsführung im Volkshaus in Herne. Dort begrüßte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz die Beschäftigten der beiden Niederlassungsteile und stellte Michael Gebert als Leiter der neuen Niederlassung vor. Michael Gebert hat bisher die Niederlassung in Bochum geleitet. Alfred Lützler, der Leiter des bisherigen Planungs- und Baucenters ist in den Ruhestand gewechselt.
An den beiden Niederlassungsstandorten Bochum (365) und Essen (172) sowie in den zugehörigen Meistereien Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Marl und Unna arbeiten insgesamt 537 Straßenplaner, Bauingenieure und Techniker, Straßenwärter und Verwaltungsfachkräfte. Alle Beschäftigten bleiben an ihren angestammten Arbeitsplätzen in Essen und Bochum und betreuen das 1.500 km Kilometer lange Straßennetz im zentralen Ruhrgebiet und in den Kreisen Recklinghausen und Unna.
In den Auftragsbüchern der Niederlassung stehen derzeit große und verkehrspolitisch wichtige Straßenprojekte wie der Ausbau der A1 bei Wermelskirchen/ Remscheid, A3 Umbau Autobahnkreuz Breitscheid, Lärmschutz an der
A45 in Dortmund-Bittermark, der Ausbau der A40 mit dem Bau des Bochumer Westkreuz, der Aufbau von Stauwarnanlagen an der A42 und A43. Zum Aufgabenspektrum gehört aber auch die Betreuung der A42-Parkautobahn oder die Felshangsicherung an der Hengsteystraße in Dortmund-Syburg. Die Bauprojekte haben ein durchschnittliches Bauvolumen von jährlich mehr als 150 Mio. Euro.
Die Abteilungen Planung und Bau werden von je einer Abteilungsleitung im Haus Bochum und Essen geleitet:
Abteilung Planung: Elfriede Sauerwein-Braksiek, Haus Bochum und Ursula Buttgereit, Haus Essen.
Abteilung Bau: Kathrin Heffe, Haus Bochum u
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